Nenn mich Jules (she/her).
Wörtliche Rede in Posts kannst du mit mir auf Deutsch und Englisch schreiben. [Nachricht schreiben]
Wenn man Nolan Kavanagh mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wohl ambitioniert. Schon früh war es ihm das Liebste auf der Welt, Wissen aufzusaugen wie ein Schwamm und auch heute gehört es zu seinen liebsten Beschäftigungen, sich weiterzubilden. Beruflich hat er sich der Forschung und der Lehre verschrieben. Als Professor für irisch-amerikanische Folklore und Magie ist er am Fachbereich Okkultismus & Mythologie tätig. Unter den Studierenden ist er beliebt und vor allem für seine Leidenschaft für und sein tiefes Wissen über diese Themen bekannt. Für seinen Coven ist Nolan außerdem als Bindehüter tätig.
Dem Klischee des menschenscheuen Bücherwurmes entspricht Nolan jedenfalls nicht. Er könnte sich zwar wochenlang in Büchern vergraben und vergisst auch gern mal die Zeit, wenn er auf ein Thema fokussiert ist. Aber er mag es auch, unter Menschen zu sein. Mag es, jungen Leuten seine Leidenschaft näherzubringen und ihnen etwas beizubringen. Nolan ist nicht umsonst Professor geworden. Auch als Bindehüter mag er es, sich zu vernetzen. Und ja, er weiß außerdem, wie man mit Frauen spricht. Ist sogar ganz charmant, auf seine eigene, leicht nerdy Art und Weise.
Im beruflichen Alltag sieht man Nolan Kavanagh meist in Hemd, Sakko und schöner Hose und makellos geputzten Schuhen – sehr selten aber mit Krawatte um den Hals, weil die Dinger kann er nicht ausstehen. Er ist darum bemüht, ein ordentliches und gepflegtes Erscheinungsbild zu wahren, gleichzeitig aber nicht altmodisch auszusehen. Dass er keine Krawatten trägt, hilft. Dass er sehr gern Tweed trägt, eher weniger. Seine entspannte, humorvolle Art und sein freundliches Auftreten retten ihn zum Glück vorm Abgestempelt werden.
In seiner Freizeit tauscht Nolan gern Tweedjacke mit Lederjacke und es dürfen auch mal ein T-Shirt und eine Jeans statt Hemd und schöner Hose sein. Tatsächlich könnte man, wenn man Nolan außerhalb der Uni unterkommt, gar nicht auf die Idee kommen, dass er am Trinity College unterrichtet.
Aufgrund seiner signomatischen Tätigkeit, beginnen an seinen Fingerspitzen allmählich erste signomantische Linien in einem satten Tannengrün zu entstehen. Diese verbirgt er im Alltag mit einem Glamour.
Werte
Weltbild und moralischer Kodex
Nolan sieht die Welt nicht in schwarz und weiß. Wo Licht ist, muss es auch Schatten geben und das eine kann ohne das andere nicht existieren. Er ist ein Freund von Verhältnismäßigkeit und davon, immer beide Seiten zu betrachten bevor man ein Urteil fällt. Trotzdem ist sich Nolan objektiv schon dessen bewusst, wenn etwas von Grund auf böse ist. Es gibt Taten, für die gibt es keine Entschuldigung und die sind auch ganz einfach zu bewerten und zu verurteilen. Mord, zum Beispiel.
Außerdem ist er der Überzeugung, dass man im Leben danach streben sollte, der Welt etwas Nützliches zu bieten. Ob das nun im Kleinen geschieht – indem man jungen Menschen etwas beibringt, sich für die Gemeinschaft engagiert oder ähnliches – oder durch große Taten, sei mal dahingestellt. Die Intention zählt. Was natürlich nicht bedeutet, dass es in Ordnung ist, andere Menschen beispielsweise zu betrügen, wenn man eine noble Intention dahinter sieht. So läuft das Spiel für Nolan auch nicht.
