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Netzwerke der Menschen und Anderswesen - an Goath - 01.12.2025 kurz: ConArC; eine akademische Geheimorganisation im menschlich-hexischen Kontext
Familie Lynne (vertreten durch Darragh Lynne); wissende Menschen Familie O'Morchoe; wissende Menschen Familie McWattin (seit ca. 1820 ausgestorben); wissende Menschen Ádhamh Aldáin (vertreten durch Evynne Áldain); Hexe vom Coven Dúileann Elric Bronagh; Hexe vom Coven Éadan Nur wenige Jahre nach der Gründung der ersten philosophisch-theologischen Geheimgesellschaft am Trinity College Dublin – initiiert und gefördert von der Vampirin Isola Zanchetti – spalteten sich fünf Mitglieder ab, deren Anliegen von Anfang an klar war: die bessere und unkompliziertere Integration von Hexen in menschliche Umfelder, vor allem im akademischen Kontext, sowie der kontinuierliche Austausch zwischen menschlicher und übernatürlicher Welt. Die sogenannten Gründungsfamilien stehen der Organisation bis heute offiziell vor. Neben diesen fünf Familien, von denen eine bereits im 19. Jahrhundert erloschen ist, haben sich im Laufe der Zeit weitere Familien und Einzelpersonen eingefunden, die ihre Dienste anbieten und aktiv mit dem ›Consortium Arcanae Custodiae‹ zusammenarbeiten. Die zentralen Ziele und Zwecke der Organisation lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Organisation bewahrt althergebrachte Traditionen der Hexen und Menschen, wahrt die Pflichten der Universität und sorgt für Kontinuität im akademischen Umfeld. Abseits von Bindehüter:innen, die gemeinhin den Kontakt in die Menschenwelt für interessierte Hexen herstellen, werden wissende Menschen und Hexen miteinander verknüpft – vor allem im universitären Kontext, aber später auch darüber hinaus. Junge Hexen sollen in die menschliche Gesellschaft eingeführt werden, wobei wissende Menschen als Mentor:innen zur Seite stehen – insbesondere in den Jahrhunderten der Hexenverfolgungen ein wichtiger Schutzmechanismus gegen falsche Anschuldigungen aufgrund der Unwissenheit, sich ›korrekt‹ und unauffällig in der Welt der Menschen zu verhalten. Um mehr Hexen langfristig und möglichst niederschwellig in die Menschenwelt integrieren zu können und die Bindung zu den bestehenden Mitgliedsfamilien zu stärken, werden Stipendien seitens der irischen Hexengemeinschaft an (ausgesuchte oder empfohlene) wissende Menschen vergeben, die sich im Gegenzug der Organisation verschreiben. Exklusives, okkultes und magisches Wissen wird geteilt, um den akademischen Fortschritt in allen Bereichen zu fördern. Nach Abschluss des Studiums bleibt der Kontakt zwischen Anderswesen und Mentor:innen bestenfalls bestehen, die Netzwerke in der Menschenwelt werden ausgebaut und die Mundpropaganda innerhalb der Hexenkreise gefördert. Hexen, die sich der Menschenwelt nicht anpassen können und die Geheimhaltung der Organisation sowie die der Anderswesen gefährden, wurden in der Vergangenheit über Kontakte zu Jäger:innen eliminiert – Informationen dahingehend dringen außerhalb der Gründungsfamilien nicht nach außen. Seit der Gründung des NID wird im Bedarfsfall anonym an entsprechender Stelle ein Tipp hinterlegt. Vor etwa zwanzig Jahren öffnete sich die Organisation behutsam für ein breiteres Spektrum: Neben jungen Hexen werden seither auch Anderswesen wie Werwölfe oder Gestaltwandler von Mentor:innen begleitet. Da das ›Consortium Arcanae Custodiae‹ innerhalb dieser Kreise aufgrund seines Status als Geheimorganisation natürlich kaum bekannt ist, gestaltet sich die Aufnahme naturgemäß schwieriger, ist aber keineswegs unmöglich. Vampire bleiben aufgrund ihrer Unberechenbarkeit im Umgang mit Menschen nach wie vor ausgeschlossen. Zum Stand von 1998 kann die Organisation rund 8 bis 10 Plätze für Anderswesen