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Die Magie: Erlernbare Domänen

durch die Grundausbildung oder Koryphäen
Kategorie: Geschöpfe der Legenden

Arkanogeomantie ; Luxomantie ; Sanomantie ; Velomantie ; Signomantie ; Thiasomantie ; Miragomantie ; Mutomantie ; Astronomie ; TL;DR

Neben den Domänen der Magie, die einer Hexe angeboren sind, gibt es auch verschiedene Ausprägungen und Strömungen, die entweder direkt in der Grundausbildung einer Hexe behandelt werden oder im Verlauf eines Hexenlebens durch eine:n Meister:in ihres Fachs, eine sogenannte Koryphäe, erlernbar sind.

Arkanogeomantie(Kraftlinienmagie)
Das Fundament für alle erlernbaren magischen Domänen – inklusive der, vom Ethos der Magie als dunklen Seiten der Magie festgelegten Strömungen – bildet die Arkanogeomantie. Sie ermöglicht es Hexen, die Energie der Kraftlinien durch Rituale und Werkzeuge zu kanalisieren und für alle weiteren gewünschten Einsätze entweder im Körper der Hexe oder in Hilfsmitteln zu speichern. Die Arkanogeomantie steht im Gegensatz zum ursprünglichen Chaos und ist im übertragenen Sinn die Lüftung des Geheimnisses (lat. arcanus) der Erde (agr. geō).
Eine stabile Kraftlinie fühlt sich für eine Hexe durch ihre Aura hindurch warm und pulsierend an; eine instabile oder verletzte Linie ist unruhig, flackert und brennt vielleicht sogar ein wenig. Ein Vorteil der Arkanogeomantie ist außerdem, dass durch ein reges Nutzen der puren Kraftlinienenergie, ohne sie sofort zu einem Zauber zu verwenden, die Zellerneuerung und die eigenen Heilungskräfte einer Hexe gefördert werden.

In der Grundausbildung lernt eine Hexe die Kraftlinien mithilfe ihrer Aura, dem feinstofflichen Energiefeld rund um den Körper eines Wesens, zu erspüren und die Magie durch Fokus, Visualisierung sowie rituelle Werkzeuge zu stabilisieren, zu kanalisieren und entweder direkt magisch zu verarbeiten oder zu speichern. Denn jede Hexe ist fähig dazu, eine geringe Menge an Kraftlinienenergie in ihrem Körper zu halten, ohne Hilfsmittel wie Amulette oder Ähnliches verwenden zu müssen. Diese kleine Reserve reicht für kurzfristige Anwendungen und einfache Zauber: Licht, Geistflüstern oder minimale Primantie. Doch die Speicherung ist begrenzt und für größere oder mächtigere Zauber ist entweder ein vorab mit Kraftlinienenergie befülltes Gefäß notwendig (s. Signomantie) oder das direkte Anzapfen einer Kraftlinie, um die daraus gewonnene Energie direkt in den Zauber zu speisen.

Die fundierte Ausbildung in der Arkanogeomantie ist unabdingbar für jede Hexe und nicht nur die Basis aller anderen Domänen der Magie, sondern auch eines der ersten Dinge, die eine Hexe nach der magischen Reife sowohl in Theorie als auch Praxis erlernt. Jede weitere Domäne besitzt neben den Lehren der Arkanogeomantie als Grundlage, ihre eigenen Gesetze, Werkzeuge und Rituale.

Preis der Magie: bei reinem Füllen der Reserven ist der Preis positiv und die Magie verstärkt die eigenen Heilungskräfte sowie die Zellerneuerung; bei Gebrauch um Magie zu wirken fallen die klassischen Tribute an: Stimmungsschwankungen, temporäre Erschöpfung, temporäre Konzentrationsschwierigkeiten, intensiver Kraftlinienschimmer in den Augen, brennendes Gefühl der Aura bei Überlastung oder kaputter Kraftlinie;
bei extremem Gebrauch: temporäre körperliche Einschränkungen, temporäre Schäden an der Aura, dauerhafte Schäden an der Kraftlinie;

