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Die junge Vampirin hat eine Persönlichkeit, die stark von Vernachlässigung, Ausgrenzung und fehlender emotionaler Sicherheit geprägt wurde. In einfachen Verhältnissen aufgewachsen blieb ihr keine andere Möglichkeit, als Strategien zu entwickeln, die sie weder in den Fokus eines Konfliktes rücken noch zu sehr auffallen ließen. hinter ihrer ruhigen und fast schon schüchternen Fassade schwelt ein Fegefeuer, angetrieben von Rache und Zorn. Zorn, der durch simple Hilflosigkeit und lebenslang fehlende Grenzen ausgelöst wird.
Mit ihrer Wandlung wird sie plötzlich mit Macht und Kontrolle konfrontiert, die sie weder einordnen noch steuern kann. Sie schwankt nun stetig: Zwischen Anpassung, Widerstand und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Ihre Welt wird dominiert durch Misstrauen anderen gegenüber und Angst vorm Verlassenwerden. Besonders prägend ist dabei die Beziehung zu Salinda, der sie sich gleichermaßen verbunden wie auch fremd fühlt, insbesondere, da Salinda als Kontrollinstanz zwischen Saoirse und ihrem Wunsch nach Freiheit auftritt.
Aussprache Sorscha Spezies Vampir Geburtstag 11.02.1980 Alter18 Jahre Heimat Dublin, Irland Wohnhaft in Dublin (Außerhalb) Familienstand ledig
Äußere Erscheinung
Größe: 160
Statur: schlank
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: grün
Äußerliche Besonderheiten
Sie fällt auf den ersten Blick nicht durch ein bewusst gepflegtes Erscheinungsbild auf. Ihr äußeres Auftreten war lange davon geprägt, dass sie ihre Kleidung funktional wählte, weil sie ohnehin zumeist die alten Sachen ihrer Geschwister auftrug. Sie versuchte immer, wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen. Stilbewusstsein oder ein Gefühl für Ästhetik konnte sich durch die gegebenen Umstände schlichtweg nicht entwickeln.
Ihre natürliche Erscheinung steht dazu im Kontrast. Saoirse besitzt feine, gleichmäßige Gesichtszüge und eine grundsätzlich klare und ausdrucksstarke Mimik. Ihre Augen wirken wach und aufmerksam. Nur durch die eingefallene Körperhaltung wirkt sie immer sehr verschlossen, zurückhaltend, schüchtern und vorsichtig. Ohne bewusstes Styling oder ein wenig mehr Selbstbewusstsein bleibt die eigentliche Schönheit jedoch versteckt unter dunklen Haaren, die ihr ins Gesicht hängen oder die Hoodies, deren Kapuzen sie zumeist über den Kopf zieht.
Sonstige Anmerkungen
Mit ihrer Wandlung in einen Vampir werden sich diese Merkmale verändern. Saoirse befindet sich dann in einem Übergangszustanden. Äußerlich bringt sie alle Voraussetzungen mit, um als attraktiv wahrgenommen zu werden. Sie verfügt jedoch nicht über die Erfahrung, das Selbstbewusstsein oder gar das Verständnis, diese Wirkung bewusst zu steuern. Der Umgang mit ihrem eigenen Erscheinungsbild ist für sie ein Lernprozess, der eng mit ihrer persönlichen Entwicklung verknüpft ist.
Werte
Weltbild und moralischer Kodex
Saoirse besitzt keinen stabilen moralischen Kompass. Falls es je einen gab, wurde er über die Jahre hinweg schleichend verdrängt. Sie orientiert sich nicht an allgemeinen Vorstellungen von richtig oder falsch, sondern daran, was für sie in einer Situation funktioniert. Aufgewachsen in einem Umfeld, in dem sie entweder übergangen oder auch gezielt angegriffen wurde, hat sie sehr früh gelernt, dass Rücksicht ihr keine Sicherheit bietet. Aufmerksamkeit bedeutete in der Regel ebenfalls nichts Gutes. Und Nähe war in etwa so verlässlich wie ein Auto mit platten Reifen. Ganz zu schweigen davon, dass ihre Grenzen schlichtweg nicht akzeptiert wurden. Entsprechend musste Saoirse sich Strategien aneignen, die auf Selbstschutz ausgelegt sind: Rückzug, Anpassung oder – wenn nötig – Gegenwehr ohne Rücksicht auf Konsequenzen.
Sie verfügt selbstverständlich über eine Grundempathie, aber diese wird stark überlagert. Sie nimmt wahr, wie es anderen geht, misst dem jedoch kaum Bedeutung bei, solange es keinen direkten Einfluss auf sie hat. Die Bedürfnisse anderer stehen für sie nicht im Fokus, weil sie ihre eigenen über lange Zeit ignoriert hat bzw sie ignoriert wurden. Daraus ergibt sich die Verschiebung ihrer Prioritäten.
