Dúileann
die wissensbegehrenden
Versteckt zwischen den sanften Hügeln der Grafschaft Westmeath erhebt sich das Anwesen des größten irischen Coven: Dúileann. Für die Hexengemeinschaft Irlands stellt er eine stille, beständige Säule dar – ein Hort der Meister:innen und Koryphäen, deren Wissen und Erfahrung von unschätzbarem Wert sind. Die Hallen ihres Landsitzes sind gefüllt mit zusammengetragenen Pergamenten, alten und wertvollen Büchern, magischen und menschlichen Karten und Runen, die im Kerzenschein geheimnisvoll glimmen. Die Luft riecht nach getrockneten Kräutern und einem Hauch von Räucherwerk, das sowohl den Geist schärft, als auch die Sinne öffnet.
Die Hexen von Dúileann widmen sich der Forschung – sowohl im akademischen Sinne als auch im praktischen Wirken. Arkanogeomantie, Signomantie und der uralte Maledicta des Werwolffluchs zählen zu ihren Kerngebieten. Nicht ohne Grund wurde die Nähe zum Vortex des ›Hill of Uisneach‹ als Standort für das dúileannsche Hauptquartier gewählt: Einst geografisches und spirituelles Zentrum des alten Irlands, kreuzen sich auch heute noch drei der stärksten Linien des Landes über diesem historischen Ort.
Dúileann verschließt sich jedoch nicht vor der Welt der Menschen, im Gegenteil. Seit Jahrhunderten betreten und unterwandern die Hexen geschickt Universitäten, Bibliotheken und Orte des Lernens und Forschens, um deren Möglichkeiten für die Ziele ihrer Gemeinschaft zu nutzen. Bei besonders heiklen Studien arbeiten sie Hand in Hand mit anderen Coven und Wesen zusammen – doch überall hinterlassen sie Spuren von Wissen, Macht und Mysterien. Auf dem Landsitz herrschen Ordnung und Disziplin, getragen von großem Respekt für den bedeutsamen Ort. Jede Hexe kennt die Verantwortung des Wissens, die Bürde, aber auch die Pflicht, das Erlernte zu bewahren und weiterzugeben.
Darüber hinaus verfügt Dúileann über Spezialist:innen für die Fähigkeit des Seelenleuchtens – die Kunst, die Aura anderer Wesen nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu sehen und zu deuten. Hier verschmilzt wissenschaftlicher Eifer mit intuitivem Gespür und Forschergeist trifft auf Erfahrungen, die über Jahrtausende hinweg erprobt wurden. Die Neugierde treibt den Verstand der Hexen zu Höchstleistungen an, und jede Hexe anderer Coven ist willkommen, zu lernen oder sich gar anzuschließen.
Die aktuelle Dreieinigkeit führt den Coven seit etwa 26 Jahren, und die Hochhexen legen großen Wert darauf, dass die Webenden und Wurzeln ihres Coven intensiv miteinander, aber auch mit anderen Coven vernetzt sind. Hoch- und Jahreskreisfeste werden mit rauschenden Ritualen und Festen zelebriert, und auch die neuntägigen Festmähler sowie die Voll- und Neumondsfeierlichkeiten haben ihren festen Platz im dúileannschen Kalender. Nur wenige Covenmitglieder leben aber tatsächlich dauerhaft am Landsitz.
Shortfacts
Aussprache: [ duhl·jan ]
Bedeutung: die Wissbegehrenden
Mitgliedszahlen: 68 Mitglieder
Landsitz & Hauptquartier: Grafschaft Westmeath, in der Nähe des Vortex ›Hill of Uisneach‹
Positionen
Krone: 1 von 3 ( Maid: Evynne Aldáin ; Mutter: Maeve Kavanagh * ; Alte: Eirwen * )
Webende: 1 von 30
Nolan Kavanagh [Bindehüter]
Leigh Kavanagh *
Cormac Aldáin *
Viviana Aldáin *
Ruarc Aldáin *
Tréasa Madden *
Wurzeln: 1 von 30
Eilís Monday
Sonstige Mitglieder: 0 von 5
Bindehüter:in: 1 von 3 (aus der Hierarchieebene der Webenden)
Chronist:in: 0 von 3 (aus der Hierarchieebene der Webenden)
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Caomhánach
die sanftmütigen
Die Hexen des Coven Caomhánach widmen sich der Heilung: der Heilung des Körpers, der Heilung der Seele und der Heilung der Natur um sie herum. Ihre primäre Kunst wurzelt in den vier elementaren Domänen und entfaltet sich in der Luxomantie und ihren Subdomänen mit all den Licht-, Schutz- und Heilzaubern. Inmitten ihrer Gemeinschaft gilt jedes Leben als schützenswert und jedes Wesen als Teil des größeren Gleichgewichts – diese Einstellung ist in diesem Coven noch viel tiefer verankert, als in der irischen Hexengemeinschaft sowieso schon üblich. Die Arbeit der Caomhánach-Hexen ist demnach nicht von dem Streben nach Macht geprägt, sondern von Fürsorge und Mitgefühl.