Luxomantie(Lichtmagie; inkludiert Sanomantie & Velomantie)
TBC

Sanomantie(Heilmagie)
TBC

Velomantie(Schutzmagie)
TBC

Signomantie(Runenmagie)
Als Erweiterung der Arkanogeomantie, der Möglichkeit, die magische Energie der Kraftlinien zu nutzen, bietet sich die Signomantie an. Mit ihrer Hilfe kann die zuvor kanalisierte Magie in primär anorganischen Objekten gespeichert werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt oder zu einem bestimmten Zweck zu verwenden. Diese Domäne, die nun seit vielen Jahrhunderten die barbarischere Methode der Familiare als externe Energiespeicher ersetzt, zählt zu den Schulen der Magie, die nach der Grundausbildung über eine Koryphäe erlernt werden müssen. Dabei werden stets bestimmte Zeichen (lat. signo) verwendet, die in Verbindung mit speziellen Materialien und dem Blut einer Hexe zu Magie werden. Fortgeschrittene Webende im Bereich der Signomantie vermögen es schließlich auch, die Symbole und Glyphen zu verbinden, zu analysieren sowie sie durch den Einsatz von Vitasomantie als Preis und Verstärker zugleich, zeitlich und wirkungstechnisch zu optimieren. Bei der Signomantie handelt es sich demnach um die Kombination einer akademisch geachteten, stark theoretischen wie auch handwerklichen und überaus detaillierten magischen Disziplin, die sich zudem für Forschungs- und Archivarbeiten anbietet. Die Ausübenden sind primär hochgeachtete Hexen mit hohem magischen Potenzial, die auch in den angrenzenden Domänen ein enormes Wissen vorweisen, sowie die Fähigkeit, diese interdisziplinär anzuwenden, perfektioniert haben.

Für signomantische Anwendungen müssen die verwendeten Materialien frei von strukturellen Schwächen wie Rissen oder porösen Stellen sein und dürfen keine Verunreinigungen wie Schmutz, chemische Einschlüsse oder organische Rückstände zeigen. Zudem sollen die Materialien keine Überreste fremder Magie aufweisen – die einzige Ausnahme dabei stellt die Auffrischung eines identischen Zaubers dar, bei dem bestehende Strukturen erneuert oder stabilisiert werden.

Die Haltbarkeit eines Gegenstandes hängt vom Typ des verwendeten Mediums ab. Je hochwertiger das Material, desto langlebiger die Magie. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass der Herstellungsprozess intensiver und komplexer ist, da eine erhöhte Speicherkapazität und eine intensivere regelmäßige Wartung benötigt wird. Die Einbindung der Glyphen erfolgt dabei nicht nur durch physisches Einritzen in die Oberfläche des Materials, sondern auch durch das sogenannte Einweben. Die sichtbare Gravur markiert lediglich die äußere Linie der Stabilisierung, während der bindende Zauber im Inneren verankert wird.

Das Handwerk der Signomantie und der Umgang mit allen dazu nutzbaren Materialien kann mit viel Übung, Präzision und unter mehrjähriger intensiver Anleitung einer Koryphäe erlernt werden – oft wird das erforderte Niveau der Fähigkeiten mit der für die Chirurgie notwendigen Feinmotorik verglichen. Dennoch wird sich eine jede Hexe gemäß ihrer Primantie zu einigen besonderen Varianten hingezogen fühlen:

  • Chloromantie & Geomantie: Holz, Harze, Bernstein
  • Pyromantie: Metalle, Stein, Keramik
  • Hydromantie & Cryomantie: Kristalle, Edelsteine
  • Aeromantie & Fulgaromantie: Glas, Knochen

  • Die folgenden Substanzen, Naturerzeugnisse und Materialien werden gemeinhin in der Signomantie verwendet und sind in der nachfolgenden Liste nach Langlebigkeit und Haltbarkeit sortiert:
  • Edelmetalle (Gold, Silber, Kupfer) sowie Metalle & Legierungen (Zinn, Bronze, Messing, Stahl, Eisen): in Kombination mit Kristallen & Edelsteinen ca. 10–16 Monate, alleine ca. 10–12 Monate;
  • Kristalle & Edelsteine (besonders: Bergkristall, Saphir, Smaragd, Amethyst, Citrin, Aquamarin, Rosen- und Rauchquarz, Onyx): je nach Reinheit ca. 6–12 Monate;
  • Bernstein, Stein: ca. 8–10 Monate;
  • Knochen (tierisch): ca. 4–6 Monate;
  • Holz (besonders heimische Sorten: Eiche, Esche, Ahorn, Buche, Ulme, Pappel, Weide, Fichte): ca. 2–10 Monate;
  • Harze, Keramik: ca. 2–3 Monate;
  • Glas: ca. 1–2 Monate;
  • Pergament (besonders: Schaf, Ziege, Kalb), Pflanzenfasern: ca. 2–4 Wochen

