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Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von Morrigan Doyle - 30.11.2025, 20:55
Polaroid
Strange as it might seem
dark urban fantasy
halbprivat
1998
irland, dublin
l3s3v3
empfehlung ab 18
Prolog
Während die meisten Hexen eher unter sich bleiben und einen engen Kontakt zu den Menschen meiden, scheint es im National Musum von Dublin eine Ausnahme zu geben. Schon seit vielen Jahren arbeitet Cormac als Kurator für keltische Mythologie und mittelalterliche Artefakte und geht darin vollends auf. Sein Clan hingegen hat gar kein Verständnis dafür, wie er so viel Zeit inmitten von unwissenden Menschen verbringen kann - allen voran Morrigan, die zwar den Hauch einer Ahnung hat, aber sich noch nicht traut die richtigen Fragen zu stellen.
Suchende
Polaroid
Morrigan Doyle
32 Jahre
Archivarin
Mensch
unwissend
Dianna Agron
Sie hat Cormac immer als etwas merkwürdigen Zeitgenossen empfunden. Irgendetwas haftete ihm an, dass sie nicht zuordnen konnte. Er war freundlich, furchtbar intelligent und belesen, vor allem wenn es um alte Schriften und Symboliken ging und hat für seine ganze Hilfe nie eine Gegenleistung verlangt. Während sie anfangs noch dachte, dass er etwas für sie übrig hatte und sich eine Zeit lang sogar versucht hat einzureden, dass sie da auch etwas spürt, musste sie schon vor einigen Jahren feststellen, dass die Beziehung zwischen ihnen auf rein platonischer Ebene besteht. Von beiden Seiten aus. Doch bis heute hat sie trotzdem keine Antwort darauf bekommen, wieso er ihr so viel hilft. Morrigan hat ihm schon hundert Mal von der Nacht erzählt, in der sie ihre Schwester gefunden hat. Schon bestimmt hundert Mal haben sie sich nachts noch Pizza ins Museum liefern lassen, um nicht völlig zu verhungern. Morrigan schätzt ihren langjährigen Freund Cormac mehr, als jeden anderen in ihrem Leben und würde ihre Hand für ihn ins Feuer legen. Dass sie zuletzt eine besonders heiße Spur gefunden hat, hat sie ihm nicht erzählt. Die Angst, dass er ihr versuchen könnte ihr Vorhaben auszureden, war zu groß. Doch mit jedem Tag, der vergeht, an dem sie ihm nicht Alles erzählt, was sie weiß, hat sie das Gefühl mehr und mehr zu platzen. Erst jetzt fiel Morrigan auf, wie wichtig Cormac in ihrem Leben ist. Und sie hat sich fest vorgenommen ihre Schwester zu rächen und danach zu ihrem alten Leben ins National Musuem zurückzukehren. Wenn sie doch nur wüsste, dass sich die Tür zu ihrem alten Leben längst vor ihrer Nase geschlossen hat...
Gesuchter
Polaroid
Cormac Fionnlagh
121 Jahre
Hexe
Kurator
bester Freund
Avatar frei
Cormac gehört einem alten Hexenclan an, der sich der Wissensbewahrung und den Schutzzaubern zugeschrieben hat. Sie leben eher abseits der Zivilisation, sind sehr naturverbunden und zurückhaltend. Außer Cormac. Er wollte unter den Menschen leben oder noch besser: mit ihnen zusammen. Von ihnen ging immer eine gewisse Faszination aus und er entschied sich schon in jüngeren Jahren als Chronist, Forscher und stiller Beobachter mitten in Dublin zu leben. Sein Geld verdient er als Kurator im National Musum und kümmert sich dort hingebungsvoll um die Ausstellungen, Sammlungen und Archive. Als Morrigan vor knapp zehn Jahren begann vermehrt nach alten Schriften und Symbolen zu recherchieren, fiel sie ihm direkt ins Auge. Anfangs dachte er, sie würde eine Gefahr für ihn und seinen Clan darstellen, doch mit der Zeit entwickelte sich eine recht ungewöhnliche Freundschaft. Er kann ihre Aura mehr als deutlich sehen, kann spüren, dass sie eigentlich nur Gerechtigkeit für ihre Schwester möchte und dass sie keine Gefahr für ihn und seinen Coven darstellt. Doch gleichzeitig spürt er auch etwas an ihr haften, das ihm regelrecht Angst einjagt. Er weiß, was damals mit ihrer Schwester passiert ist. Und im Gegensatz zu ihr, weiß er schon lange, dass ein Vampir dahinter steckt. Doch er konnte ihr schließlich nicht einfach vor den Latz knallen, dass es so etwas wie Vampire wirklich gibt... Oder doch? Stattdessen hat er sie bei nächtlichen gemeinsamen Recherchen sanft in die richtige Richtung gelenkt, übersetzt ihr immer wieder alte Texte und verschafft ihr Zugang zu Sammlungen, die eigentlich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Immer wieder stellt er sich heute die Frage: hätte er das ganze Chaos, was in den letzten Wochen und Monaten über Morrigans Leben gekommen ist, irgendwie verhindern können? Hätte er vielleicht sogar den Tod ihrer kleinen Schwester vor zwölf Jahren verhindern können? Diese Gedanken quälen ihn und lassen ihn des nachts nicht schlafen... Doch jetzt, wo Morrigan plötzlich nicht mehr zur Arbeit erschienen ist, sind seine Sorgen ins Unermessliche gestiegen.
Epilog
Morrigan kann einen guten Freund auf jeden Fall gebrauchen. Irgendwann soll sie erfahren, dass er ein Hexer ist und wer weiß, vielleicht kommt sie auch irgendwann auf die Idee, dass er schon viel eher Bescheid gewusst hat, als sie. Wie sie darauf reagieren wird? Wird ihre Freundschaft diesen Bruch überstehen? Ein Mensch, der plötzlich erfährt, dass es übernatürliche Wesen gibt, braucht erst einmal mindestens ein paar Wochen, um zu verstehen, was ihn herum gerade geschieht. Morrigan hatte zwar schon sehr lange den Verdacht, aber nun wirklich aufgeklärt zu werden, wird ihr trotzdem den Boden unter den Füßen wegreißen. Doch während sie mit ihren eigenen 'kleinen' Problemen beschäftigt ist, beunruhigt die gesamte Welt der übernatürlichen Wesen ein ganz anderes Thema: das Karfreitagsabkommen wurde unterzeichnet und der Krieg für beendet erklärt. Für die Hexen wird das sicher von Vorteil sein, immerhin hat das ganze Morden und Töten nun ein Ende, doch auch sie müssen sich den neuen Platz in dieser Gesellschaft erst einmal erkämpfen. Vielleicht verschwindet Cormac ebenfalls, weil er zu seinem Coven zurückkehrt, um ihn zu unterstützen? Oder vielleicht hat Cormac sogar so hohe Ambitionen, dass er sich vorstellen könnte im Rat der Ältesten zu sitzen?