Er versucht, im Einklang mit richtig und falsch zu leben und sich aktiv daran zu beteiligen, einen Unterschied zu machen. Nicht auf eine esoterische Art und Weise, sondern mit Hand und Fuß, innerhalb seines Wirkungsbereiches.
Religion
Rituale und Gewohnheiten sind für Menschen wichtig. Um Halt zu geben, um Zugehörigkeit zu bestimmen und aus vielen weiteren Gründen. Wäre dem nicht so, hätten sich Institutionen wie die Kirche vielleicht gar nicht mal so hartnäckig halten können. Dass diese Institutionen in den allermeisten Fällen ein Werkzeug waren und noch immer sind, um Menschen unter Kontrolle zu halten, ändert nichts daran, dass sie für sehr viele Menschen eine wichtige Stellung im Leben einnehmen.
Nolan persönlich würde sich jetzt eher nicht zu diesen Personen zählen. Er hat sich auf intellektueller Ebene mit diesem Thema auseinandergesetzt, sieht hinter die Fassade, hinterfragt vieles – hält aber den Mund dazu, wenn er nicht explizit auf seinen Glauben angesprochen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass es etwas gibt, ist jedenfalls allein schon dadurch bewiesen, dass es Magie gibt – Hexen, Gestaltwandler, Vampire, Werwölfe. Dass es sich bei diesem etwas aber um einen bärtigen, weißen Mann handelt, ist hingegen sehr unwahrscheinlich.
Auch dazu hält er in der Regel den Mund. Zu hohen katholischen Feiertagen geht er in die Kirche, weil er den gesellschaftlichen Aspekt ganz nett findet. Man trifft Personen, die man ansonsten oft das ganze Jahr über nicht sieht. Dagegen kann man also gar nichts sagen. Aber Nolan bezweifelt einige Dinge, die in der Bibel stehen. Angefangen damit, dass es die Schuld einer Frau gewesen sein sollte, dass die Menschheit aus dem Paradies verbannt wurde. Bis hin zu der Geschichte der Arche Noah. Einen brennenden Busch findet Nolan hingegen gar nicht mal so unwahrscheinlich, weil Magie gibt es ja auch.
Ziele, Wünsche und Pläne
Nolans Pläne für die Zukunft sind größtenteils akademischer Natur. Einerseits möchte er zukünftig weiterhin am Trinity College Dublin lehren, aber auch andere Länder bereisen, um dort für beschränkte Zeiträume als Gastdozent zu arbeiten und sich mit den dort vorherrschenden Folkloren und Mythen beschäftigen. Man lernt, seiner Meinung nach, nie aus und sollte solche Möglichkeiten ergreifen, wenn sie sich einem bieten.
Er strebt außerdem in mittelfristiger Zukunft an, in seiner Primantie und in Arkanogeomantie den Koryphäenstatus zu erreichen. Hintergrund ist sein Wunsch, auch in magischen Belangen zu lehren und nicht nur in der Theorie oder im akademischen Sinn.
Für sein Privatleben hat sich die Hexe andererseits aber keine Ziele gesetzt. Er verspürt momentan nicht den Wunsch danach, zu heiraten und sesshaft zu werden und Kinder sind für ihn auch kein Thema. Einerseits, weil es für Hexen sowieso schwierig ist, überhaupt Kinder zu bekommen. Andererseits weil er in seiner Zeit so beschränkt ist, dass er sich der Rolle als Vater niemals so verschreiben könnte, wie es sein persönlicher Anspruch wäre. Beruflich zurückzutreten käme für ihn aber keinesfalls in Frage, weswegen er sich mit dem Thema Familienplanung überhaupt nicht beschäftigt.
Familiendynamik
Innerhalb der Familie Kavanagh herrscht ebenso ein Matriarchat, wie es bei Coven im Generellen der Fall ist. Nolans Mutter Maeve gibt den Ton an und ihr Ehemann und Sohn folgen ihr. Der Respekt, den die beiden Männer der Frau im Haus entgegenbringen, ist jedenfalls mehr als verdient, denn immerhin ist Maeve nicht nur Ehefrau und Mutter, sondern auch Hochhexe und Koryphäe in diversen Fähigkeiten und Domänen – gleichzeitig gibt es aber keine merkwürdigen Machtimbalancen.