  • Metalle eigenen sich ideal für signomantische Gegenstände, die über viele Zyklen hinweg aufgefrischt und somit als dauerhafte Objekte konzipiert werden. Bei einer hohen Reinheit bieten sie eine stabile Speicherung der Magie, erfordern aber im gleichen Zug einen hohen Einsatz von Energie und Zeitaufwand, sowie äußerst feinmaschige Wartungsintervalle. Dennoch sind Metall, besonders Edelmetalle, Standard für hochwertige Amulette und Fassungen, insbesondere Schutztalismane. In Kombination mit Kristallen und Edelsteinen ist die Wirkung sogar verstärkt. Allerdings sind diese Materialien schwieriger zu bearbeiten, sowie anfälliger für Schäden. Viele Hexen, die sich der Signomantie im Bereich der Metalle verschreiben, haben im Laufe ihrer Lebenspanne zusätzliche Ausbildungen in den Berufen ›Edelsteinschleifer:in‹, ›Metallschmied:in‹ oder sogar ›Waffenschmied:in‹ und ›Ziseleur:in‹ absolviert.

    Bernstein als fossiles Harz und reines Naturmaterial wird gerne für schutzmagische Anhänger im Familienverbund oder zur Reinigung verwendet. Es gilt als warmes und nährendes Material, das jedoch leicht entflammbar ist, mitunter bei Gravur relativ einfach splittert und nach wenigen Monaten auch bereits austrocknet. Stein hingegen ist robuster und schwieriger zerstörbar, aber magisch gesehen träger und benötigt daher viel Energie, um mit Glyphen versehen zu werden.

    Eines der zwei Materialien, die weder pflanzlich noch mineralisch sind und in der Signomantie verwendet wird, ist der tierische Knochen. Traditionell, und im Sinne der respektvollen Nutzung eines jeden Bestandteils eines Lebewesens, wird er zu Artefakten weiterverarbeitet, während das Fleisch der Verpflegung des Coven dient. Da der Umgang mit Knochen jedoch viel Feingefühl erfordert, das Material vor einer Weiterverwendung komplett energetisch gereinigt werden muss und durch seine Porosität auch sehr schnell ausgelaugt ist, arbeiten heutzutage wenige Hexen damit im magischen Sinne. Stattdessen werden Knochen oft zu Schmuck oder dekorativen Objekten weiterverarbeitet.

    Holz hält Energie stabil in sich, altert jedoch sehr schnell und muss daher in kurzen Intervallen aufgefrischt werden. Magisch gesehen wird es primär für Alltagsgegenstände wie Küchen- und Haushaltsgegenstände, Möbel und auch Spielzeug oder Schreib- und Zeichenutensilien wie auch Instrumente verwendet. Menschliche Berufsbilder wie ›Schreiner:in‹, ›Schnitzer:in‹ oder gar ›Holzmaler:in‹ sind bei Hexen, die besonders intensiv mit diesem Material arbeiten, nicht unüblich.

    Für temporäre Anwendungen, Prototypen und spontanere Zauber sind weiche und formbare Harze äußerst geeignet. Die innenliegende Magie lässt zwar schnell nach und Verunreinigungen bergen eine größere Gefahr, aber die Verfügbarkeit in Irland ist relativ hoch.

    Gefäße, in denen Magie zum späteren Gebrauch gespeichert wird oder die zum Aufbewahren von Tränken, Kräutern und weiteren Zutaten benutzt werden, bestehen oft aus gebranntem Ton: der Keramik. Die gute Formbarkeit vor dem Brennen ist ideal, um Glyphen sauber einzuarbeiten und Keramikgegenstände gelten gemeinhin als Gebrauchsobjekte. Die Stabilität ist hoch, solange keine Mikrorisse im Material vorhanden sind, und Hexen, die sich mit Keramik beschäftigen und ihr Handwerk ausgezeichnet verstehen, sind oftmals sehr gefragte Covenmitglieder und Signomant:innen.

    Glas ist ein kurzlebiges und höchst brüchiges Material, das die Magie jedoch überaus rasch absorbiert und sich gerade für Illusionen anbietet. Durch die extreme Reaktionsfreudigkeit ist jedoch auch Vorsicht geboten: kleinste Kratzer können Rückkopplungen verursachen.

    Auch die Haut von Tieren, wird von Hexen zu Pergament verarbeitet und als magische Schriftfläche oder zur Übung neuer Glyphen und Sigillen benutzt. Runen verblassen darauf überaus schnell und die Energie wird auch nur äußerst oberflächlich aufgenommen, da das Gesamtmaterial sehr dünn, flexibel und empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Licht ist.