Ein prägender Faktor ist außerdem ihr Verhältnis zum eigenen Körper. Saoirse hat sehr früh internalisiert, dass sie wenig Kontrolle darüber besitzt, was mit ihr geschieht. Entscheidungen wurden für sie getroffen, Grenzen überschritten oder nicht ernst genommen. Dieser Umstand führt dazu, dass sie heute Schwierigkeiten damit hat, Selbstbestimmung klar zu greifen oder gar für sich einzufordern. Gleichzeitig reagiert sie empfindlich auf Situationen, in denen sie sich erneut kontrolliert oder eingeschränkt fühlt.
Die geringe Frustrationstoleranz legt ihr dabei immer wieder Steine in den Weg. Ungerechtigkeiten – unabhängig davon, ob diese echt sind oder nur so von ihr empfunden werden – lösen schnelle und sehr intensive Reaktionen aus. Diese sind nie reflektiert oder bewusst, dafür aber emotional und ziemlich unmittelbar. Sie plant also ihre Rache nicht, sondern setzt intrusive Gedanken schlichtweg in die Tat um, um das Gefühl zu kompensieren, erneut übergangen worden zu sein.
Mit der Wandlung verschärft sich dieses Muster. Die neu gewonnene Handlungsfähigkeit trifft auf eine zutiefst traumatisierte Persönlichkeit, die genug davon hat, sich herumschubsen zu lassen. Saoirse hat nie gelernt, mit Macht umzugehen. Sie hatte auch nie welche. Und bekommt nun mit einem Schlag so viel davon, dass sie daran völlig übersteuert.
Sie befindet sich in einer Phase, in der sie klare Regeln und feste Strukturen braucht. Kontrolle, die sie im Grunde hasst, ist genau das, was die Achtzehnjährige benötigt, um überhaupt einen eigenen Charakter zu entwickeln und zu wissen, was sie wirklich will.
Zusätzlich wird sich durch die Wandlung und die Geschehnisse in dem verlassenen Haus eine gewisse Rachsucht in ihr einstellen. Dinge, die früher eine Grenze waren (niemanden verletzen, Kopf unten halten, sich nicht wehren) werden eine 180 Grad Wendung erleben. Der Umstand, das man sie zum Sterben zurückgelassen hat, wird für Saoirse zu einer unverzeihlichen Situation, für die sie auch keine Nachsicht haben möchte. Unabhängig aller empathischen Gefühle und ethischer Bedenken will sie nur den Tod der betroffenen Personen und lässt sich auch durch nichts davon abbringen, dass das passieren muss. Folgen und Konsequenzen für sie sind ihr egal. Sie will Rache. Um jeden Preis und so grausam wie möglich.
Selbstverständlich entspricht das keineswegs Saoirse Charakter an sich, ist sie doch eigentlich ein eher sensibler Mensch. Entsprechend wirkt diese Typveränderung sehr radikal und atypisch.
Religion
Saoirse wurde katholisch erzogen, allerdings spielte Religion oder Glaube in ihrem Alltag nie eine besonders große Rolle. Religion war Teil der familiären und gesellschaftlichen Struktur und ihre Eltern erklärten viele Dinge damit, dass der liebe Gott es so wolle. Bewusste Entscheidungen, Erklärungen oder gar eine aktive Auseinandersetzung mit den Glaubenssätzen gab es nicht, auch wenn Saoirse selbstverständlich ihre erste Kommunion erhalten hat. Auch gefirmt wurde sie, wenngleich sie nie wirklich große Feiern bekommen hat.
Innerhalb der Familie erfüllte Religion eine funktionale Rolle. Sie wurde benutzt, um die Kinder dazu zu bringen, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollten. Unter Androhung von Strafen wurden alltägliche Dinge durchgesetzt mit dem Argument, dass Gott oder Jesus es so wollen.
Saoirse übernahm religiöse Inhalte also eher passiv und als etwas negatives, fast schon zwanghaftes. Als Kind hatte sie eine extreme Angst davor, in die Hölle zu kommen, weil sie anfänglich die Aussagen ihrer Eltern in Frage stellte.
Mit zunehmendem Alter verlor Religion für sie an Bedeutung. Ihre persönlichen Erfahrungen – insbesondere die Ausgrenzung und wiederholte Demütigung – standen für sie in einem klaren Widerspruch dazu, dass Gott einem half, wenn man sich ihm und seinen Wünschen nicht widersetzte. Auch Nächstenliebe, Schutz und Gerechtigkeit ließen sich im Leben des Mädchens vermissen. Sie fühlte sich im Stich gelassen von einer Entität, die ihr immer als Retter der Schwachen vorgestellt wurde. Dieser Umstand sorgte dafür, dass Saoirse sich lieber in düsteren Motiven verlor. Depression und Angst skizzierte sie in ihren Zeichnungen, in denen sie mehr Trost fand als in sinnlosen Gebeten. Beides konnte einen nicht retten, aber wenn sie zeichnete, hatte sie wenigstens etwas, woran sie sich festhalten konnte. Und unter ihren Gedanken wurde aus ihren Strichen etwas Schönes. Und diese Schönheit hat Saoirse vermutlich mehr Kraft gegeben, irgendwie durchzuhalten, als ihr aktuell bewusst ist.
