Ó Cellaigh
Die Familie O Cellaigh betrachtet sich primär gar nicht als Jäger und Jägerinnen, sondern mehr als Bewahrer des uralten Schwurs. Sie haben ihr Leben dem Erinnern und Weitergeben gewidmet und weniger dem Töten der Anderswesen, wenngleich das eine oft nicht ohne das andere funktioniert.
Aufgrund regionaler Verwurzelungen in der Grafschaft Galway leben sie auch heute noch dort. Vor vielen Jahrzehnten kauften sie das damals leerstehende Kloster, was seitdem im Familienbesitz ist.. Dort wohnen, forschen, leben und arbeiten sie. Die Räumlichkeiten erinnern nur noch teilweise an den religiösen Fanatismus, der hier bis vor einigen Generationen gewütet hat. Aufgrund alter und heute nicht mehr anwendbarer Praktiken gibt es vor allem unter dem eigentlichen Kloster ein riesiges Kellergewölbe, das mittlerweile zur Aufbewahrung, Archivierung und Forschung genutzt wird.
Sie sind Jäger der alten Generation. Sie Töten nicht aus Spaß, nicht, weil sie der Meinung sind, dass jedes Anderswesen aus Prinzip von der Welt getilgt werden sollte, sondern weil sie sich und die Menschen schützen wollen. Innerhalb der Jagd sind sie auf Werwölfe spezialisiert, haben die Jagd nach ihnen perfektioniert und hunderte Waffen ebenfalls im Kloster aufbewahrt, die ihnen dabei helfen. Da diese Wesen jedoch nur in den Vollmondnächten angetroffen werden können, verbringen sie den Rest der Zeit mit ihrer Archivierung, Kodexpflege und Dokumentation.
Innerhalb der Familie gelten alte Traditionen und vielleicht noch ältere Vorschriften. Es wird viel Wert auf die errungenen Titel gelegt, Entscheidungen werden im Familienrat besprochen, ehe sie gefällt werden und der Kontakt zur Außenwelt ist auf Minimum begrenzt. Unterrichtet werden die Kinder zu Hause. Dort lernen sie lesen, schreiben und rechnen, Kampfsport, Verteidigungsstrategien, Informationen rund um die Anderswesen und Ökologie. Außerdem befindet sich hinter dem Kloster ein riesiges Feld, das zum Anbau eigenen Gemüses genutzt wird. Dennoch ist ihnen bewusst, dass sie nicht alleine überleben können.
Aufgrund ihrer eigens bestimmten elitären Position haben sie eine eher ablehnende Haltung gegenüber staatlicher Einflussnahme. Dennoch würden sie ihre Kräfte nicht darauf verschwenden, diese Haltung zum öffentlichen Diskus zu machen. Sie beobachten, notieren und bleiben weiterhin im Hintergrund.
Shortfacts
Region: Connacht (Ursprungsregion Grafschaft Galway)
Stadt: Galway
Charakter: traditionsbewusst, formalistisch, bewahrend
Spezialisierung: Archivführung, Kodexpflege, Dokumentation
Haltung zu Hexen: misstrauisch, aber defensiv
Haltung zum NID: ablehnend, aber beobachtend
Besonderheit: gelten als Hüter des ursprünglichen Schwurs
Mitglieder: 0 von 8
Positionen
Familienoberhaupt: Sean Ó Cellaigh *
Mitglieder:
Máire Ó Cellaigh, geb. Breathnach *
Aeryn Mac Suibhne, geb. Ó Cellaigh *
Lorcán Ó Cellaigh *
Caoilfhionn Ó Cellaigh *
Ruadhán Ó Cellaigh *
Eileen Ó Cellaigh *
Eabha Ó Cellaigh *
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Mac Diarmada
Sie haben nie behauptet, Bewahrer oder Gelehrte zu sein. Wo andere Familien ihre Archive pflegen und sich hinter Büchern verstecken, sind die Mac Diarmada draußen im Kampf zu finden. Ihr Ursprung liegt in der Grafschaft Offaly, im Herzen von Leinster. Heute leben sie überwiegend in Tullamore, einer Stadt, die groß genug ist, um nicht aufzufallen und die klein genug ist, um Unruhen schnell zu bemerken. Hier haben sie kein großes Familienanwesen, auf dem sie völlig für sich bleiben, sondern die ganze Familie hat sich über die Stadt verteilt. Sie leben teilweise in kleinen Wohnungen, alten Lagerhallen oder manchmal auch im freien Himmel in einem Zelt, je nachdem wo sie gerade auf der Jagd sind. Luxus sucht man bei ihnen vergebens, denn für sie zählen nur die Ergebnisse: von Tag zu Tag weniger Vampire.