    Eine zentrale Rolle, neben dem Material, spielen in der Signomantie natürlich die Zeichen und Alphabete, mit denen die Magie kanalisiert und gespeichert wird. Verschiedene Traditionen bevorzugen andere Systeme:
  • Ogham stellt als altirische Runenschrift mittlerweile das Grundgerüst und die Basis der verwendeten Glyphen dar.
  • Die Notae Goidelicae, inspiriert von römischer Kurzschrift, dient vor allem der Archivarbeit und der schnellen Aufzeichnung.
  • Insular Minuscule wird aufgrund der kunstvollen Gestaltung im Kontext der Sigillen verwendet. Da es sich um eine Buchschrift mit klar voneinander absetzbaren Formen und erkennbaren Modulen (Bögen, Aufstriche, Abstriche) handelt, können sie miteinander und ineinander verschränkt werden, bis ein komplexes und kompaktes magisches Zeichen entsteht.
  • Weniger gebräuchlich, aber von geschulten Signomant:innen oft ebenso les- und interpretierbar, sind Runenalphabete wie das ältere und jüngere Futhark oder auch das angelsächsische Futhorc, die Merowingischen Minuskel, die Glagoliza und die Etruskische Schrift.

  • Die Kunst liegt jedoch nicht alleine in der Kenntnis der Zeichen, sondern in deren Verknüpfung, Analyse und Einwebung in das Material. Jedes Zeichen trägt eine Bedeutung, aber diese erschließt sich oft erst aus dem Kontext und durch viel Erfahrung. Signomant:innen verbinden das theoretische Wissen über Alphabete somit mit der praktischen Fertigkeit, Glyphen und Symbole zu kombinieren und ihre Wirkung durch Vitasomantie zu optimieren. Die Arbeit ist stets zeitgebunden und verlangt regelmäßige Wartungsintervalle. Über Zeit verlieren Symbole und Glyphen ihre Stabilität und somit ihre Wirkung, wenn sie nicht erneuert oder aufgefrischt werden. Hexen nutzen hierbei oft spezielle Tränke und Tinkturen, um bestehende Magie zu entfernen und das Material zu reinigen oder, um die innenliegende Wirkung empfänglich für eine Erneuerung zu machen. Besonders die Entwicklung und Entschlüsselung von Sigillen ist in der Signomantie als besonders fortgeschrittene Praxis bekannt.

    Die Zauber, die in den Materialien durch Glyphen eingewoben wurden, werden schlussendlich durch den Einsatz von Hexenblut aktiviert. Zur gezielten Auslösung von in Gefäßen gespeicherter Energie genügt zumeist schon ein Tropfen, bei komplexen Gegenständen wird mehr benötigt. Dabei fungiert das Blut als Schlüssel, der die Magie weckt und ihre Wirkung startet – insofern es innerhalb der Stabilitätsphase geschieht. Sind signomantische Gegenstände abgelaufen und instabil kann es einerseits passieren, dass die Magie einfach nicht erwacht, oder, dass man sich vor das Problem gestellt sieht, mit unerwünschten Rückkopplungen umgehen zu müssen. Dabei wird die Energie selten kontrolliert freigegeben: Plötzliche Explosionen sind keine Seltenheit. Die Signomantie zeigt damit eindrücklich, dass die sorgfältige Pflege, präzise Ausführung und ein tiefes Verständnis der Zeichen nicht nur Effektivität, sondern auch Sicherheit garantieren.

    Signomantische Linien
    Erfahrene Signomant:innen sind von geschulten Hexenaugen – insofern sie keinen Glamour tragen – nicht nur durch das besonderes intensive Schimmern der Magie in ihren Augen erkennbar, sondern auch durch ihre signomantische Linien. Diese verlaufen wie feine Lichtadern unter der Haut und folgen einem klaren System:
  • Hauptlinien bilden den Ursprung des gesamten Geflechts. Sie beginnen an den Fingern – häufig an den Innenseiten, an den Hautpartien, mit denen die Hexe ihre signomantischen Gegenstände berührt – und ziehen sich als kräftigere, pulsierende Bahnen über Hände, Unterarme und nicht selten bis über die Schultern zum Rücken. Für Menschen wirken sie wie schillernde Tätowierungen, die sich seltsamerweise aus dem Augenwinkel bewegen. Ihre Farbe folgt stets der Primantie der Hexe: blasses Blau für Hygro- und Cryomant:innen, Rot- und Orangetöne für Pyromant:innen, goldene und gelbe Nuancen für Aero- und Fulgaromant:innen und erdiges Grün für Chloro- und Geomant:innen. Mit zunehmender Praxis wachsen diese Linien weiter, verdichten sich und werden deutlich sichtbarer.
  • Die Nebenlinien erscheinen erst nach vielen Jahren, in denen die Hexe aktiv mit dieser Domäne arbeitet. Sie verästeln sich feiner als die Hauptlinien, wirken transparenter und sind demnach in der Farbgebung weniger intensiv. Sie markieren deutlich die Erfahrung, die Wiederholung und die Präzision.
  • Sogenannte Runenknoten entstehen nur bei wahrhaft meisterlichen Signomant:innen, die schon weit über den Koryphäenstatus hinaus Erfahrungen gesammelt haben. Es handelt sich hierbei um kleine Kreise, Spiralen und geometrische Markierungen, die sich an Kreuzungspunkten der Haupt- und Nebenlinien formen. Sie sind selten und gelten als sichtbares Signal dafür, dass die Hexe außerordentliche Kunstfertigkeit bei der Herstellung magischer Gegenstände beweist.
  • Wird über längere Zeit hinweg keine Signomantie gewirkt, beginnen die Linien langsam zu verblassen. Die magische Struktur zieht sich zurück, trocknet gewissermaßen aus und hinterlässt nur helle, narbenartige Spuren. Somit fordert die Magie hier auch nach einer aktiven Beschäftigung mit der Signomantie weiterhin einen Preis. Die optische Veränderung kann jedoch durch Kleidung oder den Glamour verdeckt bzw. abgeschwächt werden – wenngleich sichtbare und ausgeprägte signomantische Linien oder Narben natürlich für andere Hexen ein klares Zeichen für die Meisterschaft über die Domäne sind.