anbieten, vorrangig für Hexen, die von menschlichen Mentor:innen betreut werden. Jede:r Mentor:in widmet sich in der Regel ein bis zwei Schützlingen, vermittelt ihnen zugleich aber auch den Zugang zu den übrigen unterstützenden Personen innerhalb der Struktur. Die Zuweisung der Schützlinge an ihre jeweiligen Mentor:innen, sowie die strategische Planung der gesamten Organisation wird vom Vorstand durchgeführt. Die Organisationsstruktur und Anschlussmöglichkeiten im Überblick Lynne; aktuell: Darragh Lynne O'Morchoe; aktuell: Aldáin; aktuell: Evynne Áldain Bronagh; aktuell: Lynne (ein:e Mentor:in: Darragh Lynne) O'Morchoe (zwei Mentor:innen: frei) Aldáin (eine Hexe, Forschung: Evynne Aldáin) Bronagh (eine Hexe, Finanzen & Stipendien: frei) Menschenfamilie, aus dem akademischen Umfeld (ein:e Mentor:in: frei) Menschenfamilie, aus dem akademischen Umfeld (ein:e Mentor:in: frei) Hexe, aus dem akademischen Umfeld (Einhaltung von Geheimhaltung, Tradition & Moral: frei) Hexe, aus dem akademischen Umfeld (Forschung: frei) Bindehüter:in, aus dem Coven Caomhánach (›Öffentlichkeitsarbeit‹: frei) Mensch, aus dem akademischen Umfeld (Konfliktmanagement: frei) Mensch/Hexe, aus dem akademischen Umfeld (Rechtsberatung, von O'Donoghue & Partners: frei) Gestaltwandler, aus dem akademischen Umfeld (ein:e Mentor:in: Innes Balfour) Mensch, im Anwerbungsprozess ohne Mentor:innen-Funktion (Politik: Laoise Quinn) Eilís Monday (Hexe, Mentor: Darragh) Maëla Malone (Werwolf, Mentor: Darragh) Malachy Gawan (Werwolf, Mentor: Innes) kurz: NID; eine Schnittstelle zwischen Anderswesen, Forschungseinrichtung und Geheimdienst
under construction kurz: TVS oder ›The Veil‹; ein traditioneller, privater Gentlemen's Club der höheren Gesellschaftsschichten
Isola Zanchetti; Vampirin Laurence Everhart; Mensch und ›Strohmann‹ von Isola Pádraig D’Arcy; Mensch und ›Strohmann‹ von Isola Mehr durch Zufall als durch tatsächliche Planung entsteht am noch jungen Trinity College Dublin ein loser Zusammenschluss ausgewählter Gelehrter: Männer, die sich nicht allein mit den vorgegebenen Lehrsätzen zufriedengeben, sondern nach verborgenen Antworten suchen – jenseits von Kirche, Krone und akademischer Ordnung. Was sie eint, ist nicht nur ein Interesse an Philosophie, Theologie und den moralisch fragwürdigen Randgebieten des Wissens, sondern auch der stille Wunsch nach Zerstreuung, nach Verlockung; nach dem Verbotenen und dem Verruchten. Isola erkennt die Gelegenheit und nutzt die Gunst der Stunde, um den Plan für ihr künftiges Vermächtnis in die Tat umzusetzen: Nach all den Jahren, in denen sie sich gekonnt auch in akademische Gesellschaften eingeschleust hatte, konnte sie die Kontakte vorweisen, die vonnöten waren. Zwei der Männer schienen besonders empfänglich für Isolas Charme. Nach außen hin sind sie es – und später ihre Nachfolger –, die organisieren und einladen und verschleiern. Isola bleibt stets im Hintergrund, die Fäden in der einen, die gewünschten Mädchen in der anderen Hand. Die Kontakte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurden über die vergangenen Jahrzehnte geschickt und auch über Landesgrenzen hinaus ausgeweitet. Das beginnende viktorianische Zeitalter – eine Ära der Heuchelei, prüde nach außen hin und brodelnde Dekadenz im Verborgenen – ist der ideale Nährboden für Isola, um sich nicht mehr nur selbst zu bereichern, indem sie Worte und Taten ihrer Strohmänner aus dem Schatten lenkt, sondern auch ein wahres Vermächtnis für sich und ihre Töchter zu entwickeln. Isola gründet schließlich aus ihrer ehemaligen Geheimgesellschaft heraus einen Gentlemen’s Club. Offiziell ein privater, akademisch angehauchter Ort für Zigarren, Whisky und Musik. Tatsächlich aber ab diesem Zeitpunkt ein Edelbordell mit handverlesenen Mädchen: The Veil Society TBC |