Sie sind effizient und schonungslos. Es wird nicht viel geredet, sondern klare Entscheidungen getroffen. Ein Vampir ist IMMER ein Risiko. Die Meinung, dass es durchaus Anderswesen gibt, die niemanden verletzen, ist bei ihnen verpönt. Hexen sind die einzigen Wesen, die sie in Ruhe lassen. Sie werden aus dem Verborgenen heraus beobachtet, aber eine Kooperation findet nicht statt. Auch die Hexen sind in ihren Augen ein Fehler der Natur. Ein Missgeschick. Aber immerhin eines, das keine unschuldigen Menschen das Leben kostet. Vampire und Werwölfe hingegen sind ihr größtes Übel und dabei spielt es keine Rolle, ob ein Vampir von Menschen- oder von Tierblut lebt.
Die Mac Diarmada misstrauen staatlichen Institutionen grundsätzlich und vermeiden jede offene Kooperation. Gleichzeitig wäre es töricht, verfügbare Informationen zu ignorieren. Wenn Berichte, Analysen oder Bewegungsdaten des NIDs ihnen einen Vorteil verschaffen können, nutzen sie diese.
Im Kreis der Jägerfamilien gelten die Mac Diarmada als verlässliche, aber schwer einzuordnende Verbündete. Sie treten selten öffentlich auf, mischen sich nicht in ideologische Streitigkeiten ein und zeigen wenig Interesse an alten Hierarchien. Für sie zählen nur die Ergebnisse. Wenn eine Jagd nach einem Vampir scheitert oder eine Bedrohung außer Kontrolle zu geraten droht, fällt ihr Name oft als einer der ersten. Nicht zwangsläufig aus Respekt, sondern weil man weiß, dass sie ihre Arbeit zu Ende bringen.
Shortfacts
Region: Leinster (Grafschaft Offaly)
Stadt: Tullamoare
Charakter: pragmatisch, taktisch, kühl
Spezialisierung: Feldoperationen, Eliminierung
Haltung zu Hexen: primär Beobachtung
Haltung zum NID: punktuelle Informationsnutzung, aber keine Kooperation
Besonderheit: höchste Erfolgsquote bei Vampirjagden
Mitglieder: 0 von 7
Positionen
Familienoberhaupt: Cathal Mac Diarmada *
Mitglieder:
Gráinne Ní Dhiarmada *
Darrach Mac Diarmada *
Olivia Mac Diarmada, geb. Dickinson *
Ériu Mac Diarmada *
Faolán Mac Diarmada *
Briana Mac Diarmada *
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Ní Bhraonáin
Ihr Ursprung liegt in der Grafschaft Meath, einer Region, durchzogen von Geschichte, Legenden und alten Mythen. Die Mitglieder der Ní Bhraonáin gehören zu jenen, die verstanden haben, dass die Welt im Wandel ist. Nicht nur jetzt, wo das Karfreitagsabkommen unterzeichnet wurde, auch schon vorher war ihnen bewusst, dass man mit der Zeit gehen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Lange Jahre waren sie auch Jäger im klassischen Sinne, haben keinen Unterschied zwischen Werwolf oder Vampir gemacht, haben Hexen genauso abgelehnt, wie sie es mit allen anderen Anderswesen taten. Doch in einer Welt, in der Informationen immer schneller fließen, müssen sie sich anpassen. Sie haben ihre Stärken woanders, können zwar auch mit Waffen umgehen, aber haben sich mittlerweile eher im Bereich der Informationsbeschaffung angesiedelt. Gejagt wird nur noch selten, stattdessen werden Muster beobachtet und Zusammenhänge analysiert, doch vor allem die etwas ältere Generation der Ní Bhraonáin tut sich noch schwer mit dem neuen Weg, den die Familie eingeschlagen hat.