    Preis der Magie: alle Preise der Anwendung von Arkanogeomantie, sowie dauerhafte signomantische Linien (durch Glamour versteckbar);

    bei extremem Gebrauch: alle Preise der Anwendung von Arkanogeomantie, sowie dauerhafte signomantische Linien (durch Glamour versteckbar);

    Thiasomantie(Ritual- und Zirkelmagie)
    TBC

    Miragomantie(Illusionsmagie; inkludiert Mutomantie)
    Der Glamour ist ein Aspekt der Miragomantie, den nahezu alle ausgebildeten Hexen beherrschen und der regelmäßig in Gesellschaft, vor allem in der von Menschen, eingesetzt wird. Allerdings bietet diese Domäne auch noch mehrere weitere konkrete Möglichkeiten, die direkte Umgebung oder die Wahrnehmung anderer Personen zu verändern und ein illusorisches Wunder (lat. miraculum) zu erschaffen. Denn im Grunde ist die Miragomantie die Domäne, die sich der Illusion der Normalität, dem Trugbild, etwaigen notwendigen Maskierungen und der Täuschung der Sinne verschrieben hat – so lange, bis es in die Mutomantie, die Subdomäne der tatsächlichen Transformation, übergeht oder tatsächlich auf den Geist und das Denken einer Person zugreift und zur grauen Domäne der Psychomantie wird.

    Demzufolge ist die Miragomantie keine Veränderung der Realität, sondern eine Irreführung der Sinne und der Wahrnehmung. Sie kann entweder durch die eigene Aura oder einen magischen Anker durchgeführt werden und unterliegt somit sowohl zeitlichen als auch räumlichen Grenzen. Besonders leicht zu täuschen sind in diesem Kontext Menschen, Gestaltwandler und Werwölfe, da das menschliche Gehirn danach strebt, möglichst kohärente und vertraute Wahrnehmungsmuster zu bilden und sensorische Reize – wie Sehen, Hören und Riechen – kontextabhängig zu ergänzen, sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht, das nur selten noch bewusst reflektiert wird. Aber auch Vampire können einen Glamour oder ein gut gesetztes Trugbild nicht durchschauen. Der Unterschied zeigt sich hier in der Verankerung eines miragomantischen Zauber, welcher die Aura des Gegenübers als Fokusobjekt nutzt. Da Vampiren eine vollständige Aura fehlt, ist die Anwendung dieser Variante bei ihnen nicht möglich.

    Um die Miragomantie effektiv, zuverlässig und kontrolliert anwenden zu können, muss eine Hexe zunächst ihre Aura sowie deren Möglichkeiten und Grenzen kennen. Diese Fertigkeiten – das bewusste Wahrnehmen, das Abgrenzen und Stabilisieren des persönlichen Energiefelds – werden im Rahmen der Arkanogeomantie bereits in der Grundausbildung vermittelt und in der miragomantischen Praxis weiter verfeinert. Darüber hinaus erfordert diese Domäne ein fundiertes Verständnis von Wahrnehmungsprozessen. Die Hexe muss nicht nur eine Sensibilität für die eigene Präsenz, den Fokus anderer Lebewesen und die emotionale Grundspannung in einem Raum entwickeln, sondern auch über die Kenntnisse der Funktionsweisen visueller und auditiver, eventuell sogar olfaktorischer Wahrnehmung verfügen, damit sie ein stimmiges Gesamtbild erschaffen kann. Aufbauend auf diesen Grundlagen entwickelt sich die Miragomantie schließlich zu einer primär intuitiven Domäne, deren Effektivität mit der Häufigkeit der Anwendung und der daraus gewonnenen Erfahrung zunimmt.

