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Irland: NID - an Goath - 23.01.2026 Das National Institute for Defence Studies (NID) ist eine verdeckt operierende Organisation, die an der Schnittstelle zwischen staatlichen Sicherheitsstrukturen und dem Übernatürlichen agiert. Offiziell als staatlich finanzierte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung geführt, nimmt das Institut faktisch eine Sonderrolle ein, die weit über die klassische Sicherheitsforschung hinausgeht. Seine tatsächliche Funktion liegt nämlich viel mehr in der Prävention, Kontrolle und Eindämmung übernatürlicher Gefahren, ohne deren Existenz gegenüber der unwissenden Bevölkerung offenzulegen. Dabei versteht sich das NID nicht als klassische Strafverfolgungsbehörde, sondern als stabilisierender Akteur, der dort eingreift, wo reguläre staatliche Strukturen weder vorbereitet noch handlungsfähig wären. Gegründet wurde das NID in den 1970er Jahren vor dem Hintergrund eskalierender Konflikte und hatte zunächst das erklärte Ziel, ungewöhnliche Gewaltverbrechen zu untersuchen und wissenschaftlich einzuordnen. Erst im Laufe seiner Tätigkeit verdichteten sich die Hinweise darauf, dass ein Teil dieser Vorfälle nicht allein weltlichen Ursprungs sein konnten. Mit dieser Erkenntnis wandelte sich der Auftrag des Instituts grundlegend. Von da an ging es nicht mehr nur um Aufklärung, sondern um die aktive Verhinderung eines Maskeradenbruchs und um den Schutz beider Seiten: der unwissenden Bevölkerung ebenso wie der übernatürlichen Gesellschaft, deren Existenz durch Offenlegung existenziell bedroht wäre. Das NID verfolgt dabei keinen dogmatischen Vernichtungsansatz. Offene Konfrontation, insbesondere tödliche Gewalt, gilt als Ultima Ratio. Stattdessen liegt der Fokus klar auf Vermeidung, Kontrolle, Eindämmung und langfristige Stabilisierung. Wo möglich, setzt das Institut auf Vermittlung und Einflussnahme und arbeitet über bestehende Strukturen – sowohl staatlich wie übernatürlich – hinweg. Anonyme Meldewege sorgen an dieser Stelle dafür, dass auch andere Behörden das NID informieren können, ganz, ohne dass klar ist, an wen hier eigentliche eine Meldung rausgeht. Gleichzeitig schreckt das NID nicht davor zurück, Informationen gezielt zu manipulieren, zurückzuhalten oder vollständig aus dem öffentlichen Diskurs zu entfernen, sofern dies zur Wahrung der Stabilität erforderlich ist. Wahrheit wird deshalb innerhalb des Instituts als etwas verhandelbares gewertet und vollständig von Moral befreit, weil Wahrheit unter Umständen eben gefährlich ist. Obwohl das NID formell staatlichen Stellen zugeordnet ist, agiert es operativ weitgehend autonom. Entscheidungsprozesse sind strikter Hierarchie unterworfen und unterliegen keiner externen Kontrolle im klassischen Sinne. Das Direktorium besitzt die umfassende Entscheidungsgewalt, insbesondere in Situationen, die als potenzielle Bedrohung für die gesellschaftliche Stabilität eingestuft werden. Diese bewusste Abschottung nach außen ist wichtig, um die Wirksamkeit des NID gewährleisten zu können. Das Institut folgt dabei seinem Grundsatz: Stabilität geht vor Wahrheit 1976 ins Leben gerufen und offiziell als staatlich finanzierte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung geführt, war das NID anfänglich zuständig für Verbrechen, die im Kontext des Nordirlandkonfliktes geschahen. Offiziell wurde kommuniziert, dass es sich beim NID um ein Institut rund um Sicherheitsforschung, strategische Kommunikation und ziviler Krisenprävention handelte. Es sollten Statistiken erhoben werden und Logiklücken in Ermittlungen aufgearbeitet werden. Zudem wurde offiziell an krisensicherer Kommunikation geforscht. Damit fügte sich das NID seinerzeit nahtlos in die damalige sicherheitspolitische Lage ein. Tatsächlich war die Gründung des NID eine Reaktion auf eine auffällige Häufung von Gewaltverbrechen, deren Muster sich