Ihr Denken ist kühl und strategisch, doch ohne den nötigen Weitblick. Jedenfalls wenn man sich die ältere Generation ansieht. Anders ist es nämlich bei den Jüngeren, die durchaus Gefallen daran gefunden haben, wie einfach man heutzutage an gewisse Informationen kommt. Sie misstrauen grundsätzlich allen staatlichen Institutionen, aber um schnell und unkompliziert an Wissen zu kommen, ist es äußerst nützlich.
Innerhalb der Jägergemeinschaft werden sie unterschiedlich wahrgenommen. Für die einen sind sie ein notwendiger Schritt in eine neue Zeit, sträuben sich nicht gegen Fortschritt, sondern arbeiten mit ihm zusammen. Für die anderen ein Risiko – eine Familie, die sich zu weit von den alten Wegen entfernt hat.
Shortfacts
Region: Leinster (Grafschaft Meath)
Stadt: Navan
Charakter: kontrolliert modernisiert, strategisch denkend
Spezialisierung: Informationsbeschaffung, digitale Kommunikation
Haltung zu Hexen: differenziert, eher zurückhaltend
Haltung zum NID: kritisch, aber interessiert, um informiert zu sein
Besonderheit: offen für technologische Anpassung
Mitglieder: 0 von 8
Positionen
Familienoberhaupt: Morcant Ní Bhraonáin *
Mitglieder:
Aleen Ní Bhraonáin *
Moja Ó Súilleabháin, geb. Ní Bhraonáin *
Corvina Ní Bhraonáin, geb. Kelly *
Winifred ‘Freddy’ Ní Bhraonáin *
Vaughn Ní Bhraonáin *
Valonia Sullivan, geb. Ní Bhraonáin *
William Walsh *
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Ó Súilleabháin
Sie haben nie versucht, sich anzupassen. Während andere Familien mit der Zeit gehen, anfangen, ihre Methoden zu überdenken oder sich vorsichtig neuen Entwicklungen öffnen, machen die Ó Súilleabháin das, was sie schon immer gemacht haben: jagen. Kompromisslos, diszipliniert und tief verwurzelt in ihrer Tradition, die schon beinahe sektenähnliche Züge aufweist.
Sie sind stolz auf das, was sie geschafft haben. Ihre Zahlen sprechen für sich, es ist gar nicht nötig, sich anzupassen. Genauso wenig wie es nötig ist, mit anderen zusammenzuarbeiten. Für sie ist die Jagd keine Last und keine bloße Pflicht, es ist ihr Sein, ihr Leben. Ein Erbe, das weitergetragen werden muss. Von Generation zu Generation. Schon die Kleinsten lernen mit Waffen zu kämpfen, während die Großen im Ring stehen und ihre körperliche Fitness trainieren.
Die Erwartungen sind hoch: Disziplin, Gehorsam und die Bereitschaft, den eigenen Willen genauso effizient zu formen, wie den eigenen Körper. Ihr Zentrum ist weniger eine Heimat, als mehr ein Ausbildungsort, ein Ort für ihre Waffen und ihr Training, Boxringe, Waffenschränke, geheime Kammern, Schlösser in Hülle und Fülle, um daran zu trainieren.
Ihre Haltung gegenüber Hexen ist klar: Ablehnung. Sie sind ein Risiko, das am besten ausgeschaltet werden sollte. Sie können sie nicht kontrollieren, also sind sie gefährlich. Ihre Macht ist unberechenbar.
Und noch klarer ist ihre Position gegenüber dem NID. Während andere Jägerfamilien sogar zeitweise vom Sammelsurium des National Institute for Defence Studies profitieren, sehen die Sullivans dort ebenfalls eine Bedrohung. Sie haben Geheimnisse, Informationen und Waffen. So elitär, wie sich die Sullivans sehen, fühlen sie sich durch die staatliche Institution bedroht und in die Ecke gedrängt.
Selbst innerhalb der eigenen Kreise sind sie abgeschottet. Teils selbst gewählt, teils aus Angst oder Respekt. Nur mit den Ní Bhraonáon arbeiten sie teilweise zusammen, da es schon zwei Ehen zwischen den beiden Familien gab.