    Der Glamour ist die einfachste Form der Miragomantie und beschränkt sich ausschließlich auf die eigene Person. Der verwendete Fokus ist die persönliche Aura der Hexe, die zugleich auch als räumliche Begrenzung fungiert. Bildlich gesprochen wird der Glamour wie ein Schleier oder eine Hülle um den eigenen Körper und die Aura herum gelegt und durch fortwährende Konzentration dort festgehalten. Dadurch wird die Wahrnehmung der Betrachtenden beeinflusst, ohne dass sich die physische Realität verändert. Glamour ist demnach eine Art Maskierung, die jedoch von anderen Hexen unbewusst wahrnehmbar bleibt, da es sich schlicht um Magie handelt. Jedoch wird nicht erkannt, wie weitreichend der Glamour ist; ob beispielsweise nur Sommersprossen verdeckt werden, das optische Alter dem in den Papieren angeglichen wird, oder, ob die Hexe ganze Narbengeflechte oder gar signomantische Linien damit verdeckt oder erschafft. Es ist demnach auch ein nützlicher Effekt, um sich selbst gefährlicher oder auch unauffälliger zu gestalten – einzig der Kraftlinienschimmer in den Augen der Hexe kann damit niemals verdeckt werden und zeigt sich sogar bei intensiver Anwendung der Magie verstärkt.

    Besonders versierte Hexen können ihren Glamour innerhalb kürzester Zeit ›anziehen‹ oder ›abwerfen‹ insofern genau dieses spezielle, primär optische Bild über lange Zeit einstudiert wurde. Man spricht hier von einem benötigen Zeitfenster zwischen etwa 15 Sekunden bis zu einer Minute. Einen neuen oder auch spontanen Glamour überzuwerfen dauert signifikant länger: 15 bis 30 Minuten aufwärts – je nach Fähigkeiten im Bereich der Miragomantie – und benötigt auch mehr aktive Aufmerksamkeit während des ›Haltens‹. Das Trainieren einer spezifischen Form ist demnach unabdingbar. Eine Hexe benötigt im Durchschnitt mehrere Jahre, um einen Glamour so zu festigen, dass sie ihn schnell nutzen kann. Junge Hexen in der Grundausbildung beginnen beim Erlernen der Miragomantie oft damit, die Fähigkeit zu trainieren, einen Teil ihrer Konzentration abzuspalten, der ausschließlich für den Glamour verwendet wird – selbst dann, wenn sie nicht vorhaben, täglich einen zu tragen. Dies geschieht meist parallel zu den Meditationstechniken der Arkanogeomantie, denn wenn diese Fähigkeit nicht erworben wird und die eigene Aura nicht gemeistert wird, kann der Glamour einer Hexe so viel Fokus kosten, dass weitere Magie nahezu unmöglich wird.

    In der Grundausbildung werden im Nachgang meist ein bis zwei Formen des Glamours unter Anleitung einstudiert und in Eigenarbeit weiter trainiert. Durch das Muskelgedächtnis und die dauerhafte Übung ist es am Ende möglich, den Glamour schnell an- und auszuziehen und eine hohe Detailtiefe zu erreichen. Aber auch das partielle Anlegen des Glamours, beispielsweise nur bestimmter Körperteile, ist für geschulte Hexen möglich. Die Menge an Kraftlinienenergie, die Hexen in sich speichern können, reicht in der Regel aus, um einen Glamour zu aktivieren. Damit der Zauber jedoch wirklich gut hält und sich ohne Probleme speisen lässt muss die Energie regelmäßig aufgefüllt werden. Viele Hexen tragen daher ein extra Gefäß bei sich, das von Signomant:innen erstellt wurde und das sie regelmäßig mit Magie füllen, um neben dem Glamour auch weitere Magie problemlos wirken zu können, ohne eine Kraftlinien anzapfen zu müssen. Alternativ kann der Glamour natürlich fallen gelassen werden, um die eigentlich dafür nötige Magie in Gefahrensituationen oder einfach anderweitig zu nutzen – jedoch muss die zeitliche Verzögerung, die das Ablegen benötigt, natürlich kalkuliert sein. Ebenso relevant ist die Tatsache, dass ein Glamour zur Verschleierung minimaler optischer Details natürlich keinesfalls so viel Kraftlinienenergie zurückgibt, als ein Glamour, der alle drei Sinne bediente und ein größeres Wirkungsareal einnahm.