nicht schlüssig in bestehende Erklärungsmodelle einordnen ließen. Die politischen Entscheidungsträger gingen zunächst davon aus, dass es sich um Auswüchse eines zunehmend entgrenzten innerstaatlichen Konflikts handelte, begünstigt durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände und die paramilitärischen Strukturen, die auch in Dublin Zuflucht fanden und dort ihre Operationen planten. Die Sicherheitslage galt als angespannt, wenngleich Dublin vom Terror weitestgehend verschont blieb. In den ersten Jahren beschränkte sich die Arbeit des NID auf die Analyse ungewöhnlicher Mordfälle, die Auswertung forensischer Abweichungen und die Entwicklung alternativer Ermittlungsansätze. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel jedoch auf, dass bestimmte Tatmuster, Verletzungsbilder und Tatorte nicht mit bekannten Formen politischer oder organisierter Gewalt in Einklang zu bringen waren. Während diese Abweichungen anfangs als statistische Ausreißer betrachtet wurden, verdichteten sich mit zunehmender Fallzahl die Hinweise darauf, dass ein Teil der untersuchten Verbrechen nicht allein durch menschliche Täter erklärbar war. Die Eskalation der The Troubles bot hierfür den idealen Deckmantel: Chaos, Angst und eine fragmentierte Sicherheitslage ermöglichte es auch in Irland, dass außergewöhnliche Ereignisse als Teil eines ohnehin entgleisenden Konflikts zu verbuchen waren. Der Wendepunkt in der Geschichte des NID lag weniger in einer einzelnen Entdeckung als in der allmählichen Erkenntnis, dass bestehende Erklärungsmodelle systematisch versagten. Getreu dem internen Leitsatz, dass am Ende jener Erklärungsansatz verbleibt, der übrig ist, wenn alle anderen abschlossen wurden (Ockhams Rasiermesser), gelangte ein kleiner Kreis innerhalb des Instituts zu der unausweichlichen Schlussfolgerung, dass übernatürliche Akteure existieren mussten. Diese Erkenntnis wurde zunächst weder offen benannt, noch institutionell verankert. Stattdessen entwickelte sich innerhalb des NID eine informelle Parallelstruktur, die begann, Fälle unter neuen Prämissen zu bewerten, ohne diese nach außen zu kommunizieren. Bis Mitte der 1980er Jahre ging das Institut offiziell weiterhin davon aus, sich mit besonders ungewöhnlichen, aber letztlich erklärbaren Gewaltverbrechen zu befassen. Intern jedoch hatte sich das Arbeitsverständnis bereits verschoben. Die Erkenntnis, dass eine bislang verborgene Parallelgesellschaft existierte, machte ein Eingreifen notwendig, das über reine Aufklärung hinausging. Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine Offenlegung dieses Wissens – insbesondere in einer ohnehin hochgradig polarisierten Gesellschaft – unkontrollierbare Folgen nach sich ziehen würde. Die Gefahr einer Massenpanik, kombiniert mit der realen Möglichkeit einer erneuten, diesmal umfassenderen Verfolgung übernatürlicher Wesen, wurde als inakzeptables Risiko bewertet. In dieser Phase begann das NID, seine Tätigkeiten systematisch auszuweiten. Insbesondere die Verschleierung war ein häufig genutztes Mittel. Beweismittel verschwanden, Zeugenaussagen wurden diskreditiert, alternative Narrative gezielt gestreut. Parallel dazu knüpfte das Institut erste vorsichtige Kontakte zu akademischen und okkulten Kreisen, insbesondere im universitären Umfeld, um das eigene Wissensdefizit auszugleichen. Diese Zusammenarbeit erfolgte fragmentiert und unter strikter Geheimhaltung, da selbst innerhalb des NID nur ein begrenzter Personenkreis über das tatsächliche Ausmaß der Erkenntnisse informiert war. Diese Ausweitung unterlag den Entscheidungen von Reginald Campbell, der 1983 ins Direktorium des NID aufgenommen wird. Mit der zunehmenden Klarheit über die Existenz und Vielfalt übernatürlicher Wesen veränderte sich auch die strategische Ausrichtung des Instituts. Das NID verstand sich von jetzt an nicht mehr ausschließlich als Schutzschild der unwissenden