cw: schwangerschaft, unerfüllter kinderwunsch, fehlgeburt
Während Hexen oft gerne unter sich bleiben und einen engen Kontakt zu den Menschen meiden – immerhin gilt es dabei alle Anzeichen und Spuren der Magie zu verstecken –, scheint es im National Museum of Dublin eine ganz gewaltige Ausnahme zu geben: Schon seit vielen Jahren arbeitet Cormac als Kurator für keltische Mythologie und mittelalterliche Artefakte und geht darin vollends auf. Seine Frau unterstützt ihn zwar bedingungslos, sein Coven im Gesamten hingegen hat weniger Verständnis dafür, wie er so viel Zeit inmitten von unwissenden Menschen verbringen kann – allen voran Morrigan, die zwar den Hauch einer Ahnung hat, aber sich noch nicht traut die richtigen Fragen zu stellen.
Suchende

Morrigan Doyle
32 Jahre
Archivarin
Mensch
unwissend
Dianna Agron
Suchende

Evynne Aldáin
115 Jahre
Forscherin
Dozentin
Hexe
Maid
Coven: Dúileann
Teresa Palmer
Kennen lernten sich sich an Evies offiziellem ersten Tag an der Universität; verlobt waren sie nach wenigen Wochen und verheiratet nur ein knappes Jahr später: Cormac wechselte offiziell den Coven und nahm Evynnes Familiennamen an. Denn seine Gattin war eine der künftigen Hochhexen des größten irischen Hexencoven: Dúileann. Vergangenes Jahr feierten Cormac und Evynne somit ihren siebzigsten Hochzeitstag und können auf eine glückliche, gemeinsame Zeit zurückblicken. Sie unterstützte schon immer sein Vorhaben primär in der Menschenwelt zu leben, wenngleich sie als Maid des Coven weitaus mehr Verpflichtungen und magische Verantwortung trägt und somit auch weitaus mehr Zeit am Stammsitz verbringt. Doch gemeinsam leben sie in einem Stadthaus in Dublin, nähe der Universität – dem Dreh- und Angelpunkt von Evynnes Leben. Denn während ihr Mann in seiner Arbeit im Museum vollständig aufgeht, versinkt Evie an der Universität nicht nur in ihrer Aufgabe als Dozentin im von ihr in den Siebzigern mitbegründeten Fachbereich ›Okkultismus und Mythologie‹, sondern auch als Forscherin hinsichtlich möglicher Fortschritte bei Heilungsversuchen im Kontext magischer Krankheiten und der Umkehr von Maledicta. Und nebenbei ist sie Hochhexe des Covens, unterrichtet Junghexen und ist aufgrund ihrer familiären Verbandelungen auch noch Vorstandsmitglied einer akademischen Hexenorganisation am Trinity … und dann gibt es da noch den Rat der Ältesten, dessen bevorstehende Gründung seit dem unterzeichneten Karfreitagsabkommen nicht mehr nur ein Gerücht zu sein scheint.
Evynne und Cormac sind sich aber Halt und Stütze zugleich, nehmen Anteil am Leben des Anderen, synchronisieren ihre Magie und führen auch nach so vielen Jahrzehnten noch die anregendsten Gespräche miteinander. Für Evynne ist Cormac die Person ihres Lebens. Und es existiert nur ein einziger Schatten, der ihr gemeinsames Leben überdeckt: Die Schwierigkeit gemeinsam neues Hexenleben zu zeugen und die beiden bereits verlorenen Seelen auf diesem Weg … und die Schuld, die Evynne bei sich sieht.
Gesuchter

Cormac Aldáin
130–150 Jahre
Kurator
Hexe
Coven: Dúileann
Matthew Goode
Als Morrigan vor knapp zehn Jahren begann vermehrt nach alten Schriften und Symbolen zu recherchieren, fiel sie ihm direkt ins Auge. Anfangs dachte er, sie würde eine Gefahr für ihn und seinen Coven darstellen, doch mit der Zeit entwickelte sich eine recht ungewöhnliche Freundschaft. Er kann ihre Aura mehr als deutlich sehen; kann spüren, dass sie eigentlich nur Gerechtigkeit für ihre Schwester möchte und dass sie keine Gefahr ist. Doch gleichzeitig spürt er auch etwas an ihr haften, das ihm regelrecht Angst einjagt. Er weiß, was damals mit ihrer Schwester passiert ist. Und im Gegensatz zu ihr, weiß er schon lange, dass ein Vampir dahinter steckt. Doch Morrigan in die Welt der Anderswesen einzuweihen, das kommt nicht so leicht in Frage. Immer wieder kam es zu Diskussionen mit Evynne, ob er Morrigan nicht doch die Wahrheit eröffnen sollte. Doch Evynne war strikt dagegen der jungen Archivarin nicht nur die Last des Übernatürlichen, sondern auch die Last der Wahrheit aufzubürden.