Leigh ist jedenfalls sehr zufrieden mit seiner Rolle als liebender und unterstützender Ehemann. Er kümmert sich um die meisten Dinge im Haushalt, liebt es, zu kochen und gibt sich sehr viel Mühe, seiner Frau Arbeit abzunehmen. Beide sind zusätzlich zu ihrer Tätigkeit im Coven berufstätig – Maeve arbeitet als Professorin für Psychologie am Trinity College und Leigh ist Autor und kann deswegen von Zuhause aus arbeiten – und waren für Nolan stets Vorbilder.
Seit Nolan sein eigenes Leben führt, hat sich die Dynamik innerhalb der Familie weiterentwickelt. Als Einzelkind lag der Fokus immer schon klar auf ihm. Eingeschränkt oder überwacht musste er sich deswegen aber nie fühlen. Je mehr flügge er wurde, desto mehr wurde ihm auch erlaubt, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Den Rat seiner Eltern sucht Nolan heute aber immer noch gern. Und auch, wenn er längst nicht mehr so oft in seinem Elternhaus ist, wie vor allem Leigh es gern hätte – Maeve sieht ihren Sohn ja doch öfter an der Uni – weiß er, dass er dort stets willkommen ist.
Familienbande
Eltern
Mutter: Maeve Kavanagh, 183 Jahre, Hochhexe im Coven Dúileann
Vater: Leigh Kavanagh (geb. Colins), 186 Jahre, ursprünglich aus Coven Éadan
Zu seinen Eltern hat Nolan eine gute Beziehung und er liebt sie sehr. Die Bindung zu seiner Mutter ist aber allein deswegen schon ein wenig intensiver, weil sie beide sehr ambitioniert und wissensdürstig sind und sich stundenlang über (magisch-)wissenschaftliche Themen unterhalten können. Maeves Ansprüche an ihren Sohn waren immer schon sehr hoch. Nolan würde nicht behaupten, dass die Liebe seiner Mutter an Konditionen – Leistung – hängt, aber es ist ihr stets sehr offen anzusehen, ob er etwas tut, was sie zufriedenstellt, oder ob er einfach nur da ist. Als Hochhexe liegt auf Maeve aber auch eine gewisse Last, weswegen es nur logisch ist, dass sie nicht die allerherzlichste oder emotionalste Frau ist, sondern die meisten Entscheidungen aus dem Kopf heraus trifft.
Leigh ist im Vergleich einfacher gestirkt und mehr Bauch- als Kopfmensch. Dafür hat er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, den er in etwas abgeschwächter Form an seinen Sohn weitergegeben hat. Während Maeves Liebe sehr oft auch tough love ist, ist der Ältere sehr überschwänglich darin zu zeigen, wie wichtig ihm Nolan ist. Dabei übertreibt er es nicht oder ist unangenehm emotional. Aber er strahlt eine Wärme aus, die es schwer macht, sich nicht davon einmummeln lassen zu wollen. Diese Wärme kann aber auch zu unerträglicher Hitze werden, wenn es um Ungerechtigkeiten geht. Leigh kann sowohl liebevoll als auch hart – allen voran weiß man aber immer, woran man bei ihm ist, und das ist etwas, das Nolan an seinem Vater sehr zu schätzen weiß.
Coven
Mitglied im Dúileann-Coven
Hat den Status Bindehüter:in inne
Verhalten & Hierarchie im Coven
Nolan wurde in den Coven Dúileann hineingeboren und sieht entsprechend den ganzen Coven als seine erweiterte Familie an. Als Sohn einer der Hochhexen, lag auf Nolan aber immer schon ein wenig mehr Aufmerksamkeit und möglicherweise auch eine andere Ebene an Erwartungen. Aber auch er selbst hatte von da an, als er so manche Dinge verstand, den Anspruch an sich selbst, sich auf eine Weise einbringen zu wollen, die über ein normales Leben im Coven hinausgeht. Nicht aufgrund von Druck, sondern aus eigener Motivation heraus. Vielleicht auch ein klein wenig, um sich zu beweisen und, um seine Mutter stolz zu machen.