Bevölkerung, sondern ebenso als Schutzinstanz für die übernatürliche Gesellschaft. Ziel war es, ein Gleichgewicht zu erschaffen – oder zumindest aufrechtzuerhalten – das beiden Seiten ein Fortbestehen ermöglichte, ohne die Maskerade zu gefährden. Erste Versuche, in einen Dialog mit übernatürlichen Akteuren zu treten, waren von Misstrauen geprägt und nicht selten erfolglos. Die Erinnerung an frühere Verfolgungen saß tief und die Vorstellung, dass eine menschliche Institution als ordnende Instanz eingesetzte wurde, lehnten die Clans und insbesondere die Coven grundsätzlich ab. Trotz dieser Rückschläge setzte das NID seine Bemühungen fort. Über die Jahre entwickelte sich insbesondere durch die Vehemenz von Reginald Campbell und seinen beiden Direktoriumsmitgliedern das NID zu einem hochspezialisierten Akteur, der nicht nur auf akute Vorfälle reagieren konnte, sondern auch zunehmend versuchte, präventiv zu agieren. Die Entscheidung, zentrale staatliche Stellen nicht über die Existenz des Übernatürlichen zu informieren, markierte den endgültigen Bruch mit klassischen Kontrollmechanismen. Innerhalb des Instituts war dieser Schritt umstritten, wurde jedoch letztlich als notwendig erachtet. Die Führungsebene bewertete das Risiko politischer Instrumentalisierung, öffentlicher Hysterie und unkontrollierbarer Gewalt als zu hoch, um eine Offenlegung zu rechtfertigen. In der Folge wurde das NID zu einem Mitspieler mit eigener Agenda, dessen Handeln sich weniger an ethischen Maßstäben als an eigenen Definitionen orientierte. Beständigkeit ist heute die oberste Priorität des NID. Das Institut zeigt sich gesprächs- und nicht zuletzt auch hilfsbereit. Letztendlich wollen alle dasselbe: Das sichere Fortbestehen der übernatürlichen Gesellschaft ohne einen Maskeraden Bruch gegenüber unwissender Mitmenschen. Nach außen hin ist das NID dem irischen Department of Defence unterstellt und wird offiziell als forschungsähnliche, sicherheitspolitische Einrichtung geführt. Diese formale Einbettung erfüllt in erster Linie eine Schutzfunktion: Sie verleiht dem Institut den Anschein regulärer staatlicher Zugehörigkeit, ermöglicht den Zugriff auf Ressourcen und schfft eine administrative Fassade, hinter der sich operative Tätigkeiten verbergen lassen, die andernfalls erklärungsbedürftig wären. Damit ist die Existenz des NID etwas, dem man weder Misstrauen noch besondere Aufmerksamkeit schenkt. Die meisten Menschen haben davon vermutlich noch nicht einmal gehört. Tatsächlich jedoch wird das Institut nicht durch das Verteidigungsministerium gesteuert. Die operative Deckung erfolgt über die Irish Intelligence Section (G2), die dem NID den notwendigen Handlungsspielraum verschafft, ohne formale Weisungsbefugnis auszuüben. Diese Konstellation ist übrigens bewusst gewählt: Die Legitimation funktioniert so auf zweierlei Ebene. Das Department of Defence liefert dem Institut die Berechtigungen, das G2 hingegen spielt den Puffer gegenüber möglicher politischer Einflussnahme. Weisungen von außen werden so gefiltert, umgedeutet oder abgewehrt, bevor sie überhaupt die operative Ebene erreichen. Das NID ist damit zwar Teil staatlicher Strukturen, aber nicht in deren Entscheidungslogik gebunden. Eine echte Kontrollinstanz existiert faktisch nicht mehr. Spätestens mit der Erkenntnis, dass ein nicht unerheblicher Teil der untersuchten Vorfälle übernatürlichen Ursprungs war, wurde innerhalb der Führungsebene entschieden, diese Information nicht nach außen zu tragen. Innerhalb des NID selbst gilt politische Neutralität nur eingeschränkt. Das Institut versteht sich nicht als unparteiisch im klassischen Sinne, sondern viel mehr als überpolitisch. Entscheidungen orientieren sich nicht an dem politischen Zustand Irlands, sondern an der internen Bewertung von Risiken für die gesellschaftliche Stabilität. In Konfliktfällen wird nicht gefragt, was politisch gewünscht ist, sondern was