Besonders in Fragen betreffend Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind die Hexen von Caomhánach unverzichtbar für Irlands Hexengemeinschaft. Viele finden für diese Zeit Aufnahme in ihrem Kreis, umsorgt und begleitet von erfahrenen Händen. Die Gastfreundschaft ist Teil ihrer Philosophie: Heilung geschieht nie im Alleingang, sondern im Einklang mit anderen und jeder ist willkommen. Jedes Wesen ist für sie ein Geschenk der Natur und so würden die Hexen von Caomhánach auch niemals jemanden abweisen, der vielleicht am ersten Blick gemessen, nicht in ihr aktuelles Gesellschaftsbild passt. Denn auch dahingehend sind sie wandelbar, anpassungsfähig und vor allem tolerant und offenherzig.
Ihr Landsitz liegt in der Grafschaft Kilkenny, unweit der alten Klosterruinen von ›Kells Priory‹, die zugleich auch Aufstiegspunkten der Königslinie sind. Die Nähe zu der Quelle elementarer Kraft macht die Umgebung zu einem Ort außergewöhnlicher Heilkraft – selbst die Luft scheint klarer, frischer und sauerstoffhaltiger zu sein. Zwischen Gewächshäusern, Kräutergarten und alten Bäumen studieren Wurzeln unter Koryphäen im Bereich der vier Primantien, sie destillieren Essenzen und stellen Hydrolate her, frönen ihrer Naturverbundenheit und dem Interesse an Botanik, verfeinern alchemistische Rezepte und Überlieferung der Sanomantie und üben sich in späteren Ausbildungsjahren in den Ritualen und Zaubern der Velomantie. Denn trotz ihrer sanften Art sind die Hexen nicht wehrlos!
Die Atmosphäre der Ruhe, getragen von Respekt und Gemeinschaftssinn, herrscht nicht nur auf dem Landsitz per se, sondern auch die Hoch- und Jahreskreisfeste, sowie alle anderen Feierlichkeiten innerhalb eines Jahres, werden zwar üppig gefeiert, jedoch weniger ausschweifend, als bei anderen Coven. Der Zyklus der Natur und besonders die Ernte- und Lichtfeste haben einen extrem hohen Stellenwert in ihren Augen. Seit etwa 60 Jahren führt die Dreieinigkeit den Coven mit ruhiger Hand in einer sehr naturnahen Linie und mit großem Verantwortungsbewusstsein. Viele der Hexen, die nicht dauerhaft am Landsitz leben, sind in größeren Städten im sozialen Bereich oder Gesundheitswesen tätig und halten dort ihre schützenden Hände über Anderswesen und Menschen zugleich.
Shortfacts
Aussprache: [ kwey·wa·nach ]
Bedeutung: Die Sanftmütigen
Mitgliedszahlen: 53 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Kilkenny, in der Nähe des Vortex ›Kells Priory‹
Positionen
Krone: 0 von 3 ( Maid: – ; Mutter: – ; Alte: – )
Webende: 0 von 25
Moireach Beckett *
Wurzeln: 1 von 20
Fiadh Talbot
Sonstige Mitglieder: 1 von 5
Barbara-Rose Beckett [Mensch, Tochter einer Hexe]
Bindehüter:in: 0 von 3 (aus der Hierarchieebene der Webenden)
Chronist:in: 0 von 3 (aus der Hierarchieebene der Webenden)
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Éadan
das licht des morgens
Wandel, Widerstand und die Rolle der Magie in einer sich stets – und vor allem auch rund um die langlebigen Hexen selbst – verändernden Welt beschäftigen die Hexen des Coven Éadan. Offensivere Disziplinen sind von besonderem Interesse, die sich oft am schmalen Grat zwischen Schutz und Angriff bewegen, zwischen Gerechtigkeit und Vergeltung. Die Signomantie, aber auch die kämpferischeren Bestandteile der Primantien wie auch die ein oder andere graue Strömung, zählen zu ihrem Hauptrepertoire.