Heute ist er schon viele Jahre lang Bindehüter für seinen Coven und ein respektierter Teil der Gemeinschaft. Zwar lebt und arbeitet er in Dublin, durch deine Tätigkeit ist er aber quasi dazu gezwungen, viel Zeit im Anwesen des Covens zu verbringen. Was er auch sehr gerne tut – nicht nur aufgrund der anderen Hexen, sondern auch aufgrund der riesigen Sammlung an Büchern und Pergamenten, die voll gefüllt sind mit Wissen.
Magische Ausbildung
Grundausbildung im Coven Dúileann
Ausbildung Mutomantie → direkt nach Grundausbildung bei Tréasa von Dúileann
Ausbildung Luxumantie → direkt nach Grundausbildung bei Moireach von Caomhánach
Ausbildung Signomantie → direkt nach Grundausbildung bei Evynne von Dúileann
Weiterbildung Geomantie & Chloromantie → nach Grundausbildunge bei Tréasa von Dúileann
Weiterbildung Thiasomantie und Miragomantie → nach Grundausbildung bei seiner Mutter
Weiterbildung Arkanogeomantie und Vitasomantie → nach Grundausbildung bei Viviana von Dúillean
Ausbildung Velomantie → in letzten 3 Jahren bei Moireach von Caomhánach
Wenn man Nolan Kavanagh mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wohl ambitioniert. Schon früh war es ihm das Liebste auf der Welt, Wissen aufzusaugen wie ein Schwamm und auch heute gehört es noch zu seinen liebsten Beschäftigungen, sich weiterzubilden. Seine große Büchersammlung ist ein Sinnbild seines Strebens nach Bildung. Die vielen Pflanzen, die in seiner Wohnung wohnen, zeigen aber auch, dass er nicht nur der wissensdurstige Akademiker ohne soziale Skills ist, sondern er sich auch um andere kümmern kann. Dass ihm noch nie eine Pflanze weggestorben ist, sagt wohl einiges über ihn aus. Er kann aufmerksam, sorgfältig sein. Und die Ironie darüber, dass ein Haufen toter Bäume – aka Papier – neben lebendigen Pflanzen existieren kann, findet vielleicht auch nur er spannend.
Im beruflichen Kontext fällt der Professor für Okkultismus und Mythologie nicht nur mit seiner Kompetenz und seinem breit aufgestellten Wissen auf. Er hat den Ruf, anspruchsvoll und sehr genau zu sein – was ja grundsätzlich eine gute Sache ist, bei manchen Studierenden aber zu Augenrollen führen kann. Und er versteht das auch, zu einem gewissen Grad zumindest. Aber seiner Meinung nach gehört es einfach dazu, sich anzustrengen. Trotzdem ist Nolan bei seinen Studierenden sehr beliebt. Er ist wortgewandt und humorvoll und versucht, seinen Unterricht so spannend und kurzweilig wie möglich zu gestalten. Denn, wenn er von seinen Studierenden schon erwartet, sich anzustrengen, dann will er erreichen, dass sie das vielleicht sogar intrinsisch motiviert tun. Weil ihnen die Lehrveranstaltungen mit ihm gefallen und nicht, weil sie halt müssen.
Dafür, dass er gut aussieht und vielleicht deswegen manche Studentinnen nochmal extra fleißig bei der Sache sind, ist er ziemlich blind. Er schiebt diesen Erfolg rein auf seine Skills.
Ein Privatleben hat Nolan schon. Es beschränkt sich nur auf sehr wenige Stunden in der Woche, weil er seine meiste Zeit entweder am Trinity College – in seiner Funktion als Vortragender oder Forschender – oder im Coven als Bindehüter verbringt. Nolan mag das. Er mag es, gefordert zu werden und Stress zu haben und vielleicht ist er der Posterboy für Workaholics. Aber man muss ihn auch nicht unbedingt dazu zwingen, auf ein Guinness in den Pub mitzukommen. Der Vorschlag kann aber nicht schaden, weil von selbst kommt er nur äußerst selten auf die Idee, dass auch andere Dinge als die Arbeit Spaß machen können. Unter Leuten hat Nolan durch seine ruhige und gleichzeitig humorvolle Art stets eine gute Zeit. Er mag es, sich unter’s Volk zu mischen. Diesen Umstand vergisst er halt nur manchmal.