Abergläubisch war Saoirse übrigens noch nie. Die Familie hat keinen Fernseher und moderne Medien sind für sie nicht so einfach zugänglich wie für andere. Sie kennt natürlich Märchen und liest fürchterlich gerne, aber all das hat ihr nie besonders viel gegeben. Allein dieser Punkt schafft anders als Religion eine ganz neue Form der Neugierde.
Denn nach ihrer Wandlung wird sich dieser Abstand zur Religion vermutlich weiter vergrößern. Die eigene Existenz als Vampir steht im Konflikt mit zentralen Glaubensinhalten und die Verschiebung ihres moralischen Kompass hat eine starke Radikalisierung zur Folge, die Saoirse nur schwer mit katholischen Glaubensgrundsätzen in Verbindung bringen kann.
Pläne & Sorgen
Ihre Wünsch und Pläne sind derzeit nicht klar strukturiert. Sie verfügt weder über eine langfristige Perspektive noch über ein gefestigtes Selbstbild, an dem sie ihre Zukunft ausrichten könnte. Ihre Wünsche sind situativ, stark emotional geprägt und häufig widersprüchlich. Dabei gibt es dennoch ein zentrales Bild, in dem Salinda die Hauptrolle spielt.
Saoirse hat einen starken Wunsch nach Selbstwert und Anerkennung. Sie möchte gesehen werden, ohne angreifbar zu sein. Gleichzeitig fehlt ihr aber das Verständnis dafür, wie sie dieses Ziel auf eine stabile und möglichst gesunde Weise verwirklichen kann. Stattdessen schwankt sich immens zwischen ihrem Wunsch nach Anpassung und dem Impuls, sich über Abgrenzung oder Fremdkontrolle zu behaupten.
Ihr Bedürfnis nach Kontrolle ist einer der stärksten Aspekte. Dabei geht es hauptsächlich um sie selbst. Sie möchte lernen, ihren Körper, ihre Fähigkeiten und insbesondere den Durst zu beherrschen. Dieses Zielt geht sie derzeit nicht besonders strategisch an. Das ist auch nicht möglich, denn für sie ist Kontrollverlust immer noch unmittelbar mit Angst verbunden und sie bräuchte Hilfe, um sich tiefer mit sich selbst auseinandersetzen zu können. Das würde aber bedeuten, dass sie sich öffnen muss. Entsprechend wird sie versuchen, sich an Strukturen zu orientieren, diese jedoch gleichzeitig immer wieder in Frage stellen.
Salinda ist dabei ein großer Fixpunkt. Sie bewundert die Vampirin nicht nur für ihre Schönheit, sondern auch für ihr Selbstbewusstsein und ihr sicheres Auftreten. So gerne wäre sie wie sie. Doch wie genau sie das umsetzen soll, weil Saoirse nicht. Gleichzeitig wünscht sie sich eine Mutter.
Im Grunde ist ihr Ziel, Teil einer Familie zu sein, in er sie als eigenständige Persönlichkeit zählt, die nicht nur funktionieren muss, sondern sich auch einbringen darf. Sie möchte schön sein, geliebt werden und bewundert. Eine besondere Verbindung könnte sie mit Salinda zudem über die Kunst schließen, denn Saoirse liebt es, zu malen und zu zeichnen, wobei ihre Werke meist sehr düster sind. Aber vielleicht erkennt ja ihre neue Bezugsperson die Schönheit darin?
Familiendynamik
Aufgewachsen in einer Großfamilie, in der sie als Individuum nicht besonders viel Aufmerksamkeit bekam, ist Saoirse es gewohnt, eine untergeordnete Position einzunehmen. Ihre Bedürfnisse wurden ohnehin nie besonders differenziert betrachtet. Der Alltag der Familie war darauf ausgelegt, zu funktionieren. Nicht darauf, einzelne Kinder gezielt zu fördern oder gar emotional aufzufangen. Innerhalb dieser Struktur entwickelte sich eine klare Dynamik: Die älteren Geschwister standen früher im Fokus, hatten mehr Handlungsspielraum und prägten die familiären Abläufe. Saoirse hingegen rutschte von Beginn an in eine passive Rolle. Sie war mit dabei, aber selten im Mittelpunkt von Entscheidungen und Fürsorge. Ab einem Alter von etwa 5 Jahren durfte sie sich hauptsächlich selbst beschäftigen und wurde mehr und mehr sich selbst überlassen, war sie doch schon groß.