Doch der Coven ist kleiner geworden – ein Preis, den er für seine Haltung und sein Eingreifen in weltliche Konflikte zahlt. Während sich die irische Hexengemeinschaft gemeinhin neutral verhält, stehen Hexen von Éadan oft an vorderster Front im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung – in jüngster Vergangenheit den Nordirlandkonflikt betreffend, doch Veteranen der Weltkriege, der Napoléonischen Kriege und auch noch der Jakobitischen Aufstände finden sich ebenso in der aktuellen Generation der Hexen.
Das Hauptquartier – der Zufluchtsort aller Hexen Éadans – liegt in der Grafschaft Monaghan, wo sich die Herzlinie mit der wilden Linie kreuzt. Von hier aus pflegt der Coven enge Verbindungen zu anderen Wesen – so auch zu Vampiren, Werwölfen und Wandlern – und arbeitet eng mit dem Coven Dúileann an der Erforschung des Werwolffluchs zusammen. Offenheit ist ihr Grundsatz: in Fragen der Magie, ebenso aber im Denken, im Fühlen und im Lieben. Diese Offenheit erstreckt sich auch auf die Individualität des Einzelnen: Kein Lebensentwurf, keine Identität und keine Liebe wird in ihren Reihen als unpassend empfunden.
Seit fünf Jahren fungiert als ›Alte‹ der Dreieinigkeit eine Hexe, die sich in der Menschenwelt einen Namen als Strafverteidigerin gemacht hat: Sie leitet eine der größten Kanzleien Dublins und lehrt Wurzeln, dass Recht und Magie keine Gegensätze sein müssen. Ihr kürzlicher Aufstieg innerhalb der Zirkelspitze war zum einen ein Grund zur Freude, zum anderen auch von Trauer begleitet – denn die verstorbene Wissende vor ihr, war nicht nur eine Hochhexe sondern zugleich auch ihre eigene Mutter.
Éadan feiert ihre Hoch- und Jahreskreisfeste voller Intensität. Denn trotz der Verluste und der sinkenden Zahlen ihrer Mitglieder bleibt der Coven ein Symbol für Mut und Wandel. Sie sind die Hexen, die nicht wegsehen und die glauben, dass wahre Stärke nicht im Gehorsam, sondern oft in Standhaftigkeit und Überzeugung liegt. Und sie genießen jeden gegebenen Moment voller Leidenschaft.
Shortfacts
Aussprache: [ eh·dun ]
Bedeutung: Licht des Morgens
Mitgliedszahlen: 48 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Monaghan, an der Kreuzung von Herzlinie und wilder Linie
Positionen
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Fáoileán
die brandungswächter
An der windgegerbten Küste der Grafschaft Clare – zwischen dem Vortex der Aillwee Caves und den Cliffs of Moher, in der Nähe der grünen Linie – liegt der Landsitz des Coven Fáoileán. Fest verwurzelt ist der kleine Coven dort – trotz der erschwerten Bedingungen so nahe am Salzwasser. Vielleicht gelten genau deshalb die Hexen von Fáoilean als besonders begabt im Nutzen der Kraftlinien – sowie in der Fähigkeit des Kraftlinienspringens, wie aber auch in der Arkanogeomantie.
Ebenso vertraut sind die Hexen mit den Launen des Himmels: Wind, Regen, Nebel und Sturm gehorchen ihrem Ruf und der Großteil ihrer Mitglieder besteht tatsächlich aus Hexen, deren Elemente die Luft und das Wasser sind. Sie gelten allesamt als freiheitsliebend und oft ebenso eigenwillig wie das Wetter, das sie so gut zu lesen und zu beherrschen wissen. Doch ihre Verbundenheit mit den Elementen äußert sich auch in einem tiefen Respekt vor dem Wandel und der Freiheit – zwei Werte, die den Coven ganz zentral in ihren Ansichten prägen. In der irischen Hexengemeinschaft zählen sie deshalb zu den Hexen, die man bei Wetterproblemen kontaktiert, wenn einen die eigenen Fähigkeiten nicht mehr zum gewünschten Ziel bringen.