Shortfacts
Region: Munster (Grafschaft Cork)
Stadt: Cork
Charakter: kkonservativ, stolz, stark ritualisiert
Spezialisierung: Ausbildung, physisches Training, Waffen
Haltung zu Hexen: klar ablehnend
Haltung zum NID: offen feindlich
Besonderheit: stellen viele aktive Jäger:innen
Mitglieder: 0 von 9
Positionen
Familienoberhaupt: Alan Ó Súilleabháin *
Mitglieder:
Blair Ó Súilleabháin *
Greer Ó Súilleabháin *
Deórsa Ó Súilleabháin *
Fiona Ó Súilleabháin, geb. Ó Briain *
Davina Ní Bhraonáin, geb. Ó Súilleabháin *
Hamish O’Sullivan *
Mackenzie Ó Lonargáin *
Maisie Ó Lonargáin *
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Mac Aodhagáin
Ob das, was die Familie Mac Aodhagáin als ihre Lebensrealität ansieht, sich tatsächlich noch in einem gesunden Rahmen bewegt, ist mittlerweile etwas unklar. Die Familie ist dogmatisch, streng und kompromisslos, wenn es um ihre vermeintlichen Weisheiten geht. Es gibt diesen einen Weg, den sie eingeschlagen haben und alles andere kommt für sie nicht infrage. Dass sich nicht alle Familienmitglieder mehr mit diesem streng katholischen Glauben identifizieren können, sorgt für eine massive Spaltung der Familie. Während vor allem die ältere Generation alle Taten mit dem Willen Gottes rechtfertigt, sind die jüngeren Familienmitglieder etwas weltoffener. Jagen tun sie alle und bei der Wichtigkeit des Endergebnisses sind sie sich ebenfalls einig, doch ihr Antrieb ist unterschiedlich.
Ihre Wurzeln reichen bis in die frühchristliche Zeit zurück, vor allem das Familienoberhaupt hat in den letzten Jahren viel Zeit und Energie in einen vollständigen Familienstammbaum gelegt, der genau das belegen sollte. Sie sehen sich selbst als Werkzeug von Gottes und sind dementsprechend ablehnend, was die Anderswesen betrifft. Selbst Hexen und Gestaltwandler, die mehr Segen als Fluch erfahren haben sollen, stehen auf ihrer Abschussliste. In ihren Augen gibt es keine Rettung für das Übernatürliche, nur der Tod kann ihnen Erlösung verschaffen.
Dass sich das NID nun teilweise sogar mit Anderswesen zusammentut und ein friedliches Zusammenleben befürwortet, geht entgegen aller Werte der Familie, sodass sie auch das staatliche Institut rigoros ablehnen. Im Verborgenen wird das NID als menschliche Hybris bezeichnet, als Versuch, das Böse zu kontrollieren, statt es zu eliminieren, weswegen sie ihre Bemühung erhöht haben die Anderswesen zu töten. Wenn es schon die staatlichen Institutionen nicht in die Hand nehmen die Menschen zu beschützen, dann müssen sie es eben übernehmen.
Platz für Fehlentscheidungen, Zweifel oder Sorgen gibt es nicht. Magie und alles, was damit einhergeht, wird als Schlecht und Verfehlung angesehen. Ohne Ausnahme. Dass einige von ihnen sogar unschuldige Gestaltwandler auf dem Gewissen haben, wird als etwas besonders positives innerhalb der Familie wahrgenommen.
Am deutlichsten haben sie ihre Meinung gemacht, als Samuel Mac Aodhagáins Gattin in einen Vampir verwandelt wurde. Ja, sie wurde geliebt und geschätzt, aber mit der Verwandlung in einen Blutsauger war sie tot. Getötet von der eigenen Familie. Da gibt es kein ‘Wenn’ und ‘Aber’. Es wurde nicht einmal eine Sekunde gezögert. Da bleibt am Ende doch die Frage, ob es überhaupt wirkliche Liebe und Zuneigung innerhalb der Familie gibt.
Shortfacts
Region: Ulster (Grafschaft Antrim)
Stadt: Belfast
Charakter: dogmatisch, ideologisch streng, katholisch
Spezialisierung: Auslegung und Durchsetzung des Kodex
Haltung zu Hexen: offensiv, aktive Verfolgung
Haltung zum NID: kategorische Ablehnung
Besonderheit: radikalste Linie
Mitglieder: 0 von 8
Positionen
Familienoberhaupt: Daniel Mac Aodhagáin *
Mitglieder:
Samuel Mac Aodhagáin *
Rachel Mac Aodhagáin *
Kezia Mac Aodhagáin *
Silas Mac Aodhagáin *
Rebekka Mac Aodhagáin *
Balthasar Mac Aodhagáin *
Hannah Fáil *
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