Wenn Nolan einen schlechten Tag hat, ist es aber besser, ihm seinen Raum zu geben und ihn nicht zum socializing zu überreden. Er kann nämlich sehr gemein werden, wenn man ihn auf dem falschen Fuß erwischt. Das kommt zwar nicht allzu oft vor, aber wenn, dann lässt man ihn einfach am besten in Ruhe.
Umgang mit anderen Anderswesen
Nolan ist ein Freund von Verhältnismäßigkeit und davon, dass es für alles mindestens zwei Blickwinkel gibt. Es gibt nicht nur schwarz und weiß und deswegen sind für ihn andere Anderswesen auch nicht plump gut oder böse.
Diesen Glaubenssatz versucht er immer zu leben, wenn er es mit anderen Anderswesen zu tun hat. Nicht jeder Vampir ist schlecht und nicht jeder Gestaltwandler ist gut. Man kann, Nolans Meinung nach, nicht pauschalisieren, denn jedes Wesen hat einen eigenen Charakter und andere moralische Grundsätze, basierend auf vielen unterschiedlichen Faktoren. Vielleicht ist er in seiner Vorgehensweise, speziell Vampiren gegenüber, etwas zurückhaltender und vorsichtiger. Aber grundsätzlich möchte er offen sein und keine Stigmata fördern, die nur zur Folge haben, dass sich die Gräben zwischen den verschiedenen Spezies weiter verfestigen. Viele Vampire haben sich ihre widernatürliche Existenz ebenso wenig ausgesucht, wie Gestaltwandler oder Werwölfe oder – Himmel bewahre – Hexen.
Als Bindehüter seines Covens und Lehrender am Trinity College ist es aber auch notwendig, dass man die moralischen Scheuklappen abnimmt und sich nicht von Glaubenssätzen allzu sehr beeinflussen lässt, mit denen man groß geworden ist.
... Nolans Spezialisierung im Fachbereich der Bereich irisch-amerikanische Folklore und Magie ist?
... er im ersten Semester des Bachelorstudiums die beiden Lehrveranstaltungen Foundations of Irish Folklore and Mythology und Magic as a Cultural System: An Introduction hält?
... er im dritten Semester des Bachelorstudiums die Lehrveranstaltung The Irish Diaspora: History, Identity and Cultural Memory hält?
... er im vierten Semester des Bachelorstudiums die Lehrveranstaltung Irish-American Folk Traditions: Continuity and Change und den Abschlusskurs Capstone: Folklore, Magic and Identity – A Research Project hält?
… Nolans Wohnung vollgestopft mit Büchern und Pflanzen ist?
… die Bücher alphabetisch nach Art, Autor und Erscheinungsjahr sortiert sind?
… er sich mit einem Raben angefreundet hat, der ihm immer wieder kleine Geschenke wie Kronkorken, Knöpfe und Kieselsteine bringt?
… die Hexe den Raben Robyn nennt?
… er gern mal eine Reise durch Südamerika machen möchte?
… Nolan rein gar nichts mit Sport anfangen kann?
… er es liebt, sich bei Morgengrauen auf seinen Balkon zu setzen und mit einem Kaffee in der Hand der Sonne beim Aufgehen zuzusehen?
… er zwar gesellig ist, aber auch seine ruhigen Minuten braucht, um herunterzukommen?
… Nolan seinem Beruf sehr leidenschaftlich nachgeht und deswegen auch bei seinen Studenten sehr beliebt ist?
… er einen Mini Cooper aus dem Jahr 1990 fährt?