Zwischen den Geschwistern besteht bis heute keine besonders ausgeprägte emotionale Bindung. Der Kontakt war eher zweckmäßig. In Saoirse Familie wird und wurde zweckmäßig nebeneinander hergelebt und Unterstützung im klassischen Sinne gab es nie. Konflikte aktiv zu lösen kam auch nicht in Frage, sie wurden totgeschwiegen. Wo nicht gesprochen wird, ist auch kein Konflikt. Gab es Streit zwischen den Kindern, bestraften die Eltern kollektiv alle. Auch die, die nicht beteiligt waren. Für Saoirse bedeutete das, dass sie schnell lernte, Probleme mit sich selbst auszumachen.
Dabei waren die Eltern nie bewusst ablehnend oder körperlich aggressiv. Sie waren eher konstant überfordert. Zuwendung erfolgte, wenn überhaupt, situativ und ungeschickt. Meistens war sie zudem an Erwartungen gekoppelt. Das bedeutete für Saoirse, dass sie sich die Aufmerksamkeit ihrer Eltern aktiv verdienen musste. In Folge dessen durfte Saoirse emotionale Sicherheit nie kennenlernen.
Im Kontrast dazu steht ihre aktuelle Situation innerhalb der Arenberg-Familie. Dort trifft sie erstmals auf klare Strukturen, verlässliche Regeln und ein Umfeld, das nicht nur darauf ausgelegt ist, sie verschwinden zu lassen. Viel mehr wird von ihr eine aktive Teilnahme gefordert. Man interessiert sich für sie. Erwartungen an sie werden klar formuliert, begründet und auch aktiv durchgesetzt. Damit werden Grenzen plötzlich nachvollziehbar und dienen nicht nur stupider Kontrolle sondern auch der Orientierung. Ein Umstand, der Saoirse mächtig überfordert, weil sie diesen Schutz als Kontrollmechanismus versteht und sich dagegen wehrt.
Ein zentraler Unterschied zu ihrem früheren Leben wird auch im Umgang mit ihr als Individuum liegen. Während sie in ihrer Herkunftsfamilie Teil einer Einheit war, wird sie nun als eigenständige Person wahrgenommen. Ihre Entwicklung wird aktiv begleitet, ihr Verhalten mit ihr gemeinsam eingeordnet. Gesunde Vorgänge, die Saoirse ängstigen und überfordert. Sie reagiert mit Wut und Ablehnung, rebelliert und verweigert die Fügsamkeit, weil sie sich selbst nicht kennt. Der Umstand, dass ihr Umfeld dabei stabil bleibt, macht ihr dabei die größte Angst.
Ihre Entwicklung wird demnach maßgeblich davon abhängen, ob es ihr gelingt, diese neue und korrekte Form von Familie als stabilen Beziehungspunkt anzunehmen – oder ob die alten erlernten Muster weiterhin ihr Denken dominieren und sie zu einer verbitterten Person machen, die das Geschenk, dass sie von Salinda erhalten hat, nicht zu schätzen weiß.
Familienbande
Eltern
Patrick Griffin, 48 Jahre, Bauarbeiter (unregelmäßige Beschäftigung), geboren am 12.03.1950 Mary Griffin (geb. Collins), 46 Jahre, Reinigungskraft (Teilzeit), geboren am 27.08.1951
Geschwister
Sean Griffin, 26 Jahre, Lagerarbeiter, geboren am 05.01.1972, verheiratet, 2 Kinder Aoife O’Connor (geb. Griffin), 24 Jahre, Verkäuferin, geboren am 19.06.1974, verheiratet, keine Kinder Declan Griffin, 22 Jahre, Gelegenheitsjobs/arbeitslos, geboren am 11.11.1976, ledig, 1 Kind Niamh Griffin, 19 Jahre, Aushilfe im Einzelhandel, geboren am 03.04.1979, ledig, keine Kinder
Clan
Mitglied im Arenberg-Clan
Verhalten und Status
Saoirse nimmt innerhalb des Clans aktuell keine feste Rolle ein. Als Neugewandelte befindet sie sich in einer klaren Abhängigkeitsposition und unterliegt festen Regeln sowie eingeschränktem Handlungsspielraum. Ihr Verhalten wird von Anpassungsschwierigkeiten geprägt sein. Sie wird sich oberflächlich an Vorgaben halten, ihre eigene Rebellion nicht nur gegen sich sondern auch gegen Autoritäten steht im Vordergrund und wird sich mit der Zeit regulieren. Einschränkungen werden bei ihr schnell Widerstand auslösen, da sie Kontrolle zunächst noch als Bedrohung wahrnimmt.
Im Umgang mit anderen agiert sie entweder zurückhaltend und distanziert oder aber ablehnend und aggressiv.
Gebissene
Saoirse ist als Vampir noch ganz frisch. Sie hat weder jemanden gebissen, noch hat sie jemanden verwandelt.