Trotz ihres abgelegenen Landsitzes und der freiheitsliebenden Natur sind sie in der Menschenwelt ungewöhnlich gut integriert, lassen sich jedoch selten für längere Zeit am selben Ort nieder. Ihr primäres Wirken ist von Unabhängigkeit geprägt, so sind sie zwar in die irische Hexengemeinschaft gut eingebunden und bilden als Koryphäen in ihren besten Domänen regelmäßig junge Hexen aus, halten sich politisch gesehen aber sehr zurück und sind eher an Wissensvermehrung und Information interessiert. Fáoileán zählt außerdem zu den Coven, deren Dreieinigkeit aktuell am längsten besteht: Ein intensiver Kontrast zu ihrer Unabhängigkeit und dem unsteten Leben, das viele Hexen des Coven führen. Dass sie hierbei seit über hundert Jahren so beständig bleiben, ist ungewöhnlich – doch die Alte des Coven zählt mittlerweile auch zu den ältesten Hexen der gesamten Insel und es ist nur eine Frage der Zeit, bevor sie zurück zu den Kraftlinien kehrt.
In ihrem Zelebrieren der Hoch- und Jahreskreisfeste, wie auch aller Rituale und Feierlichkeiten, sind auch die fáoileánschen Hexen intensiv miteinander verbunden und legen viel Wert darauf zu den besonderen Daten und Anlässen zusammenzukommen.
Shortfacts
Aussprache: [ fwee·lahn ]
Bedeutung: die Brandungswächter
Mitgliedszahlen: 25 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Clare, zwischen dem Vortex ›Aillwee Cave‹ und den Cliffs of Moher
Positionen
Krone: 0 von 3 ( Maid: – ; Mutter: – ; Alte: – )
Webende: 0 von 16
Riagán Pryce *
Wurzeln: 0 von 6
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* Teil des Forencanons
Coillteán
die waldlinge
An der Umwandlung des Clara Bog, einem der letzten intakten Hochmoore Irlands, zu einem Naturreservat war der Coven Coillteán wahrlich nicht unbeteiligt. Immerhin liegt hier seit vielen Jahrhunderten – zwischen wuchernder Moorheide und gleichzeitig kargen Landschaften, zwischen trockenen Bulten und nassen Schlenken und den charakteristischen Nebelfeldern – der Landsitz der Hexen.
In erster Linie verstehen sie sich als Hüter:innen der natürlichen Ordnung und des Gleichgewichts der Natur, sowie der Kraftlinien. Mit bemerkenswertem Geschick meistern die coillteánschen Hexen oft unabhängig vom magischen Potenzial mehrere Primantien und verbinden die elementaren Kräfte so zu einer naturverbundenen Art der Magie, die weniger an klassische Domänen, sondern mehr an die Rhythmen der Jahreszeiten erinnert. Das ist mitunter der Grund dafür, dass sie sich seit einigen Jahrzehnten ihren Landsitz in Freundschaft mit einem Gestaltwandlerclan teilen – der Wunsch nach Verbindung mit der ursprünglichen Magie der Kraftlinien und dem Geschenk, das jene den Hexen und Wandlern gegeben haben.
Zwischen den beiden Gemeinschaften hat sich eine seltene Form des Zusammenlebens entwickelt und diese Nähe zu anderen Anderswesen prägt auch das diplomatische Geschick der Hexen von Coillteán. Zwar haben sie als einer der kleinen irischen Coven keine:n eigene:n Bindehüter:in, gelten jedoch als verlässliche und aufgeschlossene Vermittler zwischen den Spezies und pflegen ihre Kontakte nicht nur innerhalb der irischen Hexengemeinschaft, sondern auch zu anderen Clans, Rudeln und Gemeinschaften in Irland und darüber hinaus. Viele der Hexen haben Teile ihrer Ausbildung – magischer wie auch menschlicher Natur – in anderen Regionen der Welt absolviert und bringen von dort nicht nur Wissen, sondern auch Erfahrungen mit, die sie zu geschätzten und weitgereisten Gesprächspartner:innen machen.