Schlüsselmomente
Persönlicher Zeitstrahl
30.12.1939: Nolan wird in der kleinen Stadt Mullingar geboren. Seine Eltern sind Teil des Covens Dúileann, seine Mutter eine der Hochhexen. Er ist ein braves Baby und später auch Kleinkind und Kind, das äußerst selten Ärger macht aber unglaublich viele Fragen stellt.
September 1944: Einschulung in die Presentation Convent School in Mullingar. Nolan ist ein felißiger und aufmerksamer Schüler, der von seinen Lehrern oftmals als Schwamm bezeichnet wird. Seinen Mitschülern hilft er gern und auch, wenn er eher ruhigerer Natur ist, hat er keine Probleme, sich einzugliedern.
September 1946: Einschulung in die St Mary’s Christian Brothers Primary School in Mullingar. Erst jetzt geht es mit der Schulbildung so richtig los, Nolan fühlt sich groß und freut sich darauf, endlich – für seinen Begriff, weil er ist ein Kind –schwierige Dinge zu lernen. Die sich dann als weniger schwierig als gedacht herausstellen, was ihn schon ein bisschen nervt. Aber die Schule gefällt ihm und Freunde hat er auch. Was will man mehr?
September 1952: Einschulung in das Hevey Institute in Mullingar für seinen Secondary term. Sein Wissensdurst ist nach wie vor ungebremst. Langsam kommt er ins Alter, in dem ihn Mädchen zu interessieren beginnen, im Schulalltag fehlen sie ihm aber nicht, weil die lenken eh nur ab. Das sieht er auch an seinen Freunden, die in den Pausen ständig versuchen, sich in die Mädchenschule zu schleichen. Einmal macht er aus Gruppenzwang mit. Der Ärger, der daraufhin folgt, ist ihm eine Lehre.
Jänner 1956: Ein paar Wochen nach seinem 16. Geburtstag setzt bei Nomal sie magische Reife ein. Beim Aois an Draíochat zeigt sich Nolans Primantie: Geomantie & Chloromantie. Die Hexe ist zufrieden und freut sich vor allem darauf, nun endlich mit seiner Grundausbildung starten zu können. Er möchte seine Eltern – vor allem seine Mutter – stolz machen.
1956 - 1971: Magische Grundausbildung im Coven Dúileann mit Vertiefungen und weiterer Spezialisierung verschiedener magischer Domänen und Fähigkeiten. Nolan ist wissbegierig, ehrgeizig und verbringt sehr viel Zeit damit, besser zu werden. Er ist zwar eher Theoretiker als Praktiker, aber das bedeutet einfach, dass er seine Ansprüche an sich selbst halt hoch halten muss. Was er als Perfektionist aber sowieso tut.
Juni 1958: Nolan macht sein Leaving Certificate am Hevey Institute. Für ihn ist schon längst klar, dass er beruflich eines Tages lehren und forschen möchte. Vorerst liegt sein Fokus aber auf seiner magischen Grundausbildung.
1958 - 1973: Nebenbei arbeitet Nolan in der Bibliothek des National Museum Dublin. Dort eignet er sich nicht nur theoretisches Wissen über die verschiedensten Bereiche an, sondern knüpft auch wichtige Kontakte zu Personen in der Forschung.
September 1971: Nolan beginnt seine Arbeit als Bindehüter für seinen Coven. Es ist ihm wichtig, sich sinnvoll einzubringen und als Sohn einer der Hochhexen sieht er sich sowieso in der Pflicht, einen spürbaren Beitrag zu leisten. Weswegen er diese Aufgabe mit viel Engagement annimmt. In den kommenden Jahren soll seine Abeit ihm aber unbewusst auch helfen, sein Netzwerk zu anderen Coven auszubauen und sich einen respektablen Ruf aufzubauen.
Oktober 1971: Start Studien Okkultismus & Mythologie und Geschichte am Trinity College unter anderem Namen (Deegan Kavanagh). Wenn er in einigen Jahren unter seinem eigenen Namen unterrichten möchte, macht es nur Sinn, jetzt unter falschem Namen zu studieren. Immerhin will er ja nicht ins Berufsleben starten und sich von Anfang an mit einem Glamour äußerlich älter machen müssen.