Stattdessen hat Cormac sie bei nächtlichen gemeinsamen Recherchen sanft in die richtige Richtung gelenkt, übersetzte ihr immer wieder alte Texte und verschaffte ihr Zugang zu Sammlungen, die eigentlich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Vermehrt stellt er sich aber bis heute die Frage: Hätte er das Chaos, das in den letzten Wochen und Monaten über Morrigans Leben gekommen ist, verhindern können? Hätte er den Tod ihrer Schwester vor zwölf Jahren vielleicht sogar schon verhindern können? Wäre all dies moralisch und ethisch vereinbar gewesen oder wäre es erneut ein Übertritt über Grenzen, wie er sie gemeinsam mit Evynne magisch gesehen schon des Öfteren überschritten hatte? Diese und noch viele weitere Gedanken quälen ihn und lassen ihn nachts oft wach liegen. Und jetzt, wo Morrigan plötzlich nicht mehr zur Arbeit erschienen ist und sich nicht nur in der Welt der Anderswesen so viele Umbrüche und Neustrukturierungen ankündigen, sind seine Sorgen ins Unermessliche gestiegen.
Nicht nur für Morrigan, die er inzwischen nicht nur als Kollegin sondern als eine seiner engsten Freunde sieht, sondern auch für Evynne, die sich in ihren Aufgaben zu zerreißen scheint, weil sie das Beste für alle will.
Hallihallöchen – wir sind Nessi und Ria und spielen die beiden wohl wichtigsten Damen in Cormacs Leben!
Cormac soll als bester Freund von Morrigan und Ehemann von Evynne eine Person sein, die mit einem Bein fest in der Welt der Menschen und mit dem anderen Bein in der Welt der Anderswesen steht. Getrieben von Neugierde, Wissensdurst und einer ganz eigenen Art von Moral, wie es den Hexen oft so eigen ist. Morrigan kann so einen Freund auf jeden Fall gebrauchen und irgendwann soll sie erfahren, dass Cormac eine Hexe ist. Wer weiß, vielleicht kommt sie auch irgendwann auf die Idee, dass er schon viel eher über alles Bescheid gewusst hat, als sie? Wie sie darauf reagieren wird? Wird ihre Freundschaft diesen Bruch überstehen? Ein Mensch, der plötzlich erfährt, dass es übernatürliche Wesen gibt, braucht erst einmal mindestens ein paar Wochen, um zu verstehen, was ihn herum gerade geschieht. Morrigan hatte zwar schon sehr lange den Verdacht, aber nun wirklich aufgeklärt zu werden, wird ihr trotzdem den Boden unter den Füßen wegreißen. Und wie steht Evynne dazu, wenn Morrigan auch plötzlich weiß, wer sie wirklich ist? Schweißt dies vielleicht sogar die beiden Frauen enger zusammen?
Und während Morrigan mit ihren eigenen ›kleinen‹ Problemen beschäftigt ist, beunruhigt die gesamte Welt der Anderswesen ein ganz anderes Thema: Das Karfreitagsabkommen wurde unterzeichnet und der Nordirlandkonflikt für beendet erklärt. Für die Hexen wird das sicher von Vorteil sein, immerhin hat das ganze Morden und Töten nun ein Ende, doch auch sie müssen sich den neuen Platz in dieser Gesellschaft erst einmal erstreiten.
Evynne wird verstärkt auf Cormac und seine Unterstützung bauen, während sie versucht all die losen Fäden in ihren Händen zusammenzuhalten und all ihre Aufgaben gleichermaßen zu erfüllen. Vielleicht tritt daher sogar er für einige Zeit im Museum kürzer, hält seiner Frau den Rücken frei und kehrt verstärkt zum Coven zurück, um als Webender seine Stimme bei den künftigen Entwicklungen geltend zu machen? Vielleicht hat er sogar selbst hohe Ambitionen und kann sich vorstellen im Rat der Ältesten zu sitzen?