Trotz seiner geringeren Größe ist Coillteán ein Coven voll bemerkenswerter Reichweite. Durch das enge Zusammenleben mit Fiántas hat sich Coillteán vor allem auch zu einem Zirkel mit unüblichen Erfahrungswerten und Perspektiven entwickelt. Denn die Wandler nehmen mitunter sogar an einem Teil der Feierlichkeiten der Hoch- und Jahreskreisfeste, besonders an den Festmählern, teil, wenngleich der Zugang zu den magischen Ritualen natürlich verwehrt bleibt. Aber der besonders aufgeschlossener Umgang miteinander, voll Respekt und Wertschätzung, der bleibt bestehen.
Shortfacts
Aussprache: [ kweel·ty·an ]
Mitgliedszahlen: 25 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Offaly, im Gebiet des Clara Bog Nature Reserve
Besonderheiten: Zusammenleben mit Gestaltwandlerclan ›Fiántas‹
Positionen
Krone: 0 von 3 ( Maid: – ; Mutter: – ; Alte: – )
Webende: 0 von 12
Wurzeln: 0 von 4
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* Teil des Forencanons
Síorghlas
die immergrünen
Entlang der Grünen Linie, zwischen saftigen Weiden und weitläufigen Feldern der nördlichen Region in Kerry, liegt der Landsitz des Coven Síorghlas, der sich einem bewusst schlichten und einfach gestrickten magischen Leben verschrieben hat. Seit Generationen befinden sich großflächig landwirtschaftlich genutzte Ländereien im Besitz der Hexen, deren Erträge für die irische Hexengemeinschaft einen festen Bestandteil des alltäglichen, magischen Lebens bilden: Getreide, Obst und Gemüse, Fleisch sowie magisch konservierte Lebensmittel und Erzeugnisse. Besonders zu Hoch- und Jahreskreisfesten ist der Handel und Austausch zwischen den Coven rege, denn schon immer galt: Ernährung ist für Hexen mehr als nur die bloße Nahrungsaufnahme; es ist ein bewusster und gelebter Akt der Gemeinschaft.
Die Stärken jener irischer Hexen, die sich im Laufe ihres Lebens Síorghlas anschließen – denn ja, nicht alle dort Geborenen bleiben –, liegen in der Geomantie, Chloromantie und Hydromantie; all den elementaren Magieformen, die als ineinandergreifende Kräfte für Fruchtbarkeit, Wachstum und Ernte entscheidend sind. Ergänzt wird dieses Wissen durch enorme Kenntnisse landwirtschaftlicher Traditionen und Viehhaltung. Darüber hinaus besitzen die síorghlas'schen Hexen oft auch ein Händchen für die Signomantie, zur Herstellung all der Gefäße und Utensilien, die für das Haltbarmachen und die Lagerung notwendig sind, und der Astronomie, um die natürlichen Zyklen optimal zu nutzen.
Der Handel mit ihren Erzeugnissen erfolgt überwiegend innerhalb der irischen Hexengemeinschaft, wenngleich man die Mitglieder von Síorghlas in den letzten Jahrzehnten zunehmend auch auf Märkten der Menschenwelt antrifft. Der Fokus bleibt jedoch klar: die Versorgung der eigenen Gemeinschaft. Technologische Entwicklungen, neue landwirtschaftliche Methoden und nachhaltige Ansätze stoßen durchaus auf Interesse – ebenso wirtschaftliche Überlegungen –, doch wird jede Anpassung sorgfältig darauf geprüft, ob sie sich mit den eigenen hexischen Prinzipien vereinbaren lässt.
Síorghlas zählt zu den kleineren Coven, aber auch zu jenen, die über die Jahrhunderte schrumpften. Jüngere Hexen zieht es zunehmend in die größeren Coven, die mehr Platz für Individualität und Entfaltung bieten. Die Arbeit von Síorghlas hingegen – die selbstauferlegte Aufgabe der Versorgung – verlangt eine Art von Hingabe und vor allem eine Bereitschaft zur beständigen Wiederholung, die im langen Leben einer Hexe oft den Reiz verlieren kann. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung für die Versorgung der irischen Hexengemeinschaft ist Síorghlas überaus gut vernetzt und arbeitete in Zeiten von Hungersnöten und Kriegen wiederholt Seite an Seite mit anderen Coven. Am Ende sind es aber nur wenige Hexen, die an der Grünen Linie so verwurzelt sind, um ihr gesamtes Leben dieser Form der magischen Beständigkeit zu widmen. Gerade die Dreieinigkeit, deren Kronen allesamt im Vergleich sehr jung sind, ist hierbei jedoch ein enormes Vorbild und legt viel Wert auf die aktive Teilnahme an den Festen und dem gemeinsamen Leben.