Charakterzüge
Charakter & Verhalten
Saoirse ist eine Person, deren Verhalten sich weniger aus bewussten Entscheidungen als aus erlernten Mustern ergibt. Ihre Stärken und Schwächen stehen dabei nicht nebeneinander, sondern bedingen sich gegenseitig. Viele ihrer Fähigkeiten sind direkt aus den Umständen entstanden, in denen sie aufgewachsen ist. Ihre ausgeprägte Beobachtungsgabe ist kein Zufall, sondern ein Resultat von Anpassung. Sie hat früh gelernt, Stimmungen, Blicke und Dynamiken zu lesen, um Konflikten aus dem Weg zu gehen. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihr heute, Situationen schnell einzuschätzen und sich äußerlich anzupassen. Gleichzeitig fehlt ihr jedoch die Sicherheit, diese Wahrnehmungen aktiv zu nutzen. Sie erkennt viel, handelt aber selten bewusst danach.
Ähnlich verhält es sich mit ihrer Leidensfähigkeit. Saoirse hält Belastung lange aus, ohne zu reagieren. Was nach außen wie Stabilität wirken kann, ist in Wahrheit ein Mechanismus, der aus wiederholter Ohnmacht entstanden ist. Sie hat gelernt, dass Widerstand wenig bringt und dass Aushalten oft die einzige Option ist. Diese Fähigkeit schützt sie kurzfristig, verhindert jedoch langfristig, dass sie gesunde Grenzen entwickelt. Ihre Anpassungsfähigkeit und Lernfähigkeit bieten ihr grundsätzlich die Möglichkeit, sich in neue Strukturen einzufügen.
Gerade im Kontext des Clans sind das Eigenschaften, die ihr helfen können, sich zurechtzufinden. Gleichzeitig stehen diese Fähigkeiten im Konflikt mit ihrem Misstrauen und ihrer geringen Frustrationstoleranz. Sie kann Regeln verstehen und anwenden, lehnt sie jedoch emotional ab, sobald sie sich eingeschränkt fühlt.
Ein zentraler Schwachpunkt ist ihr Selbstwertgefühl. Saoirse definiert sich stark über die Wahrnehmung anderer, ohne diese einordnen oder relativieren zu können.
Ablehnung bestätigt für sie bestehende Unsicherheiten, während positive Rückmeldungen oft nicht angenommen werden können. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass sie sich selbst kaum stabil definieren kann. Ihre Impulskontrollprobleme verstärken diese Dynamik zusätzlich.
Emotionale Reaktionen erfolgen schnell und ungefiltert, insbesondere dann, wenn Situationen alte Erfahrungen berühren. In solchen Momenten reagiert sie nicht auf die Gegenwart, sondern auf das, was sie gelernt hat zu erwarten. Das macht ihr Verhalten für Außenstehende schwer vorhersehbar. Gleichzeitig besitzt sie mit ihrer Kreativität und ihrem Überlebensinstinkt zwei Eigenschaften, die ihr Entwicklungspotenzial deutlich machen.
Sie verarbeitet Erlebtes auf ihre Weise und ist grundsätzlich in der Lage, sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Auch wenn ihre Strategien nicht immer konstruktiv sind, zeigen sie, dass sie auf Veränderung reagieren kann.
Umgang mit anderen Anderswesen
Saoirse hatte vor ihrer Wandlung keinen bewussten Kontakt zu Anderswesen und entsprechend kein gefestigtes Bild von ihnen. Mit der Verwandlung wird sie abrupt Teil dieser Realität, ohne sie zu verstehen. Ihr Umgang ist daher zunächst von Unsicherheit, Vorsicht und Beobachtung geprägt. Dem NID würde sie vermutlich ablehnend gegenüberstehen. Strukturen, die auf Kontrolle und Überwachung ausgelegt sind, widersprechen ihrem Bedürfnis nach Selbstbestimmung und lösen bei ihr eher Misstrauen als Sicherheit aus.
Inneres
Ängste & Traumata
Ihre Ängste und Traumata sind eng mit ihrer Kindheit und Jugend verknüpft. Sie hat über Jahre hinweg erlebt, dass sie weder geschützt noch als Mensch gesehen wird. Diese Erfahrung manifestiert sich mittlerweile als eine dauerhafte Unsicherheit gekoppelt an ein nicht besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Eine ihrer zentralen Ängste ist die vor erneuter Ausgrenzung. Auch wenn sie nach außen hin ablehnend oder sogar gleichgültig wirkt, reagiert sie empfindlich auf Ablehnung, Ignoranz oder subtile Formen sozialer Distanz. Diese Reaktionen sind oft nicht unmittelbar sichtbar, äußern sich jedoch in Rückzug, innerer Anspannung oder plötzlicher Gereiztheit. Eng damit verbunden ist die Angst vor Kontrollverlust.