    Wie bereits erwähnt, ist der Glamour selbst ein miragomantischer Zauber, der über die Aura als Fokus funktioniert. Die eigene Aura wird dabei bewusst so verändert, dass sie ausstrahlt und subtile magische Impulse sendet, auf welche die entsprechenden Hirnareale reagieren. Somit kann eben das Sehen und das Hören beeinflusst werden, ebenso wie das Riechen insofern nötig, nicht aber das Erfühlen und Tasten. Die Grenzen des Zaubers sind sehr klar: der eigene Körper, die getragene Kleidung und eventueller Schmuck. Andere Personen oder Gegenstände sind davon jedoch nicht betroffen, denn dafür existieren andere Varianten.

    Beispielsweise die zweite Form der Miragomantie, in welcher die Hexe die Aura anderer Personen als Fokus nutzt, um deren optische Erscheinung zu verändern – dies funktioniert jedoch nicht bei Vampiren – wie eingangs schon erwähnt – und ebenso wenig bei Toten. Der Vorgang ist ähnlich, nur muss die Aufmerksamkeit hier vollständig auf dem Zauber liegen und die Auraarbeit der Hexe hervorragend sein, sodass die betreffende Person auch keine Beeinflussung ihres feinstofflichen Energiefeldes spürt. Diese Möglichkeit wird daher selten angewandt, da es für viele Hexen ethisch nicht vertretbar ist, sich in die persönliche Aura anderer Personen einzuklinken und diese Ausprägung zudem die Vorstufe zur Psychomantie darstellt.

    Bei der dritten Variante der Miragomantie werden ritualisiert hergestellte Anker- und Fokusobjekte benutzt, die mit Hexenblut aktiviert werden, um die Illusion zu starten. Diese sind demnach vorbereitete Zauber und müssen bei der Erstellung bereits mit der nötigen Intention – beispielsweise Verschleierung, Unauffälligkeit, Unschärfe oder spezifische Veränderungen der Atmosphäre oder der sozialen Lesart von Situationen, Gegenständen und Personen – erschaffen werden. Signomant:innen können die Gefäße und Objekte herstellen, die anschließend miragomantisch verzaubert werden, um den ihnen bestimmten Zweck zu erfüllen. Solche Fokus- und Ankerobjekte sind räumlich und zeitlich begrenzt wirksam – eine einzige Illusion lässt sich demnach nur in einem Radius von wenigen Metern aufrechterhalten und meist auch nicht länger als ein paar Stunden, je nach Menge des Blutes, mit dem der Zauber aktiviert wurde.

    Die Nähe zwischen Aeromantie und Fulgaromantie und Miragomantie erklärt sich außerdem aus der Beweglichkeit der Luft und der nötigen Spannung: Wer bereits früh gelernt hat, mit einem formfreien, ständig reagierenden Element zu arbeiten, tut sich im Nachgang auch leichter damit, eine Illusion jeglicher Art stabil zu halten.

    Für die Miragomantie sind klassische verbale, somatische und materielle Komponenten erforderlich:
  • Aurabasierte Miragomantie funktioniert über stark fokussierte Gedanken, während bei der Vorbereitung und Erschaffung von Fokus- und Ankerobjekten die Intention laut ausgesprochen wird. Ergänzend dazu ist eine ruhige und geerdete magische Arbeitsumgebung sinnvoll, in der die gewünschte Illusion an das oft von Signomant:innen gefertigte Objekt gebunden und mit einem Tropfen Blut versiegelt wird. Ein erneuter Tropfen Blut aktiviert schließlich den Zauber und dient als zeitlicher Marker für dessen Dauer.
  • Die Gestik bei der Anwendung miragomantischer Zauber ist sehr richtungsweisend, (halb)kreisförmig und intuitiv. Viele Hexen starten einen Glamour, indem sie beispielsweise das Anlegen eines Mantels imitieren, und weisen einem Fokusobjekt die Richtung, in die es wirken soll, wenn sie es mit Intention platzieren, zurücklassen oder werfen.
  • Die materielle Seite wird entweder durch die Aura als Fokus eingenommen oder durch ein spezielles Fokus- und Ankerobjekt, das vorab mit Kraftlinienmagie gefüllt und mit Blut aktiviert wird.