Jänner 1973: Nolan bekommt die Chance, neben dem Studium im Fachbereich Okkultismus & Mythologie als Assistent zu arbeiten. Natürlich nimmt er diese Chance an. Er ist engagiert, proaktiv und auch eine ganz gute Gesellschaft, weswegen er einen guten Eindruck macht.
Juni 1975: Nolan schließt seine Bachelorstudien ab und bekommt anschließend ein fixes Jobangebot als Assistent von Evynne Aldáin im Fachbereich Okkultismus, das er annimmt. Nebenbei beginnt er mit dem Masterstudium Okkultismus & Mythologie. Für ein Leben abseits der Arbeit hat Nolan schon längst keine Zeit mehr, aber das gefällt ihm. Er fühlt sich sehr erfüllt.
Juni 1976: Nolan schließt sein Masterstudium ab. Für ihn geht die Reise nur weiter nach vorn. Eine Pause zwischen Master un PhD kommt für ihn überhaupt nicht infrage, er ist vollkommen fokussiert auf seine akademische Ausbildung.
Oktober 1976: Nolan beginnt seinen PhD in Okkultsmus & Mythologie, um im Anschluss ein Professorat anzustreben. Er hat langsam das Gefühl, dass sich die harte Arbeit wirklich bezahlt macht. Nolan fühlt sich wohl und freut sich auf alles, was die Zukunft für ihn bereithält. Gestresst ist er auch. Aber er mag Stress.
Juni 1980: Nolan schließt seinen PhD ab und beginnt anschließend seinen Postdoc Lecturer am Trinity College. Es gefällt ihm, zu forschen, wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen und zu veröffentlichen und seine ersten Lehrveranstaltungen zu unterrichten. Vor allem Letzteres erfüllt ihn sehr. Es fällt ihm leichter als gedacht, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Studierenden für sich zu gewinnen.
Oktober 1984: Nolan tritt eine Lehrstelle im Fachbereich Okkultismus an der Brown University in Rhode Island, USA, an. Einerseits reist er in seiner Funktion als Bindehüter in die USA, um sich mit dortigen Covens zu vernetzen. Ihm gefällt aber auch die Herausforderung, sich an einer prestigeträchtigen amerikanischen Universität zu beweisen. Für die nächsten sechs Jahre wird Rhode Island zu seinem neuen Zuhause.
Oktober 1990: Nolan kehrt als Professor unter seinem echten Namen an den Fachbereich Okkultismus & Mythologie zurück – seine Spezialisierung liegt auf irisch-amerikanischer Folklore und Magie. Er beginnt außerdem inofizielle Forschungen an Kraftlinien, magischen Objekten und deren Auswirkungen auf Hexen zusammen mit Evynne.
Einstellung zum Karfreitags-Abkommen
Da Krieg neben Leid für den Großteil der Bevölkerung auch Nutzen für ein paar Wenige bedeutet und deswegen von eben diesen bewusst als Instrument verwendet wird – was an und für sich schon höchst kritisch ist – lehnt Nolan diesen schon einmal grundsätzlich ab. Krieg bringt niemandem etwas außer denjenigen, die davon am wenigsten betroffen sind.
Insofern empfindet er das Karfreitagsabkommen auch grundsätzlich als eine sehr wünschenswerte Entwicklung. Nolan gibt sich aber auch nicht der Illusion hin, dass dieses Abkommen innerhalb weniger Tage dafür sorgen wird, dass der Konflikt sich auf null hinunterfahren wird. Es ist ein guter Startpunkt, von dem aus es aber viel Arbeit brauchen wird, um langfristigen Frieden zu sichern.
Was das Karfreitagsabkommen für die Welt der Anderswesen bedeutet, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. In seiner Position als Bindehüter seines Covens, hat er ein genaues Auge auf alle Entwicklungen, die sich noch auftun werden.
Coven-Beitritt: 30.12.1939
Nolan wurde in den Coven Dúileann als Sohn einer der Hochhexen hineingeboren.