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Bealtaine

30. April und 01. Mai

Am Abend des 30. April 1998 kommen die Hexen an den Landsitzen ihrer jeweiligen Coven zusammen, um gemeinsam Bealtaine und damit den Beginn des Sommers zu feiern. Nach einem Tag des Fastens, des gemeinsamen Kochens und all der notwendigen Vorbereitungen werden mit Sonnenuntergang traditionell die beiden Bealtainefeuer entzündet. Sobald die Abenddämmerung hereinbricht, beginnt mit dem ›Entfachen‹ das große thiasomantische Ritual der Coven, ehe die Nacht in das gemeinsame Festmahl, in Feuerbräuche und ausgelassene Feierlichkeiten übergeht.

Die astronomischen Voraussetzungen stehen in diesem im Jahr 1998 besonders günstig: Der zunehmende Mond unterstützt Wachstum und Entwicklung, während sich Sonne und Mars einander annähern und damit Feuer, Tatkraft und Vorwärtsbewegungen begünstigen. Gleichzeitig befinden sich Venus und Jupiter in vergleichsweise enger Stellung zueinander, was den Wunsch nach Fülle und gutem Gedeihen unterstützt. Die verschiedenen Einflüsse verschränken sich daher ungewöhnlich passend und schaffen äußerst günstige Voraussetzungen für Rituale, die auf die Vitalität und das Wachstum der Hexen ausgerichtet sind – für die einzelnen Hexen ebenso wie für alle irischen Coven, das Land und die Natur wie auch die Kraftlinien.

Die Feiernden bleiben traditionell bis zum Sonnenaufgang des 01. Mai wach, an dem ›Das Erste Licht‹ den Übergang in den Sommer mit einer gemeinschaftlichen Segnung beschließt. Nach einigen Stunden Ruhe kommen die Hexen am Nachmittag erneut zusammen: für Maibaum, Tanz, Essen und gemeinsames Feiern, bis Bealtaine mit dem Sonnenuntergang des ersten Maitages langsam ausklingt.

Shortfacts:
  • viele Hexen verbringen beide Tage am Landsitz ihres Coven und feiern in der Gemeinschaft den Beginn des Sommers ;
  • der Großteil der Hexen kehrt mindestens für den Zeitraum zwischen dem Ritual und der Segnung heim ;
  • es finden mehrere magische und rituelle Fixpunkte über die beiden Tage hinweg verteilt statt ;
  • zu den weiterführenden Informationen der Jahreskreis- und Hochfeste innerhalb des ›Magischen Alltags‹, den traditionellen Bräuchen und dem konkreten Ablauf des großen Rituals und der Segnung ;

  • Zeitlicher Ablauf der Feierlichkeiten:
  • bereits vor dem 30. April: Dekorationen, Planung und Vorbereitungen ;
  • ab 30. April, morgens: traditionelles Fasten ;
  • 30. April, tagsüber: gemeinsames Kochen und Vorbereiten des Festmahls ;
  • 30. April, später Nachmittag: Eintreffen aller teilnehmender Hexen ;
  • 30. April, Sonnenuntergang: Beginn des Hochfests und Entzünden der zwei Feuer ;
  • 30. April, Abenddämmerung: thiasomantisches Ritual ›das Entfachen‹ ;
  • 30. April auf 01. Mai: Festmahl und Feierlichkeiten ;
  • 01. Mai, Sonnenaufgang: Segnung ›das erste Licht‹ ;
  • 01. Mai, Vormittag: Ruhephase ;
  • 01. Mai, Nachmittag: Feierlichkeiten ;
  • 01. Mai, Sonnenuntergang: Ende des Hochfests Bealtaine ;

  • Planung des Festmahls:
    Der Großteil der Coven bereitet traditionelle Variationen der folgenden Gerichte, Beilagen und Süßspeisen gemeinsam am Landsitz zu und nutzt dafür die eigenen Rezepte des Zirkels:
  • Vorspeisen: Suppen aus Kartoffeln und Blumenkohl mit Rahm, Gurkensalate mit Dill und Minze, gekochte Eier mit Kräutern und Aufstrichen ;
  • Hauptspeisen: Lamm mit Honigkruste [das Fleisch stammt entweder aus Eigenhaltung oder vom Coven Síorghlas], verschiedene Gemüsepasteten mit Kartoffeln, Karotten und Blumenkohl sowie Ei und Käse ;
  • Beilagen: Champ (Püree) aus Kartoffeln und Butter, glasierte Karotten mit Kräutern, Überbackener Blumenkohl in Brösel, Frische Blattsalate ;
  • Nachspeisen: Honig-Milch-Pudding ;