Shortfacts
Aussprache: [ sheer·ghloss ]
Mitgliedszahlen: 18 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Kerry, an der Grünen Linie zwischen Listowel und Tralee
Positionen
Krone: 0 von 3 ( Maid: – ; Mutter: – ; Alte: – )
Webende: 0 von 10
Wurzeln: 0 von 5
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* Teil des Forencanons
Tonnmharra
die wellen
Bewusst zurückgezogen von der Menschenwelt, aber in engem Kontakt mit der irischen Hexengemeinschaft, lebt der Coven Tonnmharra in einer der ruhigsten Regionen innerhalb der Grafschaft Cavan. Der Abstand entwächst jedoch keiner Ablehnung der Welt oder anderer Wesen, sondern mehr dem Wunsch die eigene Arbeit ungestört und ohne äußere Einflüsse durchführen zu können. Denn die Hexen von Tonnmharra sind unangefochtene Koryphäen der Astronomie und genießen außerdem den Ruf einer besonderen Begabung und einer außerordentlich fundierten Ausbildung im Bereich der Hellsicht und deren potenziellen und vielschichtigen Deutungen.
Jede irische Hexe, die sich für diese stillen Fähigkeiten und Domänen interessiert, verbringt mitunter Zeit am Landsitz dieses Coven – wenn auch nur zum Austausch von Wissen. Denn das Anwesen gleicht einem prall gefüllten Archiv voller astronomischer und chronistischer Aufzeichnungen vergangener Jahrhunderte. Sterne, Konstellationen und die feinen Verschiebungen am Firmament – die stets Auswirkungen auf die Kraftlinien dieser Erde haben – sind für Tonnmharra nicht nur Teil eines komplexen Gefüges, deren Muster fachmännisch gelesen und interpretiert werden müssen, um Magie zu wirken. Denn die Hexen wissen um den hohen Wert all ihrer Deutungen, Berechnungen und Vorausschauen für die irische Hexengemeinschaft. Gerade in Zeiten von Umbrüchen oder Unsicherheiten war das umfangreiche Lebenswerk der tonnmharr'schen Hexen das Zünglein an der Waage. Und so stapeln sich auch heute Pergamentrollen, Karten und Sternentafeln in den hohen Regalen.
Die Stärke des kleinen Coven liegt somit nicht in offensiver Magie oder der Meisterung aller Domänen – wenngleich sie ihre Primantien ebenso meisterhaft beherrschen wie die Hexen anderer Coven –, sondern im Verstehen der großen Zusammenhänge und im Bereitstellen und Archivieren dieses Wissens. Besonders aber die Chronist:innen der drei großen Coven und somit der gesamten irischen Hexengesellschaft suchen Tonnmharra oft auf, um das Wissen zu bündeln. Auch beim Feiern der Hoch- und Jahreskreisfeste wird bei den Hexen nur sekundär auf rauschende Feste geachtet und primär auf erkennbare Zusammenhänge zwischen den Gestirnen und den traditionellen thiasomantischen Ritualen, um für die nächsten Generationen an Hexen die bestmöglichen magischen Voraussetzungen zu schaffen.