In ihrer bisherigen Lebensrealität hatte sie kaum Einfluss auf das, was mit ihr geschehen ist. Entscheidungen wurden für sie getroffen, Konflikte und deren Auflösung entzogen sich ihrer Kontrolle. Die Wandlung verstärkt dieses Gefühl zunächst, da ihr eigener Körper und ihre Bedürfnisse – insbesondere der Durst – nicht zuverlässig steuerbar sind. Situationen, in denen sie sich ausgeliefert fühlt, lösen daher ebenfalls starke Abwehrreaktionen aus. Selbst wenn sie merkt, dass sie gerade übers Ziel hinausschießt, kann sie dies nicht nach außen tragen. Sie mag dann darüber nachdenken und auch erkennen, dass sie sich gerade falsch verhält. Aber einlenken kann sie in diesen Momenten nicht.
Ein weiterer prägender Aspekt ist ihr Verhältnis zu Nähe. Saoirse hat nicht gelernt, dass Zuneigung etwas Positives ist. Oder gar etwas, auf dass sie sich verlassen darf. Nähe kann für sie unangenehm oder sogar bedrohlich wirken. Hinter sozialer Nähe und dem Versuch, Kontakt mit ihr aufzunehmen, wittert sie grundsätzlich zunächst einen Angriffsversuch oder einen taktischen Schachzug, wie ihn ein Gegner machen würde. Gleichzeitig besteht durch die Vernachlässigung, die sie in ihrem Leben erdulden musste, ein grundlegendes Bedürfnis nach Nähe und Zugehörigkeit. Das Bedürfnis mischt sich allerdings immer mit Misstrauen. Und diese Ambivalenz führt am Ende dazu, dass sie die Nähe einerseits sucht, sie andererseits aber immer wieder aktiv zurückweist.
Ihre Erfahrungen mit Mobbing haben zudem eine erhöhte Sensibilität gegenüber Demütigung hinterlassen. Schon kleine, für Außenstehende unbedeutende Situationen können Erinnerungen an frühere Erlebnisse auslösen. In solchen Momenten reagiert Saoirse extrem und unkontrolliert und keineswegs den Situationen angemessen. Sie hat emotionale und visuelle Flashbacks, die sie impulsiv und aggressiv agieren lassen, weil sie nicht in der Lage ist, ihre akute Situation von der zu trennen, die ihr in der Vergangenheit widerfahren ist.
Ein spezifisches Trauma stellt dabei vor allem die eskalierte Situation dar, in der sie zu Tode gekommen ist. Sie hat diesen Faktor noch nicht vollständig verarbeitet und lehnt aktuell noch jede Aufarbeitung ab, die mit diesem Vorfall zu tun hat. Die von ihr bevorzugte Option wäre Rache an den Tätern und ihren Familien. Mit dem Schmerz und dem Gefühl völliger Ohnmacht und Kontrollverlust kann sie nicht umgehen und übersteuert emotional daher völlig.
Mit der Wandlung kommen neue Ängste hinzu. Der Durst, die eigenen Fähigkeiten und die Möglichkeit, anderen Schaden zuzufügen, sind Faktoren, die sie noch nicht einzuschätzen weiß. Ihr fehlt allerdings auch die Erfahrung. Dieser Umstand erzeugt eine latente Unsicherheit im Umgang mit sich selbst.
Stärken & Schwächen
Hohe Beobachtungsgabe - nimmt Stimmungen und Dynamiken schnell wahr
Anpassungsfähigkeit - kann sich Situationen äußerlich gut anpassen
Leidensfähigkeit - hält Belastung lange aus, ohne sofort zu brechen
Hartnäckigkeit - gibt nicht leicht auf, wenn sie ein Ziel einmal verfolgt
Lernfähigkeit - nimmt neue Strukturen und Regeln schnell auf
Kreativität - verarbeitet Erlebtes über Zeichnen und visuelle Ausdrucksformen
Intuitive Menschenkenntnis - erkennt unterschwellige Absichten oft früh
Überlebensinstinkt - reagiert in Extremsituationen funktional statt panisch
Geringes Selbstwertgefühl - stark abhängig von äußerer Wahrnehmung
Impulskontrollprobleme - reagiert schnell und emotional, besonders bei Triggern
Misstrauen - interpretiert Nähe häufig als potenzielle Bedrohung
Geringe Frustrationstoleranz - überfordert bei anhaltendem Druck
Konfliktvermeidung oder Eskalation - kaum konstruktiver Umgang mit Konflikten
Abhängigkeit von Struktur - ohne äußere Führung schnell orientierungslos
Schwierigkeiten mit Autorität - schwankt zwischen Unterordnung und Widerstand
Rachsucht - neigt zu emotional motivierten, unreflektierten Vergeltungsgedanken
Vorlieben & Abneigungen
Ruhige, abgeschlossene Räume - Orte, an denen sie nicht beobachtet wird
Zeichnen und Malen - besonders düstere, körperbetonte Motive
Klare Strukturen und vorhersehbare Abläufe - auch wenn sie dagegen ankämpft
Aufmerksamkeit, die nicht eingefordert wird - leise, konstante Zuwendung
Schöne Dinge - Kleidung, Make- up, Ästhetik, die sie selbst (noch) nicht erreicht
Beobachten anderer - besonders selbstbewusste Frauen
Lob, das glaubwürdig wirkt - auch wenn sie es kaum annehmen kann
Öffentliche Aufmerksamkeit - insbesondere in Gruppen oder vor Fremden
Lautstärke und enge Menschenmengen - schnell überfordernd
Unklare Erwartungen - Situationen ohne klare Regeln oder Grenzen
Körperliche Kontrolle durch andere - festgehalten werden, Zwang
Spott über ihr Aussehen oder ihre Herkunft - unmittelbarer Trigger
Falsche Freundlichkeit - durchschaut sie oft und reagiert ablehnend
Spiegel und Selbstbetrachtung - verstärken ihr negatives Selbstbild
Hilflosigkeit - Situationen, in denen sie keinen Einfluss nehmen kann
Wusstest du, dass...