langfristig kontrollierbar bleibt. Diese Haltung führt zwangsläufig zu einer eigenen Agenda. Das NID schützt und dient – jedochnicht dem Staat, sondern dem Ziel, eine funktionierende Gesellschaft aufrechtzuerhalten, auf der zwei gänzlich unterschiedliche Seiten miteinander koexistieren müssen. Das National Institute for Defence Studies verfügt über keine eigene Haushaltsposition. Das Institut taucht weder als eigenständiger Posten im Staatshaushalt auf, noch ist es Gegenstand parlamentarischer Budgetdebatten oder regulärer Haushaltskontrollen. Dabei handelt es sich natürlich keineswegs um ein Versehen. Staatliche Mittel erreichen das NID nicht direkt, sondern ausschließlich indirekt. Das Department of Defence fungiert dabei nicht als klassischer Geldgeber, sondern als formale Durchlaufstelle. Finanzielle Mittel werden über bestehende Budgetposten bereitgestellt, die nach außen hin einem anderen Zweck dienen. Innerhalb dieser Sammel- und Zweckbudgets werden einzelne Projekte, Maßnahmen oder Forschungsansätze finanziert, die faktisch durch das NID umgesetzt oder koordiniert werden. Das bedeutet: Offiziell finanziert das Department of Defence keine Organisation namens NID, sondern genehmigt und verwaltet Mittel für eine Vielzahl sicherheitsrelevanter Vorhaben, aus denen das NID operativ gespeist wird. Umfang, Gesamtvolumen und tatsächliche Verwendung dieser Mittel sind selbst für externe staatliche Stellen nicht als zusammenhängendes Budget nachvollziehbar. Es existiert keine zentrale Übersicht. Diese Struktur erlaubt es dem NID, staatliche Ressourcen zu nutzen, ohne einer formalen politischen Steuerung oder Kontrolle zu unterliegen. Sie verhindert zeitgleich, dass das NID als solches namentlich auftritt. Parallel dazu existiert eine zweite, inoffizielle Finanzierungsebene. Über verdeckte Kanäle, Stiftungen und private Zuwendungen fließen dem NID erhebliche Mittel aus wissenden Kreisen zu. Dazu zählen vermögende Einzelpersonen, übernatürliche Akteure aus dem weltweit gesponnenen Netzwerk sowie Spendengelder. Diese Gelder sind nicht zweckgebunden im klassischen Sinne, sondern dienen der Absicherung operativer Freiheiten: Ergänzt wird dieses Modell durch eigene Einnahmen des Instituts, die bewusst außerhalb der offiziellen Haushaltslogik generiert werden. Über die Abteilung Supernatural Relations werden unter anderem falsche Identitäten, Ausweisdokumente und logistische Unterstützung für übernatürliche Akteure bereitgestellt. Hinzu kommt diskrete Vermittlungs- und Schutzleistungen, die gegen Entgelt erfolgen und dem NID zugleich zusätzlichen Einfluss verschaffen. Diese Einnahmen sind unauffällig aber kontinuierlich. Hierbei bietet auch das Unternehmen der O'Dea Brüder eine Einnahmequelle, da man miteinander Geschäfte macht. So beliefert das kleine Imperium der beiden Brüder das NID beispielsweise mit Waffen und anderen Mitteln zu Kampf und Selbstverteidigung, ist aber auch Exporteur für Mittel, die anderen Staaten bereitgestellt werden müssen, sofern dies notwendig ist. Dazu gehört auch die sichere Überfahrt für Mitglieder des NID in anderes Staatsgebiet, ohne offizielle Einreiseerlaubnis. Es existiert keine offene oder offiziell kommunizierte Möglichkeit, sich gezielt beim National Institute for Defence Studies zu bewerben. Personen, an deren Fähigkeiten, Wissen oder Profil das Institut ein entsprechendes Interesse hat, werden aktiv rekrutiert. Die hierfür zuständige Recruitment-Abteilung ist in andere staatliche und staatsnahe Organisationen eingebunden und sucht gezielt nach vielversprechenden Talenten in relevanten Bereichen. Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erfolgen erst nach umfassender interner Prüfung; zu diesem Zeitpunkt liegen dem Institut bereits ausreichende Informationen vor, um eine fundierte Entscheidung über Eignung, Verwendbarkeit und potenzielle Risiken zu treffen. In einzelnen Fällen verfügt das NID zu diesem Zeitpunkt bereits über genügend Einflussmittel, um eine Mitarbeit notfalls auch mit erhöhtem Nachdruck einzufordern. Unabhängig davon nimmt das Institut Initiativbewerbungen ausschließlich im Rahmen seiner offiziell kommunizierten Tätigkeitsfelder entgegen. Diese betreffen insbesondere forschungs-, analyse- und ausbildungsbezogene Programme sowie projektgebundene Mitarbeit in sicherheitsrelevanten Bereichen. Solche Bewerbungen gelten formell als unverbindliche Interessenbekundungen und begründen weder einen Anspruch auf Aufnahme noch auf weitergehende Informationen über Struktur, tatsächliche Aufgaben oder operative Tätigkeiten des Instituts. Sie eröffnen keinen Zugang zum operativen Kernbereich des NID. Für das Institut dienen Initiativbewerbungen primär als zusätzlicher Prüf- und Identifikationsanlass. Eingehende Bewerbungen können intern einer erweiterten Bewertung unterzogen werden, die. fachliche, persönliche und strategische Aspekte umfasst. Art, Umfang und Ergebnis dieser Prüfung werden der bewerbenden Person nicht offengelegt. Ein möglicher weiterer Kontakt erfolgt gegebenenfalls in einem neuen, formal getrennten Kontext und steht nicht zwingend in erkennbarem Zusammenhang mit der ursprünglichen Bewerbung. Wissende Menschen, die bereits Kenntnis von der Existenz übernatürlicher Strukturen besitzen und einen Sinn in der Arbeit des NID erkennen, können über entsprechende Netzwerke eine Initiativbewerbung einreichen. Auch in diesen Fällen entbindet eine Bewerbung nicht von einer umfassenden Hintergrundüberprüfung. Forschende, Analysten oder Auszubildende hingegen bewerben sich ausschließlich im Rahmen der offiziellen Fassade des Instituts und werden entsprechend dieser Deckfunktion eingesetzt, ohne zwangsläufig Kenntnis über den tatsächlichen Wirkungsbereich des NID zu erlangen. Personen, die durch Zufall oder äußere Umstände mit dem Übernatürlichen in Berührung geraten, werden je nach Einschätzung der Lage entweder neutralisiert oder in geeigneter Form an das Institut gebunden. Ein frühzeitiges Verlassen der Organisation ist nur unter eng definierten Umständen möglich. Die in diesem Fall erforderlichen Geheimhaltungsvereinbarungen sind bindend. Das NID verfügt über ausreichende Mittel, um Verstöße gegen diese Verpflichtungen nachhaltig zu unterbinden. Wer für das Institut arbeitet, tut dies nicht auf Probe. Ein Ausscheiden erfolgt entweder kontrolliert – oder endgültig. Das Direktorium bildet die oberste Führungsebene des NID und stellt die einzige Instanz dar, in der strategische, operative und politische Entscheidungsgewalt zusammenläuft. Es besteht aus drei Mitgliedern, deren Existenz, Zusammensetzung und konkrete Zuständigkeiten nach außen hin nicht transparent gemacht werden. Öffentlich tritt, sofern überhaupt notwendig, lediglich ein einzelnes Mitglied als Repräsentant des Instituts in Erscheinung, während die übrigen Direktoren vollständig im Hintergrund agieren. Diese Struktur dient nicht nur der Abschirmung, sondern gewährleistet zugleich die innere Stabilität des NID. Die Mitglieder des Direktoriums wurden und werden nicht als Führung eines eigenständigen Instituts ernannt. Stattdessen besetzen das Department of Justice sowie das Department ofDefence jeweils sicherheitsrelevante Schlüsselpositionen im Bereich innerer Sicherheit, strategischer Analyse und Krisenprävention. Diese Funktionen existieren offiziell unabhängig voneinander, ihre Zuständigkeitsbereiche überlappen sich jedoch in der operativen Praxis. Erst aus der Überlagerung entsteht die faktische Leitung des NID. Intern wird diese Führungsstruktur als Direktorium bezeichnet, ohne dass dieser Begriff nach außen hin verwendet wird. Jedes Mitglied des Direktoriums übernimmt intern einen eigenen Schwerpunktbereich. Diese Aufgabenteilung ist zwar funktional, jedoch nicht strikt voneinander getrennt. Alle Direktoren sind