Shortfacts
Aussprache: [ tun·varra ]
Mitgliedszahlen: 18 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Cavan, an der Königslinie im Gebiet Cuillaghan
Positionen
Krone: 0 von 3 ( Maid: – ; Mutter: – ; Alte: – )
Webende: 0 von 9
Wurzeln: 0 von 6
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* Teil des Forencanons
Dúise
die erwachten
Die Grafschaft Westmeath beherbergt neben dem größten Coven der grünen Insel auch den kleinsten und jüngsten der irischen Hexenzirkel: Dúise, dessen Landsitz sich im Süden des Countys nicht unweit der Königslinie befindet. Die tatsächliche Gründung liegt erst wenige Jahrhunderte zurück und alle heutigen Mitglieder haben sich aus einem ganz bestimmten Grund diesem Coven angeschlossen. Denn in der irischen Hexengemeinschaft hat Dúise zwar einen ambivalenten Ruf, doch die dúis'schen Hexen sehen in der Ausrichtung ihrer Gemeinschaft die Kombination von gewählter Familie und magischer Freiheit, die sie aufgrund ihrer spezifischeren Interessen oder Lebensumstände sonst nirgends ausleben können.
Ihre Fähigkeiten und ihr enormes Wissen im Bereich der grauen Domänen – besonders in der Psychomantie, wie auch der Oneiromantie – sind unbestritten, wennleich die Nähe zu den potenziell manipulativen Formen der Magie mit Vorsicht bis hin zu offener Skepsis betrachtet wird. Doch auch in den verschiedensten Formen der Signomantie und der Velomantie zeichnen sie sich aus. Die Grauzonen, denen sich diese Hexen neben dem Beherrschen der regulären Domänen aber primär verschrieben haben, sind in ihren Augen weniger gefährlich als vielmehr missverstanden. Wo andere Coven oft schon Grenzen ziehen, sehen sie Chancen und Potenzial – solange die Kraftlinien nicht dauerhaft verletzt werden und der Preis der Magie keinen Einfluss auf die Region und die Natur nimmt. Besonders aber die Erforschung der Möglichkeiten der grauen Domänen sehen sie als notwendig, um das Verständnis für Magie als Ganzes zu erweitern. Dass genau diese Haltung sie innerhalb der irischen Hexengemeinschaft stigmatisiert, ist ihnen vollständig bewusst. Daher sind sie sich selbst Familie genug und stehen den Menschen, den Anderswesen und auch allen anderen interessierten Hexen besonders offen gegenüber. In der Welt der Menschen sind sie erstaunlich gut integriert und Clans und Rudeln der Anderswesen oft freundschaftlich verbunden. Diese Offenheit ist aber nicht nur ihre persönliche Haltung und ein ehrlicher Ausdruck des Interesses an beiden Welten, sondern auch Teil ihrer Forschung: Denn der menschliche Geist steht für Dúise mitunter im Mittelpunkt ihrer theoretischen Forschung und der praktischen Studien.
Aufgrund der Seltenheit, mit der der Coven im Zuge der Grundausbildung Wurzeln aufnimmt – in Dúise geboren wurde nämlich schon seit vielen Jahrzehnten keine Hexe mehr –, nehmen sie ihre Verantwortung als Koryphäen der grauen Domänen umso ernster: Wissen wird sich nicht nur erarbeitet, sondern mit allen Konsequenzen ertragen, die sich aus seiner Anwendung ergeben. Und die Hexen von Dúise stoßen oft bis an ihre persönlichen Grenzen. Vielleicht wird genau deshalb dem bewussten Anschluss an die Gemeinschaft so viel Bedeutung beigemessen und der Zusammenhalt zwischen den wenigen Mitgliedern speist sich mitunter nicht nur allein aus den gemeinsamen Überzeugungen, sondern auch aus gegenseitigem Vertrauen.
Die Dreieinigkeit lässt ihren Mitgliedern große Freiheiten in der persönlichen Lebensgestaltung, bietet jedoch immer ein Zuhause und eine Form von beständiger Zugehörigkeit, das sich oft in besonders positiven Nachwirkungen der thiasomantischen Ritualen zu Hoch- und Jahreskreisfesten zeigt. Denn die Magie scheint die Ausgeglichenheit, den Zusammenhalt und die magische Balance dieses Coven trotz seiner grauen Ausrichtung zu belohnen.
Shortfacts
Aussprache: [ doo·sha ]
Mitgliedszahlen: 12 Mitglieder
Landsitz/Hauptquartier: Grafschaft Westmeath, südlich des Vortex ›Hill of Uisneach‹ an der Königslinie
Positionen
Krone: 0 von 3 ( Maid: – ; Mutter: – ; Alte: – )
Webende: 2 von 7
Wilton Baxley
Odhrán Níalláin *
Wurzeln: 1 von 2
Travis Brady [NPC]
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