... Saoirse beim Zeichnen oft die Zeit vergisst?
... sie ihre Skizzenbücher versteckt, weil sie nicht will, dass jemand sie sieht?
... sie besonders gerne Hände und Gesichter zeichnet?
... ihre Zeichnungen fast immer düster oder melancholisch wirken?
... sie heimlich bewundert, wie andere Mädchen sich schminken?
... sie selbst keine Ahnung hat, wie man Make-up benutzt?
... sie sich oft fragt, wie sie wohl aussehen könnte, wenn sie „richtig“ wäre?
... sie es nicht gewohnt ist, Komplimente zu bekommen - und ihnen nicht traut?
... sie Nähe zwar sucht, aber kaum aushalten kann?
... sie es mag, wenn jemand ruhig mit ihr spricht?
... laute Stimmen sie sofort in Alarmbereitschaft versetzen?
... sie sich instinktiv kleiner macht, wenn sie sich unsicher fühlt?
... sie oft beobachtet, bevor sie handelt?
... sie sich Wege und Fluchtmöglichkeiten automatisch merkt?
... sie Dinge lange aushält, bis sie plötzlich kippt?
... sie sich an kleine Ungerechtigkeiten ungewöhnlich lange erinnert?
... sie schnell nachtragend wird, auch wenn sie es nicht zeigt?
... sie heimlich davon träumt, „schön“ zu sein?
... sie Kleidung nach Funktion auswählt, nicht nach Stil?
... sie sich in Spiegeln nur kurz ansieht - wenn überhaupt?
... sie es nicht gewohnt ist, eigene Entscheidungen zu treffen?
... sie klare Regeln gleichzeitig braucht und ablehnt?
... ihr Struktur Sicherheit gibt, auch wenn sie dagegen rebelliert?
... sie eigentlich kein Blut trinken möchte?
... sie Angst davor hat, die Kontrolle über sich zu verlieren?
... sie sich selbst oft nicht versteht?
... sie Menschen bewundert, die wissen, wer sie sind?
... sie Salinda genauer beobachtet als alle anderen?
... sie sich wünscht, jemand würde ihr zeigen, wie man „richtig“ lebt?
... sie nicht glaubt, dass sie es verdient, geliebt zu werden?
… sie Wutanfälle bekommt, wenn man sie zu sehr einengt?
… sie dann schreit, vielleicht sogar weint und durchaus zu körperlichen Angriffen neigt?
… sie autoaggressiv wird und sich im Zweifel selbst verletzt, wenn man sie dann dennoch einschränkt?
… sie Regeln nur akzeptieren kann, wenn sie die sinnvoll findet?
… oder mit Gewalt davon überzeugt wird!
… sie sich in auswegslosen Situationen sicherer fühlt, weil sie das kennt?
… sie sich im Grunde sehr sicher fühlt und genau deshalb traut, überhaupt den Mund aufzumachen?
… sie sich wünscht geliebt zu werden, gerade wenn sie schreit und wütet?
… sie im akuten Flashback öfters Dinge zerstört und sich im Nachgang ganz fürchterlich deswegen fühlt?
… sie gerne kleine Geschenke macht, um ihr schlechtes Verhalten irgendwie wett zu machen?
… sie glaubt, das man sie ohnehin wieder fallen lassen wird, weil sie kaputt ist?
… sie insgeheim glaubt, dass sie in einem Märchen gelandet ist? Und Märchen sind nicht real, also ist auch all das, was ihr gerade geschieht, einfach eine Falle?