befugt, Entscheidungen auch außerhalb ihres jeweiligen Schwerpunktes zu treffen, sofern die Lage dies erfordert. Die Rollen können rotieren, sind jedoch niemals unbesetzt. Entscheidungen werden in der Regel gemeinsam getroffen, einfache Mehrheiten sind ausreichend. In akuten Notlagen genügt die Entscheidung eines einzelnen Direktors, ohne dass eine nachträgliche Legitimation erforderlich wäre. Eine übergeordnete Kontroll-Instanz gibt es nicht. Gegenwärtig sind alle drei Direktoriumspositionen besetzt durch zwei Männer und eine Frau. Er gilt als das strategische Zentrum des NID und hält einen Großteil der operativen und strukturellen Fäden in seinen Händen. Unter seiner Führung verdichteten sich die internen Erkenntnisse, dass ein signifikanter Teil der untersuchten Gewaltverbrechen übernatürlichen Ursprungs war. Die Existenz des Übernatürlichen war Campbell nicht fremd, wohl aber die Einsicht, dass die breite Bevölkerung für dieses Wissen weder vorbereitet noch kontrollierbar war. Zwei der damaligen Direktoriumsmitglieder sprachen sich dafür aus, diese Erkenntnisse an das Innen- und Verteidigungsministerium weiterzugeben. Campbell und das verbliebene Mitglied des Direktoriums bewerteten diesen Schritt als existenzielle Bedrohung für die Stabilität des Instituts wie auch der Gesellschaft. In der Folge kam es zu einem gezielten internen Machtkampf, in dessen Verlauf die beiden Direktoren diskreditiert und ihrer formalen Zuständigkeiten entkleidet wurden. Da zu diesem Zeitpunkt bereits keine externe Instanz mehr existierte, die einen vollständigen Überblick über die internen Entscheidungsstrukturen des NID besaß, blieb dieser Umbruch ohne politische Konsequenzen. Nach einer umfassenden Vertuschung übernahm Campbell faktisch die Leitung des NID. Zwar blieb es formal bei einem dreiköpfigen Direktorium, doch ist das Institut in seiner heutigen Form maßgeblich durch Reginalds Entscheidungen, Prioritäten und strategische Ausrichtung geprägt. Das NID existiert so, wie es das tut, weil er es entsprechend geformt hat. Die Abteilung ist für die Identifikation, Vorauswahl und formale Anwerbung neuer Mitarbeitender zuständig. Nach außen hin agiert sie als Teil der offiziell kommunizierten Struktur des NID und ist organisatorisch im Bereich Personalentwicklung und strategische Nachwuchsgewinnung verortet. Recruitment tritt nicht offen als operative Einheit des NID auf. Kontaktaufnahmen erfolgen stets über bestehende staatliche oder staatsnahe Strukturen (z.B. Universitäten sowie ggf. Forschungsprogramme und militärische Ausbildungseinrichtungen), sodass eine direkte Zuordnung zum tatsächlichen Aufgabenbereich des Instituts vermieden wird. Tatsächliche Aufgaben & Arbeitsweise Faktisch ist Recruitment die erste sicherheitsrelevante Filterinstanz des NID. Die Abteilung überhaupt nähergebracht werden darf. Kontaktaufnahme & Transparenzgrad Recruitment agiert grundsätzlich verdeckt. Zuständigkeiten & Überschneidungen Recruitment arbeitet eng zusammen mit: o Liefert Vorabinformationen, Risikoeinschätzungen und Fallverknüpfungen o Meldet Personen, die durch Zufall oder Ermittlungen auffällig geworden sind o Bei wissenden Menschen oder übernatürlichen Kandidaten o Einschätzung sozialer Netzwerke, Clanbindung, Loyalitäten o Übernimmt Kandidaten erst nach Abschluss der Rekrutierungsphase o Recruitment bleibt im Hintergrund ansprechbar, greift jedoch nicht mehr operativ ein o Wenn im Rahmen eines Auftrages jemand an Recruitment übergeben wird Übernatürliche Kandidaten Diese können grundsätzlich rekrutiert werden, unterliegen jedoch einer gesonderten Bewertung. Es wird geprüft: durch Recruitment, sondern durch Rücksprache mit Grenzen & Grauzonen Recruitment ist keine freiwillige Anlaufstelle. Recruitment selbst übt keinen Zwang aus, bereitet jedoch die strukturellen Voraussetzungen dafür vor. Personalstärke 3 feste Mitglieder Alle drei verfügen über: |