  • Traditionell werden diese Gerichte von mehreren einzelnen Hexen oder Familien zu den Feierlichkeiten mitgebracht, um sie mit der Gemeinschaft zu teilen:
  • Vorspeisen: Brown Bread [das Brot wird nach Familienrezepten gebacken und am Landsitz mit dem Coven geteilt], Kräuterfrischkäse ;
  • Beilagen: Chutneys, Pickles und Brot ;
  • Nachspeisen: Honigkuchen mit kandierten Veilchen und Engelwurz [traditionsreiches Rezept], Scones ;

  • Legende:
    Kartoffeln: Erdung, Fülle, Versorgung
    Blumenkohl: Fülle, Wachstum, Gemeinschaft
    Gurke: Fruchtbarkeit, Wachstum, Erneuerung
    Karotten: Wachstum, Vitalität, Fruchtbarkeit
    Honig, Milchprodukte & Eier: Geschenke des Lebens
    Fleisch: Fülle, Wohlstand
    Dill: Schutz, Glück, Fruchtbarkeit
    Minze: Reinigung, Vitalität, Wohlstand
    Veilchen: Liebe, Treue, Schutz
    Engelwurz: Schutz, Reinigung, Heilung

    Szenenideen

  • Gemeinsames Kochen und Backen für das Festmahl: Entweder direkt am 30. April am Landsitz des Coven oder, für mitgebrachte Speisen, auch schon zu Hause im Familienverband ;
  • Ankunft am Landsitz: Wiedersehen mit anderen Mitgliedern des Coven, Vorfreude auf die Rituale und Bräuche ;
  • Vorbereitungen: Sammeln von Weißdorn, Schmücken des Landsitzes oder auch Flechten der Kränze und Wildblumenketten (in den Tagen vor dem 30. April, oder tagsüber) ;
  • Gespräche während der Feierlichkeiten und des Festmahls ;
  • Nachtwache in den ruhigen Stunden nach dem Festmahl: Feuer hüten, Sterne beobachten ;
  • Maibaumtanz und das Ausklingen der Festlichkeiten am 01. Mai ;
  • Aufbruch vom Landsitze: Abschiednehmen am Abend nach dem Hochfest ;

  • Mögliche Auswirkungen

  • das thiasomantische Ritual und die gemeinsamen Feierlichkeiten entlässt die Hexen in einer Hochstimmung ;
  • Euphorie und ungewöhnlich gute Stimmung herrschen oft auch in den folgenden Tagen vor ;
  • die Verbundenheit zum Coven und zu allen teilnehmenden Hexen wird als intensiver empfunden ;
  • ein gesteigertes Wohlbefinden und Selbstbewusstsein wird wahrgenommen ;
  • vorübergehende geförderte natürliche Regeneration existiert durch intensiven Kraftlinienkontakt ;
  • Gefühle von Energie und überwältigender Vitalität unmittelbar nach dem Ritual ;
  • [Duíse] besonders positive Nachwirkungen, da die Kraftlinien den Zusammenhalt des kleinsten irischen Coven und die Balance beim Bewahren der grauen Domänen zu belohnen scheinen ;
  • gleichzeitig jedoch reduzierte eigene magische Reserven – oft erst in den Tagen nach dem Hochfest spürbar ;
  • je nach individueller Belastbarkeit (und Alter der Hexe) auch spätere Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten möglich ;
  • zusätzlich existiert ein schlichter Schlafmangel nach den Feierlichkeiten ;
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    Alter:Noch kein Geburtsdatum angegeben
    Spezies: Mensch
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    Ein Hauch in der Dunkelheit, der das Gleichgewicht wahrt, wenn Chaos und Ordnung miteinander ringen. Manchmal flüstert es durch Träume, manchmal schreibt es sich in die Schatten Dublins. Der Wind ist das Schicksal. Achtet auf Euch, denn wer ist schon vor dem Schicksal gefeit?




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