Und dann schweben da immer noch die grauen Wolken über seiner Beziehung: der jahrzehntelange unerfüllte Kinderwunsch und die Fehlgeburten, für die sich Evynne aufgrund ihrer Forschungen in grauen und verbotenen Magiedomänen vollständig die Schuld zu geben scheint … obwohl beide wissen, dass die Chance für Hexennachwuchs generell so unglaublich gering ist. Und auch wenn dies der einzige Punkt ist, der die Ehe von Evynne und Cormac wirklich belastet, stellt es eine sich nie schließende Wunde dar, die nicht nur sie als Paar, sondern so viele Hexen gleichermaßen betrifft. Und in Cormac nagt der Zweifel – nicht, der Zweifel an ihrer Liebe füreinander und deren Bestehen, sondern daran, dass er Evynne vor all dem Schmerz nicht schützen kann. Wenn er nicht mal seiner eigenen Frau die Last nehmen kann, wie soll er dann guten Gewissens anderen helfen können? Wer weiß, vielleicht bringt ihn der Gedanke auch dazu, sich intensiver mit den grauen und verbotenen Domänen zu beschäftigen? Trotz all dem Risiko, dem er sich selbst, den Kraftlinien und somit der ganzen Magie aussetzen könnte? Aber Risiko war immerhin schon immer ein Drahtseilakt …
Und wenn Du Interesse hast den inneren Zwiespalt, die Freude an der Arbeit mit Geschichte und all die weiteren Feinheiten von Cormacs Seelenleben mit uns gemeinsam zu ergründen, freuen wir uns sehr!
Cormac soll als bester Freund von Morrigan und Ehemann von Evynne eine Person sein, die mit einem Bein fest in der Welt der Menschen und mit dem anderen Bein in der Welt der Anderswesen steht. Getrieben von Neugierde, Wissensdurst und einer ganz eigenen Art von Moral, wie es den Hexen oft so eigen ist. Morrigan kann so einen Freund auf jeden Fall gebrauchen und irgendwann soll sie erfahren, dass Cormac eine Hexe ist. Wer weiß, vielleicht kommt sie auch irgendwann auf die Idee, dass er schon viel eher über alles Bescheid gewusst hat, als sie? Wie sie darauf reagieren wird? Wird ihre Freundschaft diesen Bruch überstehen? Ein Mensch, der plötzlich erfährt, dass es übernatürliche Wesen gibt, braucht erst einmal mindestens ein paar Wochen, um zu verstehen, was ihn herum gerade geschieht. Morrigan hatte zwar schon sehr lange den Verdacht, aber nun wirklich aufgeklärt zu werden, wird ihr trotzdem den Boden unter den Füßen wegreißen. Und wie steht Evynne dazu, wenn Morrigan auch plötzlich weiß, wer sie wirklich ist? Schweißt dies vielleicht sogar die beiden Frauen enger zusammen?
Und während Morrigan mit ihren eigenen ›kleinen‹ Problemen beschäftigt ist, beunruhigt die gesamte Welt der Anderswesen ein ganz anderes Thema: Das Karfreitagsabkommen wurde unterzeichnet und der Nordirlandkonflikt für beendet erklärt. Für die Hexen wird das sicher von Vorteil sein, immerhin hat das ganze Morden und Töten nun ein Ende, doch auch sie müssen sich den neuen Platz in dieser Gesellschaft erst einmal erstreiten.
Evynne wird verstärkt auf Cormac und seine Unterstützung bauen, während sie versucht all die losen Fäden in ihren Händen zusammenzuhalten und all ihre Aufgaben gleichermaßen zu erfüllen. Vielleicht tritt daher sogar er für einige Zeit im Museum kürzer, hält seiner Frau den Rücken frei und kehrt verstärkt zum Coven zurück, um als Webender seine Stimme bei den künftigen Entwicklungen geltend zu machen? Vielleicht hat er sogar selbst hohe Ambitionen und kann sich vorstellen im Rat der Ältesten zu sitzen?
Und dann schweben da immer noch die grauen Wolken über seiner Beziehung: der jahrzehntelange unerfüllte Kinderwunsch und die Fehlgeburten, für die sich Evynne aufgrund ihrer Forschungen in grauen und verbotenen Magiedomänen vollständig die Schuld zu geben scheint … obwohl beide wissen, dass die Chance für Hexennachwuchs generell so unglaublich gering ist. Und auch wenn dies der einzige Punkt ist, der die Ehe von Evynne und Cormac wirklich belastet, stellt es eine sich nie schließende Wunde dar, die nicht nur sie als Paar, sondern so viele Hexen gleichermaßen betrifft. Und in Cormac nagt der Zweifel – nicht, der Zweifel an ihrer Liebe füreinander und deren Bestehen, sondern daran, dass er Evynne vor all dem Schmerz nicht schützen kann. Wenn er nicht mal seiner eigenen Frau die Last nehmen kann, wie soll er dann guten Gewissens anderen helfen können? Wer weiß, vielleicht bringt ihn der Gedanke auch dazu, sich intensiver mit den grauen und verbotenen Domänen zu beschäftigen? Trotz all dem Risiko, dem er sich selbst, den Kraftlinien und somit der ganzen Magie aussetzen könnte? Aber Risiko war immerhin schon immer ein Drahtseilakt …
Und wenn Du Interesse hast den inneren Zwiespalt, die Freude an der Arbeit mit Geschichte und all die weiteren Feinheiten von Cormacs Seelenleben mit uns gemeinsam zu ergründen, freuen wir uns sehr!