  • Preis der Magie: alle Preise der Anwendung von Arkanogeomantie, sowie primäre mentale Erschöpfung, brennendes Gefühl auf der Aura, Reizüberflutung, Tunnelblick;

    bei extremem Gebrauch: alle Preise der Anwendung von Arkanogeomantie, sowie Verlust der klaren Selbstwahrnehmung und fragmentiere Aufmerksamkeit;

    Mutomantie(Transformationsmagie)
    TBC

    Astronomie
    Eine der stillsten, aber grundlegendsten Domänen der Magie bildet die Astronomie. Jede Hexe begegnet ihr bereits in der Grundausbildung, denn ohne das Verständnis ihrer Prinzipien bleiben komplexere Praktiken – insbesondere Rituale – und deren Erfolg der Hexe verschlossen. Die Disziplin umfasst die Deutung von Sternen, Mondphasen und Planetenkonstellationen, das Lesen kosmischer Muster und das Erkennen jener langsamen, kaum wahrnehmbaren Verschiebungen, die das Schicksal der Anderswesen und Menschen anstoßen und lenken können. Selbst die Interpretation von Träumen fällt in einen Randbereich der Astronomie – jedoch in klarer Abgrenzung zur Fähigkeit der Hellsicht oder gar der grauen Domäne der Oneiromantie. Es handelt sich hierbei mehr um eine nüchterne Zuordnung astronomischer Zyklen zu inneren Bildern.

    Die Astronomie ist eine zutiefst theoretische, beinahe pedantisch akademische Kunst; geprägt von Tabellen, Berechnungen, minutiösen Aufzeichnungen und dem beständigen Nachschlagen in alten Sternkarten und Aufzeichnungen der Hexen und Chronist:innen. Trotz ihrer Unaufgeregtheit ist sie in der Praxis unverzichtbar für die Thiasomantie, für Rituale und Segnungen, für die Tätigkeiten der Sammlung und Verarbeitung von magischen Zutaten und Kräutern zur rechten Stunde, sowie bei der Herstellung von magischen Objekten und deren Stabilität. Die korrekte Berechnung und Interpretation entscheidet hierbei über rituelles Timing, verhindert grobe Fehlschläge, schafft Sicherheiten und eröffnet Zusammenhänge, aufgrund derer andere Domänen weitaus zielführender genutzt werden können.

    Geduld, eine scharfe Beobachtungsgabe und die Fähigkeit, kosmische Anomalien von bloßen Himmelserscheinungen zu unterscheiden, gehören ebenso zu den Merkmalen einer Hexe, die sich intensiv mit der Astronomie beschäftigt. Einen Preis fordert diese Domäne nicht, da kein Kontakt mit den Kraftlinien hergestellt wird.

    TL;DR
  • Arkanogemantie 1 tbc
  • Arkanogeomantie 2 tbc
  • Luxomantie tbc
  • Sanomantie tbc
  • Velomantie tbc
  • Mit der Signomantie speichert eine Hexe kanalisierte Kraftlinienmagie in sorgfältig vorbereitete Materialien mittels Glyphen und Symbole, die mit Hexenblut aktiviert werden.
  • Die Haltbarkeit signomantischer Objekte hängt stark vom Material und dem verwendeten Zeichensystem ab – die meisten Gegenstände können und müssen demnach in regelmäßigen Zeitintervallen durch eine Hexe und ihr Blut gewartet werden.
  • Langjährige Signomant:innen erkennt man an ihren farblich zur Primantie passenden signomantischen Linien, die sich von den Fingern über die Arme bis oft zum Rücken hin ziehen.
  • Thiasomantie tbc
  • Die Miragomantie zielt auf die Veränderung der Wahrnehmung ab und ist nie frei nutzbar, da sie stets eine Aura (die eigene oder die einer anderen Person) oder einen rituell hergestellten Fokus- oder Ankerpunkt benötigt.
  • Der Glamour ist die Variante, die jede Hexe in der Grundausbildung lernt und mit der sie ihre eigene Aura so verändert, dass sie bestimmte Gehirnareale anderer Personen durch magische Impulse stimuliert und die Hexe somit anders wahrgenommen wird – allerdings ist der Glamour mit viel Training verbunden.
  • Mutomantie tbc
  • Die Astronomie ist als stille, akademische Grunddisziplin zur Deutung von kosmischen Konstellationen unverzichtbar für das Gelingen von (thiasomantischer) Rituale, die Herstellung von (signomantischen) Objekten und die Vorbereitung magischer Praktiken;
  • In der Grundausbildung der Hexen werden folgende Domänen gelehrt: Primantie, Arkanogeomantie, Vitasomantie, Thiasomantie, Astronomie, Miragomantie, Chaos, sowie die Fähigkeiten des Seelenleuchtens, des Kraftlinienspringens und des Geistflüsterns;




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