Schlüsselmomente
Persönlicher Zeitstrahl
14.02.1980: Geburt in Dublin als fünftes Kind der Familie Griffin
1985: Eintritt in den Kindergarten; erste Erfahrungen mit sozialer Unsicherheit und Rückzug
01.09.1986: Einschulung in eine staatliche Grundschule in Dublin
1987 - 1991: Zunehmende Anpassung an das Umfeld, erste Ausgrenzung durch Mitschüler
ca. 1990: Übernahme erster Verantwortung im Haushalt und für sich selbst
1992: Wechsel auf eine weiterführende Schule
1992 - 1996: Verstärkte Mobbingdynamik, soziale Isolation nimmt deutlich zu
ca. 1995: Rückzug aus sozialen Kontakten außerhalb der Schule
1996 - 1997: Zunehmende innere Frustration und unterschwellige Aggression
Winter 1997: Erste offene Konfliktsituationen mit Mitschülern, weiterhin ohne Gegenwehr
12. April 1998: Eskalation einer Mobbingsituation im verlassenen Gebäude mit lebensbedrohlichem Ausgang
Wandlung durch Salinda
Aufnahme in die Arenberg-Familie und Beginn der Eingewöhnung unter strengen Regeln
Einstellung zum Karfreitags-Abkommen
Saoirse hat keine ausgeprägte oder reflektierte Haltung zum Karfreitagsabkommen. Politische Themen spielten in ihrem bisherigen Leben keine aktive Rolle. Zwar ist sie in einem Umfeld aufgewachsen, in dem die Auswirkungen des Nordirlandkonfliktes spürbar waren, jedoch nicht auf eine Weise, die ihr ein differenziertes Verständnis ermöglicht hätten. Nicht zuletzt, weil ihr dafür einfach die Möglichkeit fehlte, sich damit auseinanderzusetzen. Denn in ihrer Familie wurde über Politik nicht diskutiert. Komplexe Zusammenhänge wurden weder erklärt noch tiefgehend thematisiert und in der Schule war Saoirse meist zu müde, um sich großartig mit Politik beschäftigen zu wollen oder überhaupt vollständig dem Unterricht zu folgen. Sie war als Schülerin immer im Mittelfeld unterwegs.
Ihre Wahrnehmung des Konflikts ist also eher im peripheren Feld ihres Lebens relevant. Sie hat natürlich mitbekommen, was passiert und woher der Konflikt kommt, aber für ihr Leben hat er nie eine große Rolle gespielt. Entsprechend kann sie auch mit der plötzlichen Stabilisierung nichts anfangen, die das Abkommen auslöst. Ihre Umwelt nimmt Saoirse grundsätzlich aus einer sehr individuellen Perspektive heraus wahr. Zumal sie aktuell mit Themen beschäftigt ist, die sie mehr kümmern als die Frage, wer hier eigentlich wen unbedingt umbringen will. Es ist allerdings gut möglich, dass sich das ändert, sobald jemand es schafft, ihren moralischen Kompass wieder zurechtzurücken und an ihre Empathie zu appellieren.
Eigene Verwandlung: 12.04.2018
Nach Schulschluss wurde Saoirse von drei Mitschülern abgefangen und unter einem Vorwand zu einem verlassenen Gebäude gelockt. Die Situation war von Beginn an als gezielte Mobbinghandlung angelegt und entwickelte sich schnell zu einer massiven Eskalation. Vor Ort wurde sie quasi isoliert, ihr Rucksack durchsucht und persönliche Gegenstände zerstört. Im weiteren Verlauf wurde sie unter Druck gesetzt und erniedrigt, indem man sie zwang, ihre Kleidung abzulegen.
Die Situation verlagerte ich im Anschluss in das obere Stockwerk des Gebäudes, das sich in einem stark beschädigten Zustand befand. Der Boden war stellenweise bereits eingebrochen und nur eingeschränkt begehbar. Unter dem Vorwand eines Spiels zwangen die drei Teenager Saoirse dazu, den Flur zu überqueren, um sich am Ende ihre Kleidung zurückzuholen. Während Saoirse sich auf den Weg machte, da man ihr neue Klamotten und sogar Unterricht im Schminken versprach, war alles nur ein Vorwand gewesen, um sich Spaß auf ihre Kosten zu erlauben.
Sie warfen Steine und Bauschutt nach dem Mädchen und infolgedessen verlor Saoirse das Gleichgewicht. Sie stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Die Täter flüchteten vom Tatort, ohne sich zu versichern, ob es ihr gut ging. Der Aufprall indes hatte mehrere Knochenbrüche und lebensgefährliche Verletzungen zur Folge. Saoirse Wahrnehmung war bereits eingeschränkt, sie hatte innere Blutungen und war dem Tod näher als dem Leben.
Anm. des Autors: In diese Situation kommt Salinda. Die Szene der Wandlung wird Inplay ausgespielt und hier nachgereicht, sobald klar ist, was genau alles passiert.
Fähigkeiten
Reaktionsschnelligkeit:
7
Körperkraft :
5
Aufmerksamkeit:
5
Okkultes Wissen:
2
Inventar
Schutzamulett
Saoirse ist nicht im Besitz eines Schutzamuletts. Geplant ist dahingehend